Laufen

Ich will es kurz und knackig!

12. Mrz. 2014 - Laufen -
5 Comments

Heute ist der 12. März und als ich heute mit dem Lauftraining begann, waren es gut 16° C.

Warum das wichtig ist? Weil ich mich nicht erinnern kann, das es jemals an einem 12.März mittags so warm war. Heute früh war noch Wind. Die Hühner hab ich dazu angehalten, Windjacken und Schals anzuziehen… mitzunehmen… okay, ihnen gesagt, das sie „Selbst Schuld sind, wenn sie krank werden und nicht zur Geburtstagsparty/zum Segeln/zur Geige gehen können“…

 

Somit entschied ich mich für den auf dem Plan stehenden langen, langsamen Lauf (LLL) für eine Dreiviertelhose (schwarz) und ein dünnes Langarmshirt (dunkellilablauschwarz)… und schon nach einem Kilometer war klar: das ist viel zu warm!

 

Mit jedem Schritt weiter fühlte ich in mich rein: „Zu warm? Zwickt es irgendwo? Soll ich umdrehen? Mist, jetzt rutscht die Hose auch noch! Warum mach ich das eigentlich? Sch*** Idee – Halbmarathon, ich? Und dieses lange, langsame Laufen… ist solo langweilig.“ Es half nix mich daran zu erinnern, das mir das Laufen Kraft gibt für den Alltag. Im Moment wollte ich das einfach nicht hören. (Dazu in einem anderem Beitrag sicher mal mehr). Leicht laufen, schnell laufen, aus der Puste kommen und hinterher richtig erledigt daheim ankommen und fühlen, was ich getan habe. Aber der Plan sagt: Lang. Langsam. Langweilig.
Und irgendwann machte es dann KLICK! Laut und deutlich. Hörte ich. Spürte ich.

 

Was war passiert? Beim sinnieren über diesen absoluten Fehlkauf (SeamlessTights vom Kaffeeröster) merkte ich etwas, das ich lange nicht mehr gespürt hatte: Reibung! Der geneigte Leser fragt sich sicher: „Reibung? Spinnt die?“ Ich hab auch nicht geglaubt, das ich JEMALS froh sein werde über Reibung, spürbare Reibung (und dann auch noch darüber reden, äh schreiben werde). Wer wie ich schon einige Stadien der Figurtransformation hinter sich hat, verliert irgendwann das Gespür für sich und seinen Körper. Kleidung wird vorwiegend nach dem Kriterium „passt!“ satt „gefällt mir (an mir)“ gekauft.
In den letzten Monaten hab ich einiges an Masse verloren. Langsam sieht das meine Umwelt, noch langsamer sah ich es selbst. Und heute? Was war heute? Heute bemerkte ich, das die Oberschenkelinnenseiten nicht mehr vollflächig aneinander vorbeiwaberten – nein, mittlerweile gibt es eine deutlich kleinere Kontaktfläche, wo Links und Rechts sich treffen. Und beim Laufen eben aneinander reiben. Ja, ich freu mich darüber!

Schlußfolgerung: Bald kann ich in „Kurz-Kurz“ laufen, ohne meine Mitmenschen auf der Strecke nach einem Walfänger telefonieren zu lassen. Oder nach der Geschmackspolizei. So langsam kommt da was in Form. Ich komme in Form. Von außen, aber erst recht von innen. Ich freu mich drauf!

Kurz und knackig – da will ich hin.
Kurz und knackig laufen.
Aber eben auch in kurzer Kleidung.
Und darin eher knackig als wabbelig aussehen.

 

Lieben

Ein Jahr – 365 Tage – ein Projekt

06. Jan. 2014 - Lieben -
1 Comment

Ziele, Vorsätze, Ideen, Pläne … all das schwirrt oft in meinem Kopf herum. Ich lasse mich anstecken von bunten Schnipseln, Beiträgen in Magazinen (hier: Flow), Fotos bei Instagram (
diesesmal: das Königskind) oder Beiträgen bei Facebook, der Kreise zieht.

