Laufen

Willkommen im (Lauf)Jahr 2015!

15. Jan. 2015 - Laufen -
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Nun ist das Jahr 2015 auch schon ein paar Tage alt. Und zum Glück startet es besser, als das letzte endete.

Das allerschönste für mein neues Jahr ist: ich laufe immer noch!

Ich kann es fast nicht glauben, aber ich bin jetzt schon über ein Jahr dabei. Von kleinen Widrigkeiten wie Grippe, Prellungen oder ähnlichem hab ich mich nicht unterkriegen lassen und bin immer wieder in die Schuhe geschlüpft und losgelaufen.

Leider ist meine Statistik nicht ganz komplett – aber das was ich protokolliert habe, lässt mich staunen:

  • 780,2 km
  • 5 Tage 02 Stunden 27 Minuten in Bewegung
  • 85.746 Kalorien
  • 2.074 aufwärts (m)
  • 2.079 abwärts (m)
  • 6 Wettkämpfe

Cool.

wettkampf
Rosellener Abendlauf * women’s run Berlin * Rund um den Fühlinger See * Medemblik

 

Ich will weiterlaufen! Irgendwann tauchte bei Instagram der Hashtag #runningsavesmysoul auf – und genau das ist es: Laufen erdet. Laufen beflügelt. Laufen macht mich frei von Zwängen.

Klingt erst mal komisch, wo treue Leser doch wissen, das ich nach Plan, unterstützt von einer Trainerin und mit konkreten Zeit- und/oder Streckenzielen laufe.

Durch das Laufen hab ich jedoch auf vielen anderen Gebieten gelernt, freier zu sein und meinen Standpunkt zu vertreten. Lange Strecken zu laufen war für mich schon seit der Schulzeit der Horror schlechthin – immer zu langsam, immer mit Seitenstechen und immer mit den blöden Sprüchen der Lehrer oder Zuschauenden im Ohr. Jemand, der freiwillig mehr als die 400 m auf der Tartanbahn lief, wurde von mir für verrückt erklärt. Freude? Beim Laufen? Unvorstellbar!

Und heute?

Verfluche ich immer noch alle Sportlehrer, die mir für lange Zeit die Freude an der Bewegung vergrätzten.

Bin ich dankbar, für all die vielen Menschen, die mir in den letzten 14 Monaten durch das Laufen begegneten und die mir seither (noch mehr) ans Herz gewachsen sind.

Doch zum Thema „Lauffreunde“ gibts bald einen extra Eintrag. Versprochen!

freunde
TEAMchallenge Hannover * wome’s run Berlin * 24 h Lauf Rodgau * Herzlauf Hilden

Kurz vor Weihnachten wollte ich mal meinen Kleiderschrank auffrischen und nahm dies zum Anlass, meine Einkäufe des Jahres nachzuvollziehen. Ich hab doch tatsächlich drei Mal so viele Laufschuhe gekauft wie Straßenschuhe. Vom Verhältnis Sportbekleidung zu gewöhnlicher Bekleidung will ich gar nicht reden. Ob sich das jemals wieder ändert?

towear
Lieblingsschuhe * verhasste Regenjacke * Leuchtware * neuestes Shirt

Was kommt in 2015?

Auf alle Fälle bleibt das Laufen mein Sport. Nach dem Halbmarathon in Hannover werde ich entscheiden, ob ich im Herbst einen zweiten Halbmarathon, einen Volkstriathlon oder gar einen Marathon in den Plan mit aufnehme.

War im letzten Jahr mein ganz großes Ziel, einen Halbmarathon von der Distanz her zu schaffen, möchte ich in 2015 mehr an der Kraft arbeiten. Das ich eher auf der Langstrecke als im Sprint glücklich werde, ist auch klar. Aber etwas mehr Kraft und Spritzigkeit? Wer sagt da schon nein? Steht mir sicher auch gut!

Leider gibt das Privatleben gerade nur die Zeit fürs Laufen und ein bisschen Studio her – sonst würde ich schon seit Oktober regelmäßig im Wasser zappeln und an meiner Schwimmtechnik feilen.

Bleiben wird das Laufen draußen. Habe mich gerade ob der bei mir nicht so beliebten Wetterlage wieder auf dem Laufband versucht. Komisch – ganz früher hab ich da locker 60 Minuten laufen können, heute schaff ich keine zehn Minuten. Meine Füße „verhaspeln“ sich, meine Augen flimmern und dieser Käfig um mich herum erlaubt keine individuelle Bewegung.

jahreszeiten
Frühling * Sommer * Herbst * Winter

Und wer zieht schon freiwillig eine graue Wand aus Spinden dem Wechselspiel der Natur vor?

Am liebsten laufe ich morgens. Wenn noch alles ruhig ist, Tau auf den Feldern und die Sonne hinter dern Bäumen hervor blinzelt. Mein perfekter Start in den Tag!

Was auch auf alle Fälle so bleiben wird, wie es bisher war:

Ich werde nie vorne mitlaufen.

(außer in meiner Alterklasse starten weniger als vier Frauen). Das ist nicht weiter schlimm. Denn wie schon früher geschrieben: Ich bin nicht sportlich.

Natürlich laufe ich weiter. Natürlich brauche ich neue Ziele, die ich erreichen möchte. Und natürlich schau ich auf meine Zeiten. Davon kann ich mich nicht frei machen, das wird auch so bleiben. Ich freu mich schon darauf, wenn ich dieses Jahr die 5 km endlich mal unter 30 Minuten laufen werde – immer im Bewusstsein, das das immernoch Mittelmaß sein wird.

In den letzten Monaten habe ich gelernt, selbstbewusst in meinem Tempo zu laufen. Weil es mir gut tut. Weil es zu mir passt. Weil ich es so will.

Um so mehr freu ich mich, das endlich Judiths Projekt Turtlerunner startet. Das Buch ist schon seit ein paar Tagen bestellbar. Die „Bewegung“ schon etwas älter… aber wir werden immer mehr: Menschen wie ich, die gerne laufen, die gerne zu öffentlichen Läufen fahren und dort meist mit der roten Laterne unterwegs sind. Die wir uns oft ziemlich doof vorkommen – so als Letzte ins Ziel, wenn schon alle Zuschauer wieder weg sind, die Zeitmessmatte einsam im Matsch auf die wartet und die Mädels an der Getränkeausgabe im Ziel nur noch darauf warten, endlich abbauen zu dürfen.

turtlerunner
Ich bin (nur) zum Spaß hier! * Judith Riemer

Mein Laufjahr 2015?

  • Beinhaltet vor allem wieder viele Kilometer hier vor Ort.
  • Viele davon alleine, einige mit einem meiner Hühner – welches sich zum Ziel setzte, beim Rosellener Abendlauf vor mir ins Ziel zu laufen.
  • Einige mit Freundinnen von hier, die auch laufen, welche aber eben auch Familie haben und sich ihre Laufinseln ebenso freischaufeln müssen wir ich.
  • Regelmäßig zum Mondscheinrun – das war so eine nette Runde im Januar und hat mir unheimlich Spaß gemacht.
  • Laufveranstaltungen stehen auch auf dem Plan: den Anfang mach ich beim Halbmarathon in Hannover, dicht gefolgt vom Rosellener Abendlauf und etwas später dann der women’s run in Köln. Ganz dick rot markiert ist auch der 24 h Lauf in Rodgau – und für den Herbst such ich noch etwas nettes…
  • Freunde treffen – vor allem beim women’s run gibt es ein Startfeld „Turtelrunner & Friends“. Wenn du mit uns laufen willst, schau einfach kurz mal hier vorbei. Auch beim 24 h Lauf wird es Turtelrunner geben – ein oder zwei Teams? Alle als Einzelläufer? Egal, hauptsache: Venga! Venga!
  • Freude am Laufen – egal wie schnelle, (fast) egal bei welchem Wetter.

Das allerallerschönste am Laufen sind mit die Kontakte und Freundschaften, die dadurch entstanden sind und entsehen werden. Ich freu mich wie ein kleines Kind darauf, euch alle wieder zu sehen und gemeinsam zu (speed) turtlen!

Schön, das es euch gibt!

Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Freude an dem, was ihr vorhabt; allzeit heile Knochen, Muskeln, Sehnen … und ein leichtes und starkes Herz.

Und – was steht bei euch an für 2015? Alles wie immer? Weniger, mehr von allem?

„I don’t run because I love the feeling of running.
I run because it makes me love the feeling of living!“

Bonnie Pfiester

 

Lieben

Weihnacht – was bist du?

19. Dez. 2014 - Lieben -
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Weihnacht, was bist du?
Bist du Kerzen und Schnee
oder nur ein Seemann,
der allein ist auf See?

Weihnacht, was bist du?
Bist du Hoffnung der Welt
oder bist du einfach
das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen
verstehn dein Wort noch heut
oder bist du nur ein Traum
aus unserer Kinderzeit?

[…]

Text: Rolf Zuckowski von der CD „Wir warten auf Weihnachten“

Heute früh: Schulgottesdienst – das mittlere Huhn ist mit der Klasse für die musikalische Gestatung verantwortlich. Die große Überschrift ist „Licht“ – neben „Türen öffnen sich – Türen schließen sich.“

In mir brodelte es. Nicht erst seit heute früh – schon länger ist da eine Unruhe, ein Unwohlsein. Ich bekomme es nicht wirklich zu fassen. Klar ist: es hat etwas mit Weihnachten zu tun. Dreißig Minuten in unserer schönen Kirche, dazu Texte, die unter die Haut gehen (zumindest unter meine). Lass ich es einfach mal übersprudeln…

Überall sind seit Wochen Lichter, Kerzen und Elche zu sehen. Alle Welt redet vom Weihnachtsmann, von den Geschenken. Jeder Erwachsen fühlt sich latent gestresst vor lauter „müssen“ – die Kinder haben eine Adventsfeier nach der anderen, dazwischen das ein oder andere Vorspiel oder eben auch einen „Muss-Gottesdienst“ durch den Konfirmandenunterricht.

Seit Wochen liegen hier (gekaufte) Weihnachtskarten, die auf DIE Inspiration meinerseits hoffen. Plätzchen backen mussten meine Kinder mit der Oma. Gebastelt haben wir nichts. Gar nichts. Den Adventskranz zu binden hat mir Spaß gemacht, aber als es dann an die Dekoration ging gar nichts mehr.

Geist der Weihnacht

Habt ihr ihn gefunden? Laut der Muppets Weihnachtsgeschichte findet ihr ihn […] dort wo du Liebe findest […].

Ich finde ihn trotzdem nicht. Traurig, aber wahr.

Seit ich für mich entdeckt habe, das ich tatsächlich weder an Gott, Jahwe oder eine ähnliche ordnende Hand glaube, fällt es mir immer schwerer, die Weihnachtszeit auszuhalten. Leider entdeckte ich meine Nicht-Beziehung erst in den letzten zehn Jahren – und seit gut drei Jahren kann ich das auch offen sagen. Ich glaube nicht an Gott. „Mama, warum betest du nicht mit? Warum machst du das Kreuzzeichen nicht?“ Es fällt schwer, dies in einer vollen Kirche auszusprechen. Dennoch gehe ich hin. Denn sonderbarerweise berührt mich der Ort, die oft sehr spirituelle Stimmung, sehr.

Leider deswegen, weil ich nun Kinder habe. Kinder, mit denen ich in einer christlich geprägten Welt lebe, in der viele Traditionen und Rituale den Alltag bestimmen.

In den letzten Jahren habe ich versucht, die Weihnachtszeit als „deutsche Tradition“ zu zelebrieren. Mit allem, was ich ja die letzten Jahre auch problemlos machte: Adventskalender basteln und füllen. Weihnachtslieder singen, gemeinsam musizieren und die Krippe aufstellen. Der Versuch, trotzdem eine wohlige Atmosphäre zu schaffen, die man ja zum Fest der Liebe erwarten dürfe.

Dieses Jahr schaffe ich es nicht.

Seit August fühle ich mich bedrängt von der Weihnachtszeit, die bitte friedlich und in freudiger Erwartung zu gestalten sei. Himmel, warum soll ich? Aus meiner Sicht ist die Bibel ähnlich wahr wie die Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Mich macht es traurig wenn ich sehe, wie andere Menschen – vor allem Familien – es schaffen, die Adventszeit wirklich zu einer besinnlichen Zeit zu machen. So gerne würde ich es mir und meinen Kindern, also meiner Familie, auch schenken. Doch: ich kann das nicht.

Die Erwartungen der Gesellschaft an mich – sie schaffen mich. Klingt so pauschal. Aber es fühlt sich für mich so an: Du musst zu Weihnachten voller Vorfreude sein, ist ja schließlich bald Jesus‘ Geburtstag!

Überall um mich herum: die tollsten Adventskalender – online oder offline. Super Plätzchenrezepte, Ideen für ein Festmahl und DAS Dessert schlechthin. Der Trend zu überbordender Dekoration, das Wettrüsten durch Leuchtmittel – gerne außerhäusig angebracht.

Vieles davon finde ich wunderschön. Ich mag die Vorstellung vom Licht in der Dunkelheit. Ich mag das Gefühl von Wärme am Kamin mit einer Tasse Schokolade in der Hand. Eine hübsche, harmonische Dekoration ist etwas wunderbares! Ein mit Lichtern und Kugeln geschmückter Baum ist fein. Ich sitze gerne am Tisch, genieße ein gutes essen und Gespräche.

Was mich hindert, es einfach so zu tun? Kontext, Mein Englischlehrer sagte früher immer: „Das alles erschließt sich aus dem Kontext, Kinder. Keine Angst vor Vokabellücken!“

Fehlen mir auch hier nur die Vokabeln? Nein. Es fehlt mir wohl an einer eigenen Position. Und solange diese nicht da ist – ist da halt ne Lücke. Die gefüllt werden möchte.

Zu gerne würde ich einfach ein Lichterfest feiern. Wintersonnenwende wäre eine Möglichkeit.

Darf ich das?

Darf ich … da ist es wieder. Das Hinterfragen ob etwas richtig oder falsch ist. Früher dachte ich, erwachsen ist man, wenn man in seinen Entscheidungen frei ist. Heute denke ich: nach dieser Defintion bin ich noch lange nicht Erwachsen. Denn zu viele Entscheidungen werden getroffen, die aus Rücksicht oder (vermeintlicher) Erwartungshaltungen anderer so gewählt wurden.

Ich muss.

Meinen Weg finden – das muss ich. In einer Gesellschaft, die zum Teil doch andern Werten verpflichtet ist als ich es für mich möchte. Das ist nicht einfach. Jemand sagte zu mir vor einigen Jahren:

„Es ist gut zu wissen, was man nicht will. Das ist aber nur ein Anfang. Du solltest auch wissen, was du willst!“

Schon in meiner Schulzeit hab ich mir als Wahlspruch ausgesucht: „Etiam si omnes, ego non.“ (sehr frei übersetzt: Auch wenn alle mitmachen, ich nicht). So ganz passt das natprlich auch nicht. Denn auch nur dagegen sein hilft nicht. Ich brauche eine Alternative.

Und was soll das ganze jetzt?

Zuallererst: ich hab das Bedürfnis, diese Gedanken schwarz auf weiß zu sehen. Diese Gedanken sichtbar zu wissen. Aufgeschrieben ist es etwas wirklicher. Nicht nur ein Hirngespinst.

Zweitens: Vielleicht gibt es da draußen noch Menschen, denen es ähnlich geht. Die sich selbst noch gar nicht eingestehen konnten, das irgendwas nicht stimmt. Oder – wie ich – nur ein diffuses Unbehagen verspüren. Eventuell schubse ich einfach ein paar Gedanken an?

Drittens: Ganz vielleicht finde ich auf diesem Weg Menschen, die diesen Prozess schon hinter sich haben. Die von ihren Erfahrungen berichten können, wie sie aus diesem Dilemma heraus gekommen sind. Bitte: schreibt mir! Per Kommentar oder Email (minervahuhn@icloud.com).

Licht statt Stein, Türen öffnen statt zufallen lassen

Das möchte ich sein. Das möchte ich tun.
„Esotherischer Selbstfindungstrip“ nannte es jemand neulich. Das hat mich sehr verletzt. Jahrelang litt ich immer wieder unter depressiven Verstimmungen und auch der einen oder anderen Depression. Das ist nicht schön. Verantwortung tragen, verantwortlich sein – aber eben nicht fremdbestimmt durch Werte, die nicht meine sind. Der Weg dorthin ist steinig. Ich wünschte, ich hätte früher schon die Kraft gehabt, diesen Weg überhaupt zu suchen.

Ich bitte um Entschuldigung

Alle, die in den letzten Jahren Erwartungen an mich hatten, die ich nicht erfüllen konnte.
Bekannte, denen ich (unbewusst) auf die Füße getreten bin mit meiner Offenheit oder auch Unzuverlässigkeit, wenn ich etwas versprach, was ich nicht halten konnte.
Freunde, die von meinem Rückzug ins Private zum Teil zu kurz gekommen oder auf der Strecke geblieben sind.Meine Familie, die mit der nach außen wirkenden inneren Umbruchphase leben müssen. Das ist nicht einfach. Gerade deswegen bin ich dankbar, das sie trotzdem alle bei mir bleiben. Mich halten.

Ich bin dankbar für den Moment

Statt zu putzen nahm ich mir die Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Ich hoffe, dieses wirkt länger nach als ein gesaugtes Wohnzimmer vorhält. Auf alle Fälle geht es mir jetzt besser als noch heute morgen beim Aufstehen.

Dankbar auch für die, die bis hier durchgehalten haben. Ohne ein enziges Foto. Ohne erbauliche Zitate. Ohne ultimative Gewinne im Adventskalender. Ohne Rezepte und ohne Blingbling.

Euch allen wünsche ich …

… Licht, das euch den Weg weist, der gut für euch ist.
… eine Hand, die die Eure hält in Zeiten, die nicht einfach sind.
… Kraft, euch für eure Ziele und Ideen einzusetzen.
… mehr sich öffnende Türen als verschlossene.
… Menschen, die euch inspirieren.
… Ideen, für die zu Leben es lohnt.

Lieben

12 von 12 im November

13. Nov. 2014 - Lieben -
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Es ist Zeit für die „12 von 12 im November“. Der letzte Monat – nein, die letzten zwei Monate sind an mir vorbei gerauscht wie nix. Wo nur ist die Zeit hin? Das Jahr ist fast vergangen, doch noch ist vom Plan so viel übrig.

Gestern wieder – ein typischer, bunter Werktag. Mit einem kleinen Höhepunkt. Seht selbst…

2014_12_01

1. Der Tag beginnt nach iner viel zu kurzen Nacht. Der Haferdrink war aus, daher musste Reisdrink herhalten. Schmeckt auch – allerdings ein bisschen dünn.
2. Eigentlich wollte ich keinen Stoff mehr kaufen – eigentlich. Aber der Quilt braucht noch ein paar neue Stücke *ohmmmmm*
3. Gestern zugeschnitten, heute muss genäht werden. Viele Kuschelhosen für das Lädchen.
4. Immer mal wieder: Knötchen am Overlockgarn. Hilft alles nix: dieser Nadelfaden muss neu eingefädelt werden.

2014_12_02

5. Die ersten Hosen sind fertig. So eine 56 ist schon ganz schön winzig, irgendwie.
6. Mittagessen! Bettina hat für mich (äh, uns) gezaubert – ein Bulgursalat aus ihrer aktuellen Kochkiste. Lecker wars!
7. Nach dem Warten auf einen Handwerker, urzer Begehung der potentiellen Baustelle: endlich einkaufen! Ein bisschen was musste aufgefüllt werden.
8. Wieder daheim: Schon geht die Sonne unter. Mir fehlen ganz eindeutig die Sonnenstunden.

2014_12_03

9. Endlich seh ich auch den Teenie: Praktische Fahrprüfung bestanden – trotz Regens und trotz rückwärts Einparkens 🙂
10. Da es gleich zum Kurs in die VHS geht, richte ich zur Abwechslung mal ein Vesperbrett. Lecker wars (wohl).
11. Gerade erst entdeckt: Kinderkleinkunst auf dem Tisch. Gewisse Ähnlichkeiten sind vorhanden.
12. Mir fröstelt, ich bin müde. Schnell noch Tee in den Bottich und los gehts, die Mädels warten auf mich!

***
Warum, wieso, weshalb das Ganze? Die Antwort gibts bei Caro Kännchen!
Mehr November findet ihr hier!

Lieben

Kinderleicht & schön!

30. Okt. 2014 - Lieben -
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Ja, auch ich bin Fan von KINDERleicht und schön!

Nicht nur, weil ich selbst drei Kids habe, die mehr oder weniger gerne nähen – sondern weil ich bei euch so wunderbare Ideen finde, WAS man Kindern zum Nähen in die Hand geben kann.

HÄPPY BÖRSDEI noch nachträglich ihr Lieben!

Und deswegen möchte ich mich auch in euer Freundebuch eintragen (okay, richtig müsste es heissen: „Duuu, warum hast du das noch nicht gemacht? Erst erzählst du uns von dieser tollen Seite und dann stehste noch nicht mal da drin!“ Zitat einer Teilnehmerin aus dem letzten Ferienkurs)

freundebuch-buttonIch bin Minerva Huhn und so seh ich aus …

2014-10-12 14.14.36
… Komisch, in letzter Zeit gibts nur Bilder vor/nach dem Laufen von mir…
  1. Wo wohnst du?

    Ich wohne zwischen Köln und Düsseldorf.

  2. Wie heißt Dein Blog?

    www.minerva-huhn.de
    in 3 Sätzen: nähen, laufen, lieben

  3. Seit wann nähst du?

    Seit ich ein Teenie war – aber mit grooooßer Pause bis 2009.

  4. Was hast Du als allererstes genäht?

    Das erste, an was ich mich erinnern kann ist ein Set aus einer Weste und einer Hot Pants (das war damals in!).

  5. Warum nähst Du?

    Weil es mich entspannt, ich es liebe, am Ende etwas fertiges (und schönes) in den Händen zu halten und anderen damit eine Freude zu machen.

  6. Was nähst Du am liebsten?

    Geschenke. Geschenke. Geschenke.

  7. Welche Farbe vernähst Du momentan am liebsten?

    Hm. Schwer. Ich glaube: blau und rot.

  8. Du darfst eine Nähmaschine, Stoff, Schere auf eine einsame Insel mitnehmen und noch drei Dinge dazu. Welche wären das?

    Dinge… Trinkwasser, Buch, Omniblend …

  9. Welche Tätigkeit magst Du am liebsten beim Nähen?

    Die letzte Naht zu Ende nähen.

  10. Was gar nicht?

    Schnitte abmalen 🙂

  11. Nähst du mit Schuhen oder barfuß auf dem Pedal?

    Mit Schuhen – meistens jedenfalls.

  12. Mit welchem Material nähst Du am liebsten? Warum?

    Äh… Baumwollwebware. Warum? Weil sie am vielseitigsten ist.

  13. Welche Anleitung von KINDERleicht&schön ist Deine liebste?

    Anleitungen für Nützliches – ich steh nicht so auf Deko. Aber der Brotkorb wird dieses Jahr zu Weihnachten vernähschenkt!

  14. Verrätst Du uns einen Kniff oder Trick beim Nähen, den Du gern schon viel früher gekannt hättest?

    Nahtband. Nahtband ist fast so super wie Stylefix!

  15. Was sind Deine 3 größten Nähpannen?

    Alles, was ich in letzter Zeit für mich genäht habe, passte mir nicht. Zugeschnittenes so lange liegen lassen, bis der Empfänger zu groß dafür geworden ist.
    Beim Ärmel annähen mit der Overlock ins Vorderteil zu schneiden.

  16. Was wünschst Du KINDERleicht & schön?

    Bitte weiter machen! Noch mehr liebe, treue Fans!

Von meinen Kids aus den Nähkursen soll ich euch noch ausrichten:

HERZLICHEN DANK

für all die vielen tollen, einfachen und super erklärten Ideen! Damit kann man nach dem Kurs zu Hause wunderbar weiter machen!

Kira, Mia, Malte, Lea, Shirin, Shana, Frida, Greta, Maya, Anna, Leonie, Lina, Ella, Mareie, Mimi, Leonard, Sven, Finja, Lilly, Ferdinand … und noch viele mehr <3

Startnummer 1 – der erste Halbmarathon

25. Sep. 2014 - Allgemein, Laufen -
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„Wie, du hast die eins? Die bekamen bei uns nur die Kenianer!“ staunte meine charmante Laufbegleitung für meinen ersten Halbmarathon beim Abholen unserer Startnummern. Tja, so eine Nummer bekommt man, wenn man es gar nicht erwarten kann bis die Anmeldung freigeschaltet ist und als erste das Onlineforumlar ausfüllt.

 

Der Wettkampftag begann… mit dem Tag davor.

Wie ihr ja sicher schon gelesen habt, war meine Vorbereitungszeit in den wichtigen Wochen vor meinem ersten Halbmarathon nicht optimal gelaufen.
Um mich selbst nicht weiter runter zu ziehen, ging ich die Woche vor DEM Termin am 21.09. recht locker an und bemühte mich, nicht zu denken: „Wäre ich nicht krank gewesen, würde ich sicher eine Zeit von 7:00 h halten können… wäre es anders gekommen, ernährte ich mich jetzt nach dem Plan von Brendan Brazier oder Matt Frazier.“ Das alles verdrängte ich und ließ dem Alltag seinen Lauf. Ich schaute nicht nach, was ich jetzt am besten essen sollte. Nur auf ausreichend Schlaf achtete ich. Denn der fehlte mir in den Tagen davor sehr, da mal wieder die anderen Hühner hier im Stall mit Erkältung und ähnlichem gesegnet waren und dann ihre Nächte bei mir verbrachten.

Samstag, 20. September 2014 und ich hatte mich zum „Nix tun“ und viel trinken verdonnert. Gelang gut! Da alle Kinder samt Gatten außer Haus weilten, hatte ich auch keine größeren weiteren Verpflichtungen.

Abends dann erwartete ich meine Laufbegleitung – Nicole kam extra aus Hannover um mit mir Turtle zu laufen! Ich bin immer noch hin und weg und begeistert und glücklich das sie sich nach ihrem Arbeitstag ins Auto setzte, hierher brauste um mich zu unterstützen. Ganz besonders dankbar bin ich, das sie auch mein Tempo (Schildkröte bis Schnecke) lief – und nicht das ihrige (Gazelle). Zum Glück waren wir beide sehr müde und konnten früh ins Bett. Ich hatte ja Angst, das wir den Abend zu lange mit Plappern verbringen.

Sonntag, 21. September 2014 – 7:00 Uhr

Wow! Ich hab super geschlafen – tief und fest. Das Aufstehen in der Morgendämmerung ist nicht ganz so leicht gefallen. Dennoch: ich war erstaunlich ruhig. Fast tiefenentspannt. Sehr seltsam. Ist doch heute der Tag, auf den ich fast ein Jahr hingearbeitet habe. Der Tag, der nun unter ganz anderen Vorzeichen begann, wie ich es mir erträumt hatte. Immerhin, mein Lieblingsfrühstück musst sein: ein Smoothie aus Banane, Beeren, Hanfsamen, ein bisschen Matcha … und was sonst noch so da war … und ein Erdnußbuttertoast.

fruehstueck

 

Kurz nach Acht fuhren wir dann los nach Fühlingen. Für mich gibt es fast nix schlimmeres als kurz vor knapp anzukommen – außer ganz zu spät da zu sein. Einen nahen Parkplatz bekommen, die Startummernausgabe gesucht und gefunden und da die erste große Überraschung: Ich hab die Nummer 1!

Fluch oder Segen?

Manno, ich hab ja schon einige Läufe mitgemacht – und mich in Köln auch sehr über meine 14 gefreut. Aber die 1? Bei großen Rennen bekommen diese Ziffer immer die Stars. Der bin ich ja nun beileibe nicht! Ich ahnte bereits, das es einige schlaue Kommentare vom Straßenrand geben würde – und fühlte mich zeitweise sehr verunsichert. Himmel, ich werde zwar erste – aber eben von hinten! Daher hatte Nicole auch ganz klar die Ansage, vor mir über die Matte laufen zu müssen. Wenn schon – denn schon. So.

startnummer

 

Leider war es mit grauem Himmel, bewölkt und etwas windig nur kurzfristig optimales Laufwetter. Denn mit der Zeit zog es sich immer mehr zu. Den Start der 10 km konnten wir noch im im Trockenen beklatschen. Danach steigerte sich das Tröpfeln immer mehr…. ich sorgte mich, ob meine Bekleidung (kurz/kurz, keine Wind- oder Regenjacke) meiner Gesundheit zuträglich sei. Aber müßig: denn ich hatte nix dabei, musste nun meine kuschelige Sweatjacke ins Auto bringen und mich der Herausforderung stellen.
Pünktlich zu unserem Start um 10:40 h begann es dann richtig zu schütten.

copyright bei Detlev Ackermann/www.laufen-in-koeln.de
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Noch immer war ich überzeugt, ich laufe so lange, wie ich kann. Und das „wie ich kann“ würde bei rund 17 km zu Ende sein. Unterminiert, nicht vernünftig mit Nährstoffen versorgt, zu schwer…. solche Gedanken halt. Aber ich schaffte es, sie einfach wieder in die Schublade zu stecken, aus der sie gekrochen kamen. Denn ich hatte ja Nicole an meiner Seite. Wir redeten, und redeten, und redeten… schließlich hatten wir uns seit Juli nicht gesehen und online lassen sich manche Dinge einfach nicht ausdrücken. Dazu braucht es die Gegenwart der Person – in echt. Live und in Farbe.

So standen wir im Startblock, fast ganz hinten. Und wurden nass. Klar wussten wir, das wir um 10:40 Uhr loslaufen sollten. Aber irgendwie kam der Startschuss doch überraschend. Und vor allem so laut! Denn auch wenn wir weit hinten standen – bei einem Feld von knapp 100 Läufern ist es immer noch dicht an der Linie.

Die erste Runde

Da liefen wir nun. Im Regen. Zum Glück hatte ich meine Kappe dabei. Scheiß auf die Optik. So konnte ich wenigstens mit Brille laufen und trotzdem was sehen.

copyright bei Detlev Ackermann/www.laufen-in-koeln.de
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Die Strecke führt um den Fühlinger See – wie der Name der Veranstaltung schon nahelegt. Entlang der Regattabahn sind zwei mal zwei Kilometer asphaltiert, der Rest ist typisch Rundwanderweg – leicht geschottert. Durch den Regen in den vergangenen Stunden und Tagen mit einigen Kuhlen und Pfützen. Die erste Runde lief sich trotz allem gut an. Wir liessen schnell das Feld vor uns weglaufen und fanden unser – äh mein – Tempo. Ich wusste, ich kann mit gutem 8:00er Schnitt lange laufen. Das war mein Plan: So lange mit 8:00 min pro Kilometer unterwegs sein, wie es nicht weh tut. Klingt vernünftig, gell?

Ich mag keine Rundkurse

Wir liefen, redeten, schauten uns den See an und sahen nach einer Weile auf der anderen Seite der Regattabahn die Läufer des 5 km-Wettkampfs. Auf der ersten langen geraden wusste ich: „Hier musst du mindestens drei Mal lang – das könnte zum Ende hin echt fies werden.“

Zuschauer gab es bei diesem Lauf relativ wenig. Was wohl zuerst am Wetter – und dann an der Strecke bzw. der Größe dieser Veranstaltung lag. Und ganz ehrlich? Ich fand das meistens prima! Denn die wenige, die am Rand standen, machten oft doofe Sprüche bezüglich meiner Startnummer. Zumindest die Erwachsenen. Die Kinder waren cool „Mama, die Frau da, die hat die eins. Ist das die beste von allen?“ …

Ungefähr auf der Höhe zwischen Kilometer zwei und drei kam uns das Führungsfahrrad entgegen. Im ersten Moment… Schock! … auch wenn ich damit gerechnet hatte… es hieß, das der erste bereits auf seinem siebten Kilometer war, während ich noch auf den dritten zu turtlete. Doch dann… geschah etwas wunderbares!

Die uns entgegenkommenden schnellen Läufer klatschten. Sie klatschen einfach nur für uns. Hatten nette Worte für uns übrig und halfen mir damit so sehr. Hin und wieder musste ich da ein Tränken wegwischen. Leider gab es danach nur noch Überrundungen von hinten.

Ja, ich hab mir einen Halbmarathon ausgesucht, der kein reiner Rundkurs ist. Dachte ich. Auf dem Streckenplan zur Ausschreibung war der Weg markiert: Runde eins, Runde zwei und Runde drei. In der Vorbereitung bin ich im Frühjahr mal eine Runde um den See gelaufen und kam auf gute 10 Kilometer. Somit klangen drei Runden optimal für mich, zumal ein Teil davon gegenläufig aussah.

Kurz vor Kilometer fünf erwartete uns dann ein Ordner, um den Weg anzuzeigen. Sehr freundlich – auch dieser klatsche für uns und hatte liebe Worte. Äh, liebe Worte? „Nur noch drei mal hier vorbei, dann habt ihr es geschafft!“ … Schock!… Drei Mal? Hej, auf dem Bild stand nur was von drei Runden! „Nein, diesen Teil hier lauft ihr vier Mal. Die Regattabahn ist ja nur 2 km lang!“ Super. Motivation im Keller. Erst mal einen Zahn zulegen… und bremsen. Aber ich lauf ja eh nur, so lange mich meine Füße tragen. Also ist alles, was über 15 km ist, super. Dann sinds vielleicht doch nur drei Runden.

copyright bei Detlev Ackermann/www.laufen-in-koeln.de
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Es regnete übrigens immer noch. Etwas weniger. Aber danach leider wieder etwas mehr. So in der Art sah es für uns über knapp 12 Kilometer aus. Wir liefen, wir redeten. Ich wunderte mich, das alles so rund schien und freute mich.

Immernoch Runde 1/2 – kurz vorm Ende

„Achtung! Erstläufer! Bitte linke Bahn frei machen!“ – wie jetzt schon? Wir waren gerade auf dem neunten Kilometer, kurz vorm ersten Mal „über die Matte laufen“. Im Ziel ist man nach dem dritten Mal. Seine Zeit 1:12 h für 21,1 Kilometer – Wahnsinn! Wir haben in dieser Zeit gerade mal knappe 9 Kilometer hinter uns gebracht.

Rüber über die Ziellinie. Regen. Ein paar Zuschauer feuern uns an. „Los, noch eine Runde!“ –     leider nein. Noch zwei Mal würden wir hier lang laufen. „Da kommt die Nummer 1!“ *kicher*  Macht nix. Ich brauchte dringend etwas zu trinken, kurze Gehpause – und weiter!

copyright bei Detlev Ackermann/www.laufen-in-koeln.de
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So in der Art ging es weiter. Dank des Regens wurde es mir nicht zu warm. Überhaupt fühlte ich mich durch das Wasser weniger beeinträchtigt als ich erwartet hatte. Wir sahen viele Läufer, die uns überholten, freuten uns über jeden Kilometer, den wir hinter uns brachten. Wir passierten kurz danach erneut eine Wasserstation – für die meisten Läufer war das dann bereits der 17. Kilometer. Für uns nicht. Ich nahm den Angebotenen Becher nicht, denn der letzte war ja gerade ein Kilometer weit weg.

Zwischen 11 und 12 überkam mich ein riesiges Hungergefühl. War das Frühstück zu wenig? Falsch? Zu weit weg von jetzt? Den Riegel lies ich dennoch in der Tasche. Ich traute mich nicht. Denn eventuell hätte ich dann ja ein Örtchen gebraucht. Und jeder Stillstand wäre ein Rückschritt. Stehen bleiben und dann wieder loslaufen wurde mit jedem geschafften Kilometer zu einer immer größer werdenden Herausforderung.

Während ich mit mir selbst diskutierte, ob ich nun unbedingt etwas zu essen bräuchte oder nicht – verschwand der Regen. Die Sonne kam raus. Bemerkt hab ich das nur, weil plötzlich meine Brille beschlug. Abgenommen. Nix trockenes am Leib, mit der ich sie hätte abwischen können. Die nächsten zwei Kilometer hielt ich die Brille in der Hand. Eine unspäktakuläre Runde ansonsten. Wie liefen mit Abstand hinten.

Doch ich war verdammt gut drauf.

Denn immernoch tat nix weh. Kein Ziepen im Oberschenkel, kein Knie das meckerte, keine Lunge dir brannte. Wow! Ich kann das also doch, lange Laufen! Ob ich es tatsächlich schaffe, durchzulaufen? Nicole war felsenfest überzeugt: „Klar laufen wir da hier ganz! Was meinst du, warum ich hierher gekommen bin?“

Kurz vorm Ende der zweiten Runde hüpfte etwas grünes am Wegesrand durch die Wiese – Bettina war zum anfeuern gekommen! Ich hab ja fast geheult. So sehr hab ich mich gefreut. Überhaupt bin ich von jedem begeistert, der toll findet, was ich da mache. Ich kann das gar nicht beschreiben – aber die Unterstützung von euch allen da draußen ist mir ein großer Schatz.

Runde drei/vier

Die nächsten zwei Kilometer links der Regattabahn. Trotz der Trinkpause eben merkte ich, wie mir die Sonne zu schaffen macht. Auch auf der anderen Seite der Bahn waren kaum noch Läufer zu sehen. Dafür kamen uns Angler mit voller Ausrüstung, ein Nordic Skatet und andere nicht Wettkampfteilnehmer – teilweise sehr raumgreifend – entgegen. Mich hat es teilweise genervt. Ich sehnte mir eine abgesperrte Strecke herbei. Doch hatte ich mich ja bewusst für einen kleinen, familiären Lauf entschieden. Ohne großes Pipapo. Da gehört das wohl dazu.

Kilometer 17

Wow! Nun bin ich an dem Punkt, den ich mir als Ausstieg offen gehalten hatte. Aber keine Frage: ich laufe weiter! Den Rest schaffe ich auch noch. Ganz sicher war ich mir nicht. Aber „umkehren wäre jetzt auch blöd“. Weiter gehts. Gefühlt wurde es immer wärmer, unsere Gespräche immer ärmer – äh, weniger. Meine Konzentration ging drauf für „Tempo halten, weder deutlich schneller noch langsamer werden“ und den Asphalt zu verfluchen. Rechts der Regattabahn angekommen. Noch knapp drei Kilometer. He, was soll das Ziepen da hinten am Steiß? Kannst du bitte wieder abhauen? Ich brauch dich nicht. Ich werde ins Ziel laufen. Sicher.

Knapp 1,5 Kilometer vor dem Ziel kam uns das Fahrrad entgegen. „Ach, da sind sie ja!“ … und wich mir dann nicht mehr von der Seite. Der Fahrer hatte anscheinend das Gefühl, mich motivieren zu müssen. Sah ich so fertig aus? Denn ich fühlte mich sauwohl… okay. Übertrieben. Ich fühlte mich den Umständen entsprechend gut. Aber wir plauderten. Nicole bekam mein Schnecken-Tempo nicht mehr gut und ich schickte sie los, vorauszulaufen.

Nur noch das Rad und ich. Und Bettina, die plötzlich auf der Brücke über mir stand und anfeuerte. Wow! Doch dummerweise war das jetzt der Zeitpunkt, wo ich dann nur noch dachte „alles andere als Laufen NERVT! lasst mich doch einfach laufen!“ … jede Gefühlsregung, jedes Wort trieb die Herzfrequenz nach oben. Oh. mir fällt gerade auf: ich hab noch gar nicht nachgeguckt, wie der Schnitt war. Cool. Und das mir, die sonst alles analysieren muss.

500 Meter noch

Und da ist er, der letzte kleine Anstieg knapp vor dem Ziel. Huch, der tat gar nicht weh? Über die kleine Brücke. Irgendwer rief „Hopp, jetzt noch einen Endspurt – du hast es fast geschafft!“ Neeee, kein Endspurt. Ich glaub, dann wäre ich umgekippt.

50 Meter vor dem Ziel

Bettina jubelte für mich – und lief zusammen mit mir die letzten Meter zum Sieg. Meinem Sieg.

Ich hab den ersten Halbmarathon geschafft. Ich bin 21,1 Kilometer durchgelaufen. Ohne Verletzung, ohne Probleme mit dem Asthma. Einfach so.

Keine zwei Meter hinterm Ziel musste ich stehen bleiben. Luft holen. Und was trinken. Und mich freuen. Autsch. Das wieder losgehen nach dem Stehen bleiben tut weh. Das hinsetzten auch. Und das wieder aufstehen erst recht.

geschafftWir warteten noch die Tombola ab. Leider ging das schöne Rad an jemanden anderen. Ich selbst braucht einen Moment der Stille. Reden? Nicht wirklich. Hunger? Auch nicht richtig. Der im Ziel gereichte Apfel war allerdings göttlich! Genau mein Geschmack – davon hätte ich ne ganze Stiege gebrauchen können.

Erst wieder daheim ist mir aufgefallen, das wir weder Urkunde noch irgendwas anderes in der Hand hielten. Das stimmt mich traurig. Irgendeinen anderen Beleg als eine Zielzeit bei MikaTiming hätte ich schon gern. Selbst ein Zielfoto gibt es nicht.

Dankeschön

… möchte ich allen sagen, die mich unterstützt haben.

Zuallererst Tina, die im letzten Winter meine Idee eines Halbmarathons nicht als spinnert abgetan sondern mir einen wunderbaren Plan erstellte, den ich doch tatsächlich verletzungsfrei überlebt habe. Danke für deine Worte und Hilfe zu jeder Zeit. Und fürs wieder aufbauen, wenn ich mal wieder am Boden war, wenn etwas nicht optimal lief.

Nicole – ohne dich wäre ich nicht so lange und so weit gelaufen. Wer weiß, ob ich überhaupt gestartet wäre ohne dich. Danke, das du mein Tempo und für mich gelaufen bist.

Meiner Familie, die jetzt ein Jahr mit zunehmenden Trainingsumfängen leben lernen musste. Aber ich glaube, die waren zwischendurch ganz froh, das ich so viel unterwegs war und ihnen nicht noch auf den Keks ging.

Allen Freunden in echt und virtuell: Euer Zuspruch, euer Mitgefühl und eure Anwesenheit. Die Gewißheit, da draußen ist immer einer, der mich versteht und der mir auch mal den Kopf gerade rückt. Menschen, die mich anfeuern, die sich über Meilensteine und Erfolge mit mir freuen und die mich aufbauen, wenn es mal nicht so läuft.

Mein erster Halbmarathon. Ich wurde Erste. In der offiziellen Ergebnisliste zwar von hinten. Aber ich hab mich selbst gefordert und bin noch lange nicht am Ziel. Ich hab es geschafft!

 

Laufen

www.24hlauf.de oder Okeee, ich komme doch nach Rodgau

20. Sep. 2014 - Laufen -
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Was gibt es schöneres, als über 24 Stunden auf einem Sportplatz rumzuhängen und Runde um Runde zu rennen und dabei nicht mal die Aussicht auf Gewinn zu haben? Viel.
Und doch wieder: nichts bis wenig.

Der 24 Stunden Lauf in Rodgau-Dudenhofen steht unter dem Motto „Gemeinsam mit Behinderten“ und ist ein Spendenlauf. Gestartet wird in Teams zu 10 Läufern – das ganze als Staffel. Jede Mannschaft macht sich einen eigenen Plan: ob nun die Übergabe des Staffelstabs nach einer, zwei oder mehr Runden geschieht? Persönliche Strategie der Gruppe.

Seit dem Frühjahr plante die Facebook-Gruppe „2014 – bewegt!“ by Judith eine Teilnahme am 24-Stunden-Lauf in Rodgau. Für mich war klar, das ich zu diesem Termin nicht können würde, da ja mein Halbmarathon-Debut für den 21.09. geplant war. Eine Woche vorher so eine Belastung – viel laufen, wenig schlafen, lange Anreise? Zu viel für mich.

Aber wie so oft im Leben: es kam anderes als geplant.

Pünktlich zur Phase des „Kilometer machens“ in Vorbereitung auf die lange Strecke wurde ich krank. Mit Fieber, Hals- und Kopfweh… so eine richtig nette Sommergrippe. Über zwei Wochen hat sich dieses Mistvieh bei mir eingenistet. Meine Laune? Am Boden bis unterirdisch.

Manno, jetzt hab ich knapp ein Jahr auf diesen Lauf hingearbeitet und werde in der Haupttrainingsphase einfach so ausgebremst. Ja, ich weiß – ich hab in den letzten elf Monaten schon ganz schön viel geschafft. Dennoch kann ich mich von der Enttäuschung nicht frei machen. Ich bin und werde niemals eine Leistungssportlerin. Laufen, weil mir die Bewegung an sich gut tut werde ich weiterhin. Ebenso werde ich mich selber an mir messen. Ich will trotz des Labels „Turtlerunner“ ein bisschen schneller werden, geschmeidiger und lockerer Laufen. Dazu brauch ich diese offiziellen Veranstaltungen. Auch, um anderen zu zeigen: auch langsam gehts durchs Ziel. Du musst dich nur trauen!

Eine Woche vor dem Rodgau-Termin suchte eine sehr sportliche, vegane Laufgruppe einen Ersatz für ihr Team. Ich überlegte. Fragte meine Trainerin. Und sagte ab. Stundenlang einzelne Runden am Anschlag kurz nach einer Erkrankung wäre wohl für meine Gelenke nicht das beste. Betrübt sagte ich ab. Denn Lust auf diese Veranstaltung hatte ich. Große sogar!

Freitag, 12.09. gegen 10:00h Nachricht via Facebook-Chat „Du, wir haben noch mehr Ausfall in unserem Turtlerunner-Team, magst du nicht doch? Jede Runde die du schaffst, bringt uns weiter!“

Ahhh! Verflixt! Da ist sie wieder die Versuchung!

Man gut, das ich den Lauf, der laut Plan für diesen Tag dran war, noch vor mir hatte. Im Kopf ratterte es: den Lauf von heute kann ich morgen gleich nach der Ankunft machen… Sonntag steht eh auch einer auf dem Plan … Morgen ist Regatta für beide Hühner, das eine Huhn hat vorher noch Spielefest an der neuen Schule… wie komme ich nach Rodgau und wieder zurück? Wie schaffe ich es, zu schlafen? Wie kann ich mich zurückhalten und wirklich nur zwei mal eine Stunde laufen?

Kurz mit dem Gatten telefoniert und gemeinsam beschlossen: ich machs! Ahhh! Wie so ein Grinsefrosch rannte ich den ganzen Tag durch die Gegend.

Einen Zug konnte ich erst Buchen, nachdem ich das Huhn vom Spielefest zur Regatta brachte – und war dann so gegen 17:00 h in Rodgau. Wo mich Judith, Sören und Sandra schon am Gleis erwarteten. Kurzer Stopp zum einkaufen – und schon waren wir auf dem Platz. Es wimmelte vor Menschen, aber noch mehr beeindruckten mich die Jungs und Mädels auf der Bahn. Einige flogen quasi über die Asche!

Nachdem ich mein Gepäck im Schlafzelt ablegte und mich umzog, ging es zum Basislager….

basislager
copyright by Judith Riemer

… lustigerweise war mir bisher eher zu warm als zu kalt. Weshalb sind die alle so eingemummelt? Wettertechnisch hatten wir echt Glück: es war bedeckt, nicht zu kalt, leichter Wind – und schon gar nicht zu warm. Nachts war es irgendwie wärmer als am Nachmittag zuvor. Das Herausklettern aus dem Schlafsack tat gar nicht so weh wie befürchtet. Die Sonne zeigte sich erst am Sonntag gegen elf.

Nun hieß es warten, bis der aktuelle Läufer unseres Teams seinen Part beendete. Denn in unserm Turtlerunner Team lief jeder, solange und so schnell, wie es ihm gut dabei ging.

Gegen 19:00h war es dann so weit… nochmal die Schuhe nachschnüren und los gehts! Natürlich wie immer erst mal zu schnell. Aber es war doch so spannend! Rund um den Rasen standen die Lager der einzelnen Teams (es müssen so an die 50 gewesen sein) – überall saßen, standen und liefen andere Menschen. Auf der einen Seite des Platzes war eine große Bühne mit Band, ein Moderatorenzelt (von wo aus die aktuellen Spenden durchgesagt wurden) und die „Fanmeile“. So langsam wurde es dunkel. Meine Stunde war rum. Ich wäre gerne mehr gelaufen, allerdings wollte ich nicht noch unvernünftiger sein, als ich es eh schon war.

Jemand aus dem veganem Nachbarteam brachte lecker Essen vom Thai – herrlich! Für mich gerade richtig nach einem Lauf. Alles, was mit Linsen und Bohnen zubereitet wird, ist meins. So saßen wir bei schummriger Beleuchtung (trotz Flutlicht umme Ecke) und plauderten. Denn die wenigsten von uns kannten sich vorher in echt. Trotz der wenigen Dinge, die wir vorher voneinander wussten, war es eine heimelige und familiäre Runde. Nach und nach verschwanden einige, um zu ruhen. Die einen nach Hause, ich so gegen 01:00h ins Zelt – auf eine Isomatte und in einen Schlafsack.

Ja liebe Kinder, ich hab tatsächlich so geschlafen!

Auch wenn der Schlafsack etwas eng im Kniebereich und die Matte etwas zu schmal für mich  ist: ich war so müde, da ich wunderbar einschalten konnte. So gegen halb vier wurde ich wach – das permanente „Venga! Venga!“ eines Nachbarteams bei der Übergabe des Staffelstabes machte es nicht unbedingt leichter, wieder einzuschlafen. Kurz im Pavillon vorbei geschaut, alle noch frisch *lach*. Ganz vernünftig legte ich mich nach einem Abstecher in die Umkleide wieder hin. Kurz nach fünf war dann die Nacht für mich zu Ende.

Aufstehen, trockene Sachen (vor allem Socken) gesucht, was warmes getrunken und ne Kleinigkeit essen – meine zweite Stunde auf der Bahn begann. Dieses Mal anderes herum. Denn um 24:00h fand ein Richtungswechsel statt. Der Schlafmangel machte sich bemerkbar. Zu schnell laufen war an diesem Morgen gar nicht drin. 60 Minuten später ist auch diese Trainingseinheit beendet und ich gesellte mich zu den anderen in den Pavillon. Erst mal Frühstück.

Ein dickes Lob an den Veranstalter: es gab im Sportlerversorgungszelt tatsächlich eine Ecke mit veganem Essen! Eine Auswahl an Pflanzenmilch, verschiedene Aufstriche, Obst – ein prima Angebot. Und diese Energiebällchen waren einfach der Hammer. Dankeschön!

Nach und nach trudelten die „Daheimschläfer“ auch wieder ein. Wir redeten über die Nacht, die anderen Teams, Ehrgeiz und sportliches Verhalten – und natürlich über Gott und die Welt.

copyright by Judith Riemer
copyright by Judith Reimer

 

Um elf machte sich dann auf dem Platz etwas Unruhe breit: die einen wollten noch unbedingt Runde um Runde schaffen, um ihr persönliches (Spenden)Ziel zu erreichen, die anderen sehnten mehr oder weniger da Ende herbei. Ganz besonders bestaunte ich die Einzelläufer, die zum Teil fast so viele Runden alleine liefen wie wir als Team. Haben die überhaupt geschlafen? Den einen oder anderen traf ich zwar mal vor dem Klo an… doch gefühlt waren die meisten davon ständig auf der Bahn.

Kurz vor zwölf reihten sich dann alle noch lauffähigen Turtlerunner hinter unserer aktuellen Läuferin ein…. was bei anderen Teams nicht unbedingt zur Entspannung beitrug. Ich gebe zu: Wir waren zu erleichtert, diese 24 Stunden geschafft zu haben… trotz diverser Ausfälle im Vorfeld und vor Ort. Gemeinsam haben wir es geschafft, als Slow Motion Team durch die 24 Stunden zu turteln. Denn auch wenn wir langsam sind – wir sind Läufer, wie ihr!

Noch ein kurzer Endspurt – in denkbar ungünstigster Beinkleidung. Die angefangenen Runde musste noch beendet werden, der Stab MUSSTE über die Linie getragen werden! Alle Teams liefen/gingen noch eine (oder zwei?) Ehrenrunde/n – auf der Ziellinie gab es neue Teamfotos und schon war es vorbei.

Das Abenteuer 24 Stunden Lauf in Rodgau.

486 Runden in 24 Stunden auf einer Bahn. Mit 9 aktiven Läufern zu beginn, mit sechsen am Ende. Schön wars.
Bei mir geblieben ist das Gefühl von einer bombastischen Klassenfahrt: unser Team passte zusammen wie … füreinander gemacht … ohne große Absprachen griff alles ineinander… der Humor der einzelnen ergänzte sich prima und auch verpflegungstechnisch eine Wellenlänge. Was kann schöner sein?

Die Planung für das zweite Wochenende im September 2015 läuft – denn eins ist sicher. Wir kommen wieder, keine Frage!

War es unvernünftig, doch zu fahren?
In Hinblick auf den Halbmarathon am 21.09.?

Ich kann es nicht sagen. Denn zu diesem  Zeitpunkt hatte ich bereits beschlossen, den HM in Fühlingen zwar anzutreten, aber mit der Vorgabe, nicht die zuerst angepeilte Pace von 7:00  und im Zweifel nicht die ganze Strecke zu laufen. Dieser Lauf wird als Trainingslauf für den neuen Termin am 12.10. beim Herzlauf in Hilden dienen.

Dennoch kann ich mich so gar nicht vom Gedanken befreien, mein Jahresziel nicht erreicht zu haben.

Vernünftig ist, sich nicht zu viel Druck zu machen. Die Dinge zu nehmen, wie sie sich anbieten. Daran arbeite ich. Auch wenns schwer fällt.

+++

Weitere Fotos findet ihr auf der Seite des Veranstaltung: www.24hlauf.de

 

 

 

 

 

Lieben

12 von 12 im September

12. Sep. 2014 - Lieben -
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Ein (fast) ganz normaler Arbeitstag …

12-09-01

1. Erst mal Licht an machen… morgens ist es schon wieder recht duster.
2. Zuschneiden, solange noch Ruhe ist.
3. Diesem Kerlchen gefallen unsere Mützen so gut, das er gleich zweimal zulangt.
4. He Mama, ich will auf den Markt, Wurst kaufen!

12-09-02

5. Ooops, die sollten doch erst Montag kommen?
6. Das sind die letzten Karten der ebookeria…
7. Mal wieder nach nebenan… die Lieblingsnina hat ab Montag gaaaanz lange Urlaub.
8. Farbe einwirken lassen und Bettinabeim Pakete packenzugucken.

12-09-03

9. Manno, der Spiegel hängt zu hoch.
10. Erste Schritte im Kids BASIC Kurs – nachmalen….
11. … und die fertigen Werke nach 2,5 Stunden Kurs!
12. Überraschung des Tages: ich fahre doch nach Rodgau

 

***

Warum, wieso, weshalb das Ganze? Die Antwort gibts bei Caro Kännchen!
Mehr September findet ihr hier!

Essen

Vegan – Eine Herausforderung?!

11. Sep. 2014 - Essen -
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Vegan ist hip, vegan ist cool. Mit veganem Etikett lässt sich neuerdings gut Geld verdienen. So wird aus Kunstleder plötzlich Vegan Leather und im Kühlregal findet sich veganer Käse, den ich hin und wieder kaufe, weil ich eben doch mal „so was wie die anderen“ auf dem Teller brauche – fürs Gefühl. Weit weg vom verteufelten Analogkäse wird die vegane Variante nicht sein.

Veganismus ist in aller Mundedie einen Leben es, die anderen reden drüber. Warum also soll veganes Leben ein Problem darstellen?

In jeder Talkshow, die etwas auf sich hält, ist Veganismus mindestens einmal behandelt worden. Focus, spiegel online und die Zeit widmen sich diesem Trend. Meist mit dem spöttisch-kritischen Unterton a la „sind Veganer wirklich bessere Menschen?“

Seit Oktober 2013 esse ich vegan. Ich bin aber kein Veganer. Dennoch ist es für mich im Alltag manchmal schwierig. Mich durch meine Ernährung zu outen ist manchmal leichter, machmal schwieriger. Warum ich dennoch dabei bleibe?

Heutzutage ist es gar keine allzugroße Herausforderung mehr, vagen zu essen.

 

Für diejenigen, die ihre Essgewohnheiten (erst mal) nicht weit weg von den bisherigen Pfaden gestalten wollen, gibt es einige sehr gute Bücher. So zum Beispiel „Vegan – tut gut, schmeckt gut“ von Jérôme Eckmeier: In diesem Buch findet ihr interessante Rezepte, die mit Produkten arbeiten, die es in (fast) jedem Bioladen, Reformhaus oder eben auch dm gibt. So lassen sich bekannte Gerichte wie Maultaschen, Bohneneintopf (zu dem für mich eigentlich immer eine Speckschwarte oder auch scharf angebratene Kabanossi gehörten) easy und vor allem lecker (weil dicht am Original) ohne großen Mehraufwand zubereiten. Die meisten Zutaten bekomme ich im gut sortierten Supermarkt, im Bioladen oder Reformhaus, einiges auch im Drogeriemarkt.

Bodenständig ist der Begriff, der mir zu Jérômes Gerichten zuerst einfällt.

Auch auswärts findet man mit etwas Vorbereitung immer eine Kleinigkeit, die einen satt macht. Nicht unbedingt kulinarische Höhenflüge an jeder Eck, aber ganz ehrlich? Das erwarte ich auch nicht von der Pizzeria nebenan. Besser essen gehen war schon immer eine Sache, die mit Aufwand und Planung einher ging.

Bereits im Frühjahr 2013 lieh ich mir Vegan for fit  aus – und brachte es bald wieder zurück, da es mir zu aufwändig und exotisch erschien. Zutaten, die mir vorher noch nie begegnet waren oder gegen welche ich eine langjährige Abneigung pflegte. Tofu, Avocado, Auberginen – mag ich nicht! und überhaupt ist das alles zu kompliziert.

Doch dann war ich bereit.

 

Ich wollte es probieren. Mir ging es schlecht und ich hatte das Gefühl, über so gar nix mehr die Kontrolle zu haben. 30 Tage lang nach einem Plan vegan ernähren – das muss doch machbar sein! Mich der Herausforderung stellen und neue Wege gehen. Daher startete ich mit „Vegan for Fit„.
Warum ich das wollte? Weil ich mich nicht mehr selbst verarschen wollte. Und wenn ich „so was kompliziertes schaffe“, dann kann ich auch andere Dinge angehen.

Die Rezepte in Hildmans Buch sind – anders als das meiste, was ich kannte. Ich gönnte mir die Zeit, die ich zur Zubereitung dieser Gerichte brauchte. Und ich gönnte mir die Zeit, die ich für die Gerichte der restlichen vier Familienmitglieder brauchte.
Denn ja! diese Umstellung kostete vor allem Zeit, die ich sonst mit anderen Dingen verbrachte:
Plötzlich musste ich mit einem (oder zwei) Einkaufszetteln los, da ich die Zutaten nicht mehr im Kopf hatte und eine Essen nicht mehr eben so im Supermarkt aus dem Ärmel schütteln konnte.
Ich brauchte Zeit, um die Geschäfte zu finden, die Agavendicksaft führen und am besten auch Matcha, Hafermilch und Kokosöl.
Es benötigte bei einigen Gerichten gehörigen Mut, nach langem draufstarren auch endlich zuzugreifen und die Kreation auch tatsächlich zu essen.
Und es brauchte Zeit, meine Erfahrungen in der zum Buch gehörigen Facebook-Gruppe zu posten.

Was ich auf keinen Fall wollte: Missionarischen Übereifer entwickeln, andere belehren und meine Erfahrungen aufzwingen.
Ich wollte schauen, ob ich es kann: Auf lieb gewonnene Gewohnheiten verzichten, mich den Angstgegenern im Gemüseregal stellen und meinen Horizont erweitern.

Aus meiner Sicht hat es geklappt.

 

Die 30 Tage Challenge nach „Vegan for Fit“ hat mir den Einstieg leicht gemacht. Das Konzept ist so weit weg von meinem persönlichen Familienalltag, das ich mich wirklich sehr konzentrieren musste. Neben dem Weglassen aller tierischen Produkte gehörte auch der Verzicht auf Weißmehl, Zucker und Alkohol. Gerade diese drei Punkte machten dann aber das Essen außer Haus schwer.
In diese Zeit fielen auch die beiden Abschlußkonzerte der letzten Tour der Toten Hosen in Düsseldorf… und ich hab es überlebt (und nur ein kleines Stück der Brezel geknabbert, die das große Kind sich holte). Somit kann ich sagen: es ist eine reine Willenssache.

Warum dann „Vegan. Eine Herausforderung?!“ als Beitragstitel?

 

Weil nun der Alltag einkehrt. Die Routine ist im neuen Leben eingezogen. Mittlerweile arbeite ich anders, die Kinder sind zum Teil auf neuen Schulen oder pflegen Hobbys zu Zeiten, die nicht ganz so gut zum bisherigen Plan passen. Das ist nicht schlimm. Aber dies macht es mir schwerer, mich zu organisieren.

Denn: die anderen vier Familienmitglieder essen weiterhin „omnivor“. Das ist die Herausforderung schlechthin. Die Kinder sind bereits zu alt, um ihnen einfach mal eben so neue Gerichte vorzusetzen, neue Verhaltensmuster vorzuleben und vorzuschreiben (wie man es bei Kleinkindern ja doch irgendwie tut). Die Mädels haben ihren eigenen Kopf, ihre eigene Geschichte in Bezug auf Essen.

 

Ganz langsam geht es (voran). Neue Ideen werden getestet.

 

Es gibt wieder deutlich mehr Salat als im letzten Sommer. Dabei essen ihn alle hier so gerne. Das kleinste Kind hat schon einen Antrag gestellt: „Kann ich denn nicht Salat – oder besser, nur die Salatsauce! als Schulbrot eingepackt bekommen?“

Leider haben meine drei Weiber alle eigene Vorlieben was Gemüse, Brot und Gerichte angeht. Die Schnittmenge ist – nun ja – überschaubar.

Wir üben noch immer. Gerade eben habe ich einen „Meal Planner“ heruntergeladen, der mir und uns helfen soll, einen Überblick zu bekommen über die Wünsche des Einzelnen. Wir suchen eine Möglichkeit, einen Weg zu finden, der alle zufrieden stellt.

Deswegen ist eine der größte Herausforderung immer noch: sich Zeit nehmen.

 

Zeit nehmen für die Interessen und Vorlieben jedes Einzelnen.
Zeit für die Planung der gemeinsamen und individuellen Termine.
Zeit nehmen, den anderen zuzuhören und seine Bedürfnisse war zu nehmen.

Nicht, das das alles schon klappt. Oft genug steh ich abends im Bad und denke. „Mist, schon wieder ist der Tag vorbei. Schon wieder hast du vergessen, den Essensplangedanken mit den Kids zu besprechen. Schon wieder gab es nur Bohneneintopf (den alle lieben, ich vor allem, weil er so schnell gerichtet ist)!“

Heute kann ich (fast) an jeder Ecken wertvolle Zutaten kaufen. Lebensmittel sind in Mengen vorhanden, auch gute Qualität ist käuflich. Vor fünf Jahren war es schwerer, auf vegane Ernährung umzusteigen. Vor zehn Jahren noch mehr. Und vor 20 Jahren waren Veganer die (auch von mir) belächelten Exoten, die nur Müsli futterten.

Die Welt verändert sich. Meine Umwelt verändert sich. Ich verändere mich. Das ist ein Prozeß, der nicht aufzuhalten ist.

Dennoch möchte ich festhalten: Nicht das vegane Essen ist die Herausforderung.

Viel mehr besteht die Herausforderung darin, sich seinem Leben zu stellen.

 

Herauszufinden, wo ich stehe und wo ich hin will.
Einen Weg gehen, der vielleicht weit ab vom Mainstream ist,
Dinge leben, die auf den ersten Blick seltsam erscheinen.
Werte für sich selbst definieren und auch leben.

Über 37 Jahre habe ich gelebt ohne wirklich zu wissen, wohin die Reise geht. Ehrlich gesagt weiß ich das heute auch noch nicht. Aber ich weiß heute, das ich bestimmte Dinge selbst in die Hand nehmen muss. Egal, ob andere das gut oder blöd finden. Erkennen, was mir wichtig ist und dafür zu kämpfen.
Und nicht vor lauter „Oh Gott, die Welt ist schlecht, ich bin allein und kann nix tun. Die Aufgabe ist zu groß. Ich kann da nicht 100%ig richtig machen. “ gar nicht erst anzufangen.

Vegan zu essen war der Anfang einer Reise zu mir selbst.

 

Vor der ich jahrelang die größte Angst hatte. Was, wenn ich mich selbst gar nicht leiden kann? Wenn das, war mir gut tut und mir gefällt, fremden Erwartungen widerspricht? Dann mag mich ja gar keiner mehr!

Diese Umstellung hat viel mehr bewegt als alle „Beratungsgespräche“, die ich je geführt habe. Es ist mein Leben. Ich trage (zur Zeit) noch die Verantwortung nicht nur für mich selbst, sondern auch für drei (zum Teil nicht mehr ganz so) kleine Hühner.
Meine Hoffnung besteht darin, ihnen ein Gefühl für sich und die eigenen Bedürfnisse vermitteln zu können. Deswegen koche ich zwei Gerichte, wenn es sein muss. Einmal mit und einmal ohne Tier.

Deswegen ist es mir wichtig, mich nicht als Veganer zu bezeichnen. Denn der bin ich ich nicht: ich habe nicht die Kraft dazu, mich um mehr Dinge als jetzt zu kümmern.
Ja, Lederproduktion ist genau so gruselig wie die Massentierhaltung für die Lebensmittelproduktion.
Ja, Tierversuche sind eine Quälerei – ob nun für Medikamente oder Kosmetik.
Ja, ich habe ein Problem damit, diese Dinge nicht auch noch „abarbeiten“ zu können.
Ja, ich bin nicht perfekt.

Dennoch:

Vegan zu essen tut mir gut. Mit all den Folgeerscheinungen.

 

Ich bin mutig und stelle mich den Fragen, die ich nicht zu 100% beantworten kann, für die es vielleicht auch keine Lösung gibt. Ich traue mich, diese auszuhalten.

 

Ich bin wie ich bin.

Damit muß ich leben. Und ihr auch. Wenn ihr wollt.

 

P.S.: Und vielleicht hab ich ja auch irgendwann mal die Muße, mich mit den ganzen Leuten auseinanderzusetzen die meinen, mir erzählen zu müssen „… vegan ist ungesund/noch viel schädlicher für die Umwelt als alles andere, weil ja auch für Soja Regenwald abgeholzt werden würde…“ und überhaupt: „Werd doch mal erwachsen! Punk ist sowas von gestern!“

Vielleicht aber auch nicht.

Nähen

Hoodie? Gehen immer!

28. Aug. 2014 - Nähen -
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Als ich neulich den Aufruf zum Probenähen eines Hoodies für Damen bei Worawo sah, musste ich mich einfach bewerben! Denn ich hab schon deren erstes Hoodie-Ebook Miro bewundert – vielmehr all die genähten Pullis, die plötzlich überall auftauchten. Da ich jedoch keine Männer zu benähen habe, schaute ich nur und bedauerte ein wenig, keine Verwendung für diesen Schnitt zu haben.

Zu meinem Glück wurde auch ich – neben ganz vielen anderen, unheimlich kreativen Damen – ausgewählt, um für Lady Miro  die Passform zu testen und das eBook auf Verständlichkeit zu prüfen.

Die größte Hürde war – anders als sonst – nicht die Wahl der richtigen Größe. Kein Messen von Brustumfang, Hüfte und Armlänge… sondern ein einfaches „nimm einen gut sitzenden Pullover und wir vergleichen“. Ein viel schlimmeres Problem war: die Stoffauswahl! Der LadyMiro bietet sooo viele Kombinations- und Variationsmöglichkeiten,  das es uns nicht leicht fiel, uns für ein Modell zum Start zu entscheiden.

Unser erster Miro ist aus Jersey und eher dezent….

Denn in der fünften Klasse … was erzähl ich euch? Ihr Mütter da draußen versteht es auch ohne große Worte.

miro1_hinten

Von Hinten ist unser erstes Modell recht schlicht.

miro1_vorn_kapuze

Die Kapuze ist richtig kuschelig – und durch den hohen Steg vorne ist dieser Pulli auch echt Herbst- bzw. wintertauglich.

miro1_kapuze

Im Gegensatz zum eBook hab ich eine Kordel eingezogen. Ohne war uns die Kapuze zu weit, da nicht regulierbar.

miro1_kordel

Ihr habt noch nie Ösen eingesetzt, keine Kordel eingefädelt? Dann schaut mal fix zur Bella Bunt hinüber – die hat ein feines Tutorial für euch!

miro1_liegend

Im übrigen war ein so dunkler Stoff fürs erste Modell keine soooo gute Wahl. Hey, das lässt sich in der Sonne irgendwie total schwierig ablichten! (Beim Regen der letzten Tage noch weniger, ihr habt ja Recht.) Daher hab ich bis jetzt noch kein vorzeigbares Bild geschafft, wo unser Lady Miro von vorn zu sehen ist.

miro1_suchend

Ein bisschen stolz bin ich darauf, das der Streifen im Ärmel genau da sitzt, wo er hin soll.

Zuerst stolperte ich in der Anleitung zum Ärmeleinsatz über den Text und die Bilder in meinem schwarz-weißen Ausdruck. Wenn man aber das Hirn ausschaltet – also das selbsttätige Denken einstellt – und nur das tut, das dort geschrieben ist – dann flutscht es! Farbige Bilder tun ihr übriges.

Wie immer gilt: Wer ein eBook wirklich liest, ehe er mit der Arbeit beginnt, hat Nicht-Lesern gegenüber einen klaren Vorteil!

Das eBook Lady Miro ist ein gut gegliedertes, einfach zu verstehendes Werk. Der Kinderschnitt verteilt sich auf 20, der Schnitt für Damen auf 30 Din A 4 Seiten.

Besondre gut gefällt mir, da zwischendrin – aber auch schon in der Einleitung – bereits viele, viele kleine und größere Tricks und Tips zu finden sind, die das Arbeiten mit Stoff und an der Nähmaschine erleichtern:

Ein Datenblatt zum Eintragen der Maße. Eine Schemenzeichnung des Hoodies mit Hinweise, wo man am besten welche Änderung vornimmt. Es gibt sogar eine ganze Seite zum Ausmalen oder Kleben…. „Mama! Darf ich von dem Stoff auch noch ein Stückchen haben, ich bin mir noch nicht sicher!“ wurde hier nicht nur einmal gefragt.

Es ist für mich das allererste eBook, wo mir nix fehlt. Während des Probenähens wurden ein paar Kleinigkeiten optimiert, die euch das Arbeiten mit diesem Schnitt noch leichter machen als es uns Mädels in der Testphase eh schon gefallen ist.

Alles in Allem: Wenn die Wahl des Stoffes und die Entscheidung, ob noch „Tüddelkram“ mitgenäht werden soll oder nicht, getroffen wurde – dann ist Lady Miro ruckizucki fertig!

Die Unterteilung im Vorderteil? Kein Thema, lässt sich ganz einfach zuschneiden und nähen. Man muß nur darauf achten, das die drei Elemente ineinander greifen und man nicht ein Teil gegengleich zuschneidet. Schon passiert? Macht nix! Dann kannst du dein Rückenteil auch einfach dreiteilen!

Im unserer zweiten Version seht ihr auch die Tasche, welche in der Zeichnung zum Schnitt zu sehen ist. Für eine Jerseyvariante schien es mir nicht ganz so tauglich. Aber im Sweater… lasst euch überraschen!

Euch gefällt, was ich euch hier so vorgeschwärmt habe? Ihr wollt Lady Miro auch unbedingt nähen?

Dann müsst ihr leider noch bis zum 01.09. warten, denn dann geht das eBook bei Worawo endlich online. Oder ihr näht einfach eine Herrenversion? Oder … ihr nehmt an meiner Verlosung teil…. dieses Mal nur auf Facebook… dort könnt ihr ein Exemplar gewinnen!

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Ich verabschiede mich für heute. Die nächsten Lady Miros wollen fertig gestellt und für euch abgelichtet werden… bis bald!

Schnitt: Lady Miro von Worawo
Stoffe: DOTS und New Stars
Ösen und Kordel: emmeline, Lieblingsladen

Lieben

12 von 12 im August

12. Aug. 2014 - Lieben -
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1. Aufstehen und die Wäsche aufhängen. Pfadi nutzt den kurzen Zwischenstopp daheim, um die nassen Sachen zu waschen und zu trocknen. Das Lager geht weiter!

2. Frühstück! Zur Zeit meine Lieblingsvariante (neben den Smoothies) Avocado mit Tomate auf Brot.    Salz darf nicht fehlen (unübersehbar).

3. Heute wieder BASIC-KIDS im Lieblingsladen… Kaffee hilft, den zu kurzen Nachtschlaf zu vergessen.

4. Zeit für Urlaubsmitbringsel … lauter feine Sachen, die Bettina mir mitgebracht hat. Seht ihr die gelbe Schachtel? *grins* Der Gatte wird sich über den Inhalt freuen, mir genügt die Verpackung. – Herzlichsten Dank für all die lieben Sachen! Ich freu mich immer so sehr <3

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5. Mittagspause. Zeit für  einen „Der Urlaub war schön, wir haben uns gut erholt, geniessen wir das Leben!“-Sekt. Oder zwei.

6. Der Lieblingsvertreter war wieder da. Im feschen Hemd übrigens. Steht dir gut! Die Ausbeute am Wagen war heute klein, aber fein. Dafür haben wir ja gestern schon online für neue Überraschungen gesorgt… und für den Herbst ein paar feine Sachen geordert.
7. Die Minihühner sind im Ferien-Kreativkurs, der andere Zeiten abdeckt als mein Arbeitsplan. Somit dürfen die beiden mit dem ÖPNV unterwegs sein und sich melden, wenn sie angekommen oder losgefahren sind. Dieses Teilchen wurde schon so lange nicht benutzt, das wir es heute reaktivieren mussten.
8. Maren macht zauberhafte Bilder. In den unterschiedlichsten Techniken. Ich hab mich in ein Bild verliebt. Und heute zog es bei mir ein. Ist es nicht einfach wunderschön?

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9. 35 Minuten Grundlagenausdauer II – die Straße ist nass, der Kurs ist Asphalt pur… welchen Schuh nehme ich da? Nein, ich hab keinen Schuhtick. Meine Auswahl für den Alltag ist deutlich kleiner.
10. Geschafft! Zwischen zwei schwarzen Wolkenmauern bin ich gelaufen – und hab nur ein paar Tröpfchen abbekommen. Gut wars. Frisch wars. Erholsam wars!
11. Abendessenzeit. Hab dann wohl vorhin nicht aufgepasst – und nix is mit „geben wir den Substituten noch eine Chance“. Milcheiweiß ist drin. Somit nicht vegan. Kressebrot ist auch lecker. Und Nudeln mit Linsen auch.
12. Nachdem meine Fotoidee für #aufdietische nicht alleine darzustellen war, hab ich mir meine Trainingsstatistik angeguckt. Könnte mehr sein. 14 Tage nix tun sind nunmal 14 Tage nix tun. Hätte aber auch schlimmer sein können – ich hab mich wieder aufgerafft und die letzten Tage waren echt gut.

Das war mein Tag in 12 Bildern.

Warum, wieso, weshalb – das lest ihr bei Caro Kännchen.
Und wer noch dabei war, seht ihr hier.