Sew a smile! oder: Willkommen in Deutschland

31. Aug. 2015 - Allgemein -
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Es ist weder zu übersehen noch zu überhören: sehr viele Menschen suchen derzeit Zuflucht in unserem Land.

Lange hab ich überlegt, ob ich hier etwas schreibe. Zu groß war bisher das Gefühl, zu wenig zu wissen, die Hintergründe nicht zu verstehen. Doch der Bauch rief immer lauter: „Was gibt es da zu verstehen? Viele Menschen sind vor Krieg und Verfolgung geflüchtet, sie haben es bis zu  uns geschafft und haben manchmal nicht mal ihre Liebsten mitnehmen können. Oft ist das eigene Leben das einzige, was ihnen zu retten möglich war.“

Recht hat der Bauch.

Seit Wochen lese ich von einer Welle der Hilfsbereitschaft: #bloggerfuerfluechtlinge und #1000malwillkommen sind nur zwei, die mir begegnet sind.

BFF_1508_HeaderBlau2-300x111-300x111Ebenso lange lese ich auch schon von anderen, hasserfüllten Aktionen. Diese sollte man nicht totschweigen, aber eben auch nicht ignorieren. Zum „dagegen an reden“ bin ich nicht wortgewandt genug. Da gibt es viele, viele andere, die das besser können als ich. Schaut euch einfach mal in dieser Linksammlung um.

Doch was kann ich tun?

Mich macht es betroffen, wenn ich von den Einzelschicksalen lese oder im Radio einen Bericht höre. Ich habe hier alles, was man zum Leben braucht. Mehr als das – und oft genug weiß ich dies nicht zu schätzen.

Wir können unsere Kinder in die Schule unserer Wahl schicken – Jungen und Mädchen.
Wir können frei entscheiden, ob wir vegetarisch essen oder lieber das grüne Paar Schuhe tragen wollen statt der roten.Wir wohnen in vier Wänden, die uns vor Wind und Wetter, aber auch vor Eindringlingen schützen.
Wir hören jeden 1. Freitag im Monat die Sirenen, und dürfen uns glücklich schätzen, das dies nur die Funktionskontrolle ist.
Wir können mit 18, 76 oder gar nicht heiraten und sind in jedem Fall ein Mitglied der Gesellschaft.

Friede und Selbstbestimmtheit

Diese Liste ist nicht vollständig, nur ein Ausschnitt meiner Gedanken. Was ich aber weiß: Wir leben in Frieden. In einer Gesellschaft, die durch Selbstbestimmtheit geprägt ist. Das ist viel Wert. So viel, das vor mehr als 20 Jahren die Bürger des „anderen Deutschlands“ dafür kämpften, auch so leben zu dürfen. Und sie haben gewonnen.

Bei mir um die Ecke ist eine Erstaufnahmestelle. Eine Turnhalle, die schon mit 2 Schulklassen unangenehm voll erscheint. Nicht das neueste Baujahr. Aber zentral, mit sanitärer Infrastruktur. Diese beherbergt seit Ende Juli 150 Flüchtlinge. Die meisten bleiben 30 Tage – bis sie woander hingeschickt werden. Hoffentlich werden sie in ein gutes Leben entlassen. 150 von 800.000 leben hier vor meiner Tür.

So viel im Kopf – und so wenig kann ich in Worte fassen

Ich möchte helfen. Ein Lächeln verschenken in einer Zeit, die für die Beteiligten sicher nicht einfach ist. Ich möchte zeigen: Ihr seid willkommen! Aber ich hab auch Berührungsängste. Am ersten Tag sah der Bereich um unsere Turnhalle aus wie ein Knast: Katastrophenschutz, Zeltlager und Polizei. Unheimlich. Die Straße ist seit einigen Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt. Wachschutz ist präsent. Es ist mir unheimlich.

Daher war ich heute morgen sehr froh, als ich die Aktion „Sew a smile!“ entdeckte.

Ich möchte etwas geben, was ich gut kann. Denn wenn ich etwas verschenke, dann mit Herz. Für jeden ein individuelles Stück – mit Herzblut gearbeitet und mit vielen guten Wünschen gefüllt.

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Zusammen mit Bettina lade ich euch am Donnerstag ein, Turnbeutel und Kulturtaschen zu nähen.

Wann? Donnerstag den 03.09.2015
Uhrzeit? 9:00 bis 18:00 Uhr
Wo? bei emmeline, südstraße 15-17, 41469 Neuss

Wie ihr teilnehmen könnt? Kommt vorbei, setzt euch an eine Maschine und näht! Stoff und Kordel werden von emmeline gestellt, aber wer gerne Material von daheim mitbringen will, darf dieses gerne tun.

Wer nicht nähen kann oder an diesem Tag keine Zeit hat, dann uns gerne durch Geldspenden für eine Füllung der Beutel (Hygieneartikel und Beschäftigungsmaterial für Kinder) unterstützen. Oder ihr näht daheim Beutel – für große und kleine – für Jungs und Mädchen. Einen ganz einfachen Beutelschnitt findet ihr hier.

Wir verteilen diese Beutel dann im Rheinkreis Neuss.

Dies war mal wieder ein typischer Beitrag a la minerva huhn – bunt durcheinander gewürfelte Gedanken, verschiedene Ideen, bunt zusammengewürfelt und manchmal übergangslos… so sieht es in meinem Kopf aus. ‚“So vieles ist schon gesagt – soll ich das nochmal erzählen? Wer will das noch lesen?“

Aber wisst ihr was: das ist mir gerade egal. Ich möchte, das ihr wisst:

1000 mal Willkommen – ich bin dabei!

mit den mir gegebenen Talenten und Möglichkeiten werde ich helfen und unterstützen.

 

 

Laufen

www.24hlauf.de – wieder dabei!

12. Aug. 2015 - Laufen -
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Nachdem wir letztes Jahr viel Spaß beim 24-Stunden-Lauf in Rodgau/Dudenhofen hatten, stand für mich und einen Teil des Teams fest: das machen wir 2015 wieder!

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Nun sind es keine 31 Tage mehr, bis wir wieder auf der Bahn sind.

 

Wir.

 

Das ist ein bunter Haufen von Laufbegeisterten von 10 bis 99 Jahren… okay, gelogen. Nach oben hin ist das Alter ja auch nicht mehr so wichtig. Viel wichtiger ist, was uns verbindet: die Freude am Laufen!

Ob nun im Turtlestyle wie ich oder etwas ambitionierter wie Carsten. Ob reine Läufer oder Triathleten. Ob Mädel oder Bub. Wir stellen uns der Herausfoderung, gemeinsam 24 Stunden auf und an der Bahn zu laufen. Gemeinsam so viele Kilometer wie möglich zu sammeln.

Denn dieser Lauf ist eben auch ein Spendenlauf.

 

Das war mir im vergangenen Jahr gar nicht so bewusst. Eher eine Mordsgaudi um zu gucken, pack ich das alles? Kann ich SO laufen? Wenig schlaf, nachts? Immer und immer wieder im Kreis?

Heute weiß ich: Ich kann das. Andere können nicht mehr selbständig laufen. Und wenn ich mit „einfach nur Laufen“ dazu beitragen kann, anderen etwas Freude zu schenken – dann bin ich von Herzen dabei!

Der Verein Gemeinsam mit Behinderten e.V. stellt sich ganz vielen, großartigen Herausfoderungen. Zuletzt wurde im Strandbad Rodgau Zugang zum Wasser für Rollstuhlfahrer ermöglicht. Schaut euch auch mal auf Facebook beim Verein um. Da seid ihr sofort informiert, wenn es etwas neues gibt.

Daher bitte ich euch um eure Unterstützung.

 

Kommt vorbei! Sagt uns „Hallo!“ und feuert uns an. Auch gerne geommen sind entweder Glühwein oder eisgekühlte Getränke (je nach Witterung