Durch Simone bin ich auf das Flow-Magazin gestoßen. Das ist die erste Zeitschrift, die ich nicht ruckzuck durchgeblättert oder -gelesen habe, sondern bei der ich mir bewusst Zeit nehme, um die einzelnen Artikel zu genießen. Und diese Artikel wirken nach.

So bin ich irgendwie im Dezember über einen Facebook-Eintrag bei VeganMarathon gelandet. Dies ist ein Blog von Judith, die zu einem bewegten 2014 aufgerufen hat.

Durch meine Ernährungsumstellung auf vegan hab ich wieder deutlich mehr Energie und Lust zum Sport… ich war ja schon fleißig im Studio und mit Podrunnerintervals auch wieder fleißig am Laufen. Doch so ein richtiges Ziel, das mich über den Sommer trägt… wo es im Sommer doch schon beim aufstehen zu warm zum laufen ist… es abends nicht wirklich abkühlt… das fehlte mir. Ich habe überlegt, meinen aktuellen Leistungsstand betrachtet, mit einer Lauftrainerin gesprochen. Herausgekommen ist mein sportliches Ziel:

Ich werde am 21.09.2014 bei „Rund um den Fühlinger See“ die Halbmarathon-Distanz laufen.

Weiterhin werde ich 2014 daran arbeiten, meine Ernährung konsequent vegan zu gestalten. Abwechslungsreich, gesund … und familientaugliche. Denn letzteres blieb ein wenig auf der Strecke. So toll die Rezepte in Atilla Hildmanns Büchern sind – sie sind nicht „mal eben“ für fünf Personen zubereitet. Dazu fehlt mir Platz ( wer hat schon sein eigenes Kühlhaus?) und Zeit. Doch dazu werde ich einen eigenen Beitrag schreiben.

Somit ist ein weiteres Ziel – ein sowohl moralisches als auch gesundheitliches – für 2014 :

Ich bleibe bei der veganen Ernährung.

Denn nicht zuletzt meine beiden geplanten Ausnahmetage an Heiligabend und Silvester haben mir gezeigt: ohne tierische Produkte geht es mir besser.

Das kreative Ziel wird sein:

Gestalte einen Quilt – und arbeite jeden Tag ein Stück daran.

Beim Königskind war ein Bild zu sehen… sie nimmt jeden Tag einen Schnipsel ihres aktuellen Projektes und näht täglich eines ans andere. Ob ich das genauso mache oder anders… steht noch nicht fest. Fest steht: ich will auch einen Restequilt. Doch ich denke, es werden Wochen- oder Monatsblöcke. Auf alle Fälle sammle ich schon mal Stücke beim täglichen Werkeln.

Natürlich hab ich noch das eine oder andere private Ziel. Doch diese drei bisher genannten Ziele bzw. Projekte möchte ich mit euch Teilen. Über Entwicklungen, Erfolge, Ideen reden und euch – im besten Fall – anstecken.

Laßt es uns gemeinsam tun – auf ein bewegtes, gesundes und kreatives Jahr!

Was sind deine Ideen und Projekte? Für die nächste Woche, die nächsten Monate oder gar lebenslänglich!

Tutorials

Wie trennt man eine Overlocknaht schnell auf?

09. Dez. 2013 - Tutorials -
0 comment

Dies ist ein Beitrag über das auftrennen von einer Overlocknaht habe ich im September 2012 für emmeline geschrieben.

***

Mist, mal wieder… beim Zusammennähen der Täschchen des Riley Blake Panels hab ich die falschen Seiten aneinandergenäht.

Da neulich in einem Kreativforum die Frage aufkam, wie man am besten und schnellsten trennt, zeig ich euch mal meine Variante…

1. Man nehme das falsch genähte Stoffteil …
„Würmchen“ am Anfang der Naht

2. Mit einer Nadel hebst du die Nadelfäden an…

Nadel unter den Nadelfäden

3. Ribble das Würmchen auseinander, links unten im Bild siehst du die Nadelfäden, rechts die gekräuselten Greiferfäden.

Aufgelöstes „Würmchen“
4. Ziehe an den Nadelfäden…. oops gerissen… dann einfach nochmal die Nadelfäden anheben und neu beginnen…

oops, gerissen

5. Jetzt ist die Naht von den Nadelfäden befreit, ihr könnt die Greiferfäden abribbeln…
befreit von den Nadelfäden
7. Nun noch die Greiferfäden abribbeln, fertig!
Auf diese Weise habt ihr im Idealfall vier bis fünf laaange Fäden und ruckzuck-eine sauber getrennte Naht. Manchmal – wenn die Nadelspannung zu hoch für den Stoff ist, lässt es sich schwer ziehen… dann bitte vorsichtig alle paar cm die Nadelfäden trennen und kleine Stückchen des Fadens abziehen. Das ist immer noch besser (und größengemäßer, nahtzugabeschonender :)) als die Naht abzuschneiden und sauberer als die Fäden zwischen den Stofflagen zu trennen – das gibt fiese kleine Fussel, die nur mühsam vom Stoff zu pflücken sind.
Sollte euch diese Erklärung geholfen haben, freuen wir uns sehr über Eure Rückmeldung. Auch Verbesserungsvorschläge zur „Darbietung“ nehmen wir gerne an!
Essen

Vegan for Fit – Fazit nach 28 Tagen

07. Nov. 2013 - Essen -
0 comment

28 Tage sind vorbei.

Ich fühle mich fit, allerdings habe ich das Problem mit dem Frieren immer noch.

Am Dienstag war ich das erste Mal seit gefühlten 100 Jahren wieder in der Therme. Und ich hab mich sauwohl gefühlt. Klar bin ich immer noch dick, habe einen Hängebauch (3 Kaiserschnitte und Trägheit), der wird wohl bleiben. Aber weder hab ich mich selbst mit anderen verglichen noch habe ich das Gefühl gehabt, von anderen ständig beobachtet zu werden. Insgesamt bin ich “aufrechter “ durch die Woche gegangen “. Das tut gut.

Gewicht: 6,4 kg weniger.
Kleidergröße: rund 1-2 weniger, allerdings ist der Schrank noch voller Klamotten für diesen Zustand.

Kleiner Rückblick
Ich hab die Streifen auf dem Bauch bisher immer mit Zebrastreifen verglichen. Bei rund 80 kg aufhörte abzunehmen, da der Bauch einfach nicht mitkam. Und es war zu wenig für eine Op durch die KK. Aber das ist eigentlich nicht wirklich wichtig.

Kleiner Ausblick
Zur Zeit geh ich drei Mal die Woche laufen (auch bei Regen, ja!) und zwei bis dreimal (kurz) ins Studion, wobei kurz gleich min. 60 Minuten sind – Milonzirkel und Spinning.

Familie
Daheim is(s)t der Teenie mal mehr, mal weniger dabei … Der Rest ist skeptisch, guckt zu… Wobei die süßen Sachen von allen gegessen werden  Aber ich mag nicht wirklich viel Süßes.

Anmerkung
Zwischendurch hab ich wahnsinnig Lust auf Brot und Brezeln! auch mal auf ein Bier oder Chips. Bisher hab ich es sein lassen. Doch am Wochenende werde ich es mir einfach mal gönnen (oder antun?)… Und danach gehts bis zum 01. Advent einfach weiter.

Essen

Vegan for Fit – Woche 3

30. Okt. 2013 - Essen -
0 comment

Wow, schon die dritte Woche mit Vegan for Fit beendet!

Ich hab mich diese Woche an Rezepte gewagt, die ich ohne die Challenge nie ausprobiert hätte: vor allem an die Avocado traute ich mich schwer heran. Gestern in den rote Beete-Türmchen war sie lecker … Heute im Salat von Seite 131 eher nicht.

Sportlich war ich fleißig: Samstag nochmal Week 3 des Podrunners Intervall-Trainings … Aber im Dunkeln werde ich nicht mehr übers Feld laufen. Irgendwie gruselig. Gestern früh dann die vierte Woche … Ah! Plötzlich sind die Laufeinheiten sooo viel länger. Aber ich hab durchgehalten. Und heute ENDLICH wieder zum Spinning. Da war ich das letzte Mal vor sechs Jahren. Okay, Einsteiger… Aber: 60 Minuten durchgehalten (trotz Nena und Phil Collins in der Playlist des Instruktors).
Wenn meine Beine morgen früh mitmachen, geh ich wieder laufen…

Ach so, und die „beim joggen gar nicht mehr! aber zum Krafttraining noch tragbar“Hose … Geht auch nicht mehr zum Training *freu*

Essen

Vegan for Fit – Fazit Woche 2

24. Okt. 2013 - Essen -
0 comment

Fazit nach Woche zwei mit Vegan for Fit: es läuft… Die letzten drei Tage etwas holperig, aber ich lasse mich nicht beirren.

Allerdings hat mich diese Woche meine Mens wieder voll im Griff: Müde, Gelüste auf Schoki und Chips, dazu viel zu viel zu tun und organisieren …

Dennoch: Laufen und Studio hab ich geschafft. Gestern wollte ich zum Spinning – aber morgens bin ich mit nem dicken Knöchel aufgewacht und konnte kaum gehen. Manno, ich hatte mich sooo drauf gefreut!

In der Summe sind es 4,1 kg bzw. zwei Löcher im Gürtel weniger. Mir ist beim Joggen die Hose runtergerutscht (erst in den Sommerferien gekauft) – hey, ich konnte eine neue für den Winter in 40/42 kaufen!

Ich schlafe noch immer gut, ich bin fast immer satt… Und heute Abend werde ich testen, ob meine Ringe wieder passen!

Essen

Vegan for Fit – Tag 1

10. Okt. 2013 - Essen -
0 comment

Heute startet ich mit meiner persönlichen “Vegan for Fit (VfF)“Challenge.

Okay…. Ich bin mutig. Vielleicht auch verrückt.

Auch, wenn das Blog hier noch nicht fertig eingerichtet ist: ich muss mich mit meinen Gedanken zu dieser Challenge irgendwo niederlassen.

Ein Update poste ich heute im laufe des Tages … ich bin gespannt. Ihr auch?

Edit Nr. 1, 14:20h: Frühstück und das Mittagessen für mich hab ich gestern Abend weitgehend vorbereitet. Heute früh dann „mal eben alles schnell zusammengeworfen“, Matcha Latte mit Haferdrink gerührt… Und dann saß ich davor wie das Kaninchen vor der Schlange. Tatsächlich, Berührungsängste! Der Matcha riecht – heiß – wie das Henna, welches ich früher zum Haare färben benutzte. Und Haferdrink? Aussehen tut es ja gut… Und die Zutaten lesen sich auch gut….

20131010-142311.jpg

Sehr, sehr skeptisch wagte ich den ersten Schluck, den ersten Löffel voll. Und es tat gar nicht weh 😉

Der Matcha muss stärker sein – und ich brauche einen Milchersatz, der einen nicht so starken Eigengeschmack hat. Hat jemand eine Idee?
Das Müsli wurde von den Kindern für morgen gleich nochmal bestellt 😉 Mir ist das Ganze etwas zu pampig, ich möchte lieber etwas bißfestes. Im Buch gibts viele Frühstücksideen – da werde ich sicher etwas passenderes für mich finden.

Tutorials

Framilastic oder Framilon – was ist das denn?

20. Mai. 2013 - Tutorials -
0 comment

Dies ist ein Beitrag, den ich imMai 2013 für Emmeline schrieb. Doch bin ich überzeugt, hier passt er ebenso gut hin!

***

Das waren meine Standardantworten, wenn ich in Anleitungen der Ottobre den Hinweis zur Verwendung von Framilon fand. Wozu? Hält doch auch so.

Tja, und nun wünschte sich eines meiner Hühner ein Kleid voller Rüschen. Nachdem ich eine wunderschöne Feliz mit ganz vielen Rüschen nähte, hatte sich mein Willen, das ganze nochmal und in größer und in „mehr“ zu nähen doch stark zurückgehalten.

Aber … moment mal. Bei der vorletzen Hausmesse von Swafing war auf dem Stand von Freudenberg doch was gezeigt worden… wo ist meine Probe? Die hat doch… das ging ganz fix… ah! Da ist es!

Das Framilon bzw. Framilastic ist ein durchsichtiges „Memory-Gummiband“. Ich fand meine Probepackung, wollte es testen… fand aber nirgends Texte und Bilder oder gar ein Video, WIE die Näherin dieses Wunderwerk verwendet.

Nach einigem rumprobieren hab ich beschlossen: ich mach mal ein paar Bilder für euch und versuch mich an einem aussagekräftigen Text.

***

Grundlegend möchte ich anmerken: Wenn ich Rüschen annähe oder eine Schulternaht verstärke (dann natürlich ungedehnt), näh ich das Framilastic auf die RECHTE Seite auf die Nahzugabe.
Es gibt Anwendungsfelder, wo es auch ganz okay ist, das Band auf die linke Seite zu nähen. Zum Beispiel wenn man einen Ärmel, der zu lang ist, einfach ein bisschen „anheben“ will, so dass er wie hochgeschoben aussieht (Bettina hat das bei ihrem Pulli gemacht).

1. Zunächst braucht ihr eure Stoffstücke und Framilastic. Bei meinem Beispiel soll das gepunktete Teil auf die Länge des karierten gekräuselt werden.
Nun nehmt ihr das Framilastic und schneidet ein Stück ab, das so lang ist, wie das – hier karierte – Stück  Stoff.
Genauso könnt ihr es halten, wenn in der Anleitung steht: „Auf xy cm einhalten.“ Manchmal ist ja zu lesen: „Zwischen den beiden Markierungen auf 4 cm einkräuseln“ – somit schneidet ihr 4 cm Framilastic ab und …

2. … stellt eure Nähmaschine auf einen langen Stich ein. (Okay, auf meinemBild ist die Stichlänge im mittleren Bereich. Meist näh ich Framilastic mit einer Länge von 5 an.) Supertoll ist, wenn eure Maschine eine Funktion „Auf der Stelle vernähen“ hat. Denn Rückwärtsnähen geht mit Framilastic nicht so toll – oder du benutzt einen Teflonfuß. Vernähen ist nicht zwingend notwendig, wenn du am Anfang sowohl den Unter- als auch Oberfaden sehr lang stehen lässt und beim „annähen“ in der Hand hälst.

3. Der Anfang ist ein bisschen friemelig. Ich lege das Framilastic auf den Stoff genau an die Kante und schiebe das ganze unter den Nähfuß, senke die Nadel ab und erst dann senke ich den Nähfuß und beginne mit…

(Manchem hilft es auch, das Gummiband etwas länger zuzuschneiden als notwendig, um es am Anfang der Naht hinter dem Nähfuß noch festhalten zu können.)

4. Achtung! Jetzt gehts richtig los!

Wenn die ersten Stiche auf dem (ungedehnten) Framilastic auf der Nahtzugabe gemacht worden sind, zieht ihr das Band lang… und haltet dabei den Stoff „darunter“ – ich finde irgendwie keine passenden Worte und hoffe, das das Bild aussagekräftig genug ist.

5. Die größte Schwierigkeit beim Nähen mit Framilastic ist: Das Band auf Spannung zu halten, das ganze auch nur auf der Nahzugabe anzunähen und auch nicht „ins leere zu nähen“. Daher der Tipp: testet den Umgang mit dem Material an Resten. Mal mit Baumwolle, mal mit Jersey (den ihr ja beim annähen nicht dehnen sollt – das klappt mit der OVI übrigens auch super).

6. Nun seid ihr am Ende angekommen, wer kann, vernäht auf der Stelle. Die anderen lassen auch hier am Ende einiges an Faden stehen.

7. Jetzt ist das Nähen „mit“ Framilastic schon erledigt. Da das hier ja eine Rüsche wurde, muss jetzt das eingehaltene Stoffstück noch an das Oberteil genäht werden.
Dazu stecke ich das ganze wie gewohnt zusammen, lege das „Gebilde“ so unter die Nadel, das die gerüschte Seite unten liegt und nähe alle Teile zusammen.

8. Hier seht ihr die Seitenteile des Kleides: alles gerüscht, alles zusammengepuzzelt 😉

Das Schrägband hab ich übrigens mit einem anderen neuen Spielzeug angenäht – einem Schrägbandfuß 🙂 Dazu dann wann anders mehr.
***
Ich hoffe, ihr könnt mit diesem kleinen Tutorial etwas anfangen. Natürlich freuen wir uns – wie immer – sehr über Kommentare und Anregungen zu unseren Beiträgen.

Gerade was die Verständlichkeit angeht – ihr wisst ja, das was man selber im Schlaf kann lässt sich am schwersten für Neulinge erklären – so viele Schritte sind selbstverständlich, das wir sie in der Beschreibung gerne vergessen.

***

Und da wir beide so begeistert sind von diesem Zauberband, findet ihr es auch bei uns im Shop!

Tutorials

Halssocke – wie war das nochmal?

03. Jan. 2013 - Tutorials -
0 comment

Im Januar 2013 erhielt ich eine Notruf-SMS:

„Hilfe! Ich hab doch im Kurs eine Halssocke genäht … aber heute hab ich dreimal getrennt und dreimal einen Muff fabriziert. WIE geht das nochmal?“

Daraufhin schrieb ich für emmeline diese kleine Anleitung…

Hier nun für alle eine kurze Zusammenfassung der Schritte, um schnell eine fesche Halssocke zu nähen.

 

Innen- und Außenstoff je zweimal zuschneiden. Die Vorlage sucht ihr euch im Netz, nehmt eine vorhandene Halssocke der zeichnet frei Hand eine eigene.
Zuerst näht ihr bei beiden Stoffen eine Seitennaht (rechts auf rechts) zusammen. So habt ihr zwei lange Stücke Stoff. Von hier gehts genau so weiter wie bei einem Loop.
Nach dem Nähen der Seitennähte die Innen- und Außenstoffe recht auf rechts legen.
Oben und unten die langen Seiten stecken. Darauf achten, das die Seitennähte aufeinander treffen.
Beide langen Seiten nähen. Vorsicht bei unterschiedlich dehnbaren Stoffen. Wenn es nicht gesteckt wurde, kann eine Lage plötzlich breiter sein als die andere 😉
Im Anschluss wird der so entstandene Schlauch auf rechts gewendet.
So siehts danach aus. Was so gar nicht gut zu fotografieren war: der nächste Schritt. Denn jetzt muß…
…. jede Seite rechts auf rechts gelegt werden.
Am besten greift ihr in den Schlauch hinein, und zieht die jeweils passende Seiten aufeinander. Ich hoffe, im nächsten Bild ist es zu erkennen?
Nach dem Inneinanderstecken wird die letzte Seitennaht in „einem Rutsch“ geschlossen – bis auf die Wendeöffnung. Durch diese Öffnung zieht ihr jetzt den Stoff heraus und legt die Halssocke so, wie sie später sein soll – schön!
Am besten bügelt ihr sie jetzt schon ein bisschen aus – auch meine Fleece-Jersey-Kombination konnte ich von der Pinguinseite her gut dämpfen.
(Fast) Fertig! Hier muss nur noch die Seitennaht geschlossen werden (mit Absicht ist meine Wendeöffnung im Außenstoff – Jersey lässt sich per Hand einfach besser nähen als Fleece).
Generell stepp ich bei diesen Halssocken die Kanten nicht ab – meist verzieht es sich unschön. Gut gebügelt ist fast wie genäht!
Wir wünschen euch nun viel Erfolg und Freude beim Nacharbeiten. Und mein Minihuhn dankt Fiona – denn jetzt hat sie auch endlich eine neue Halssocke – Mama hat diese Aufgabe nämlich schon lange vor sich her geschoben.
Solltet ihr noch Fragen haben – nur zu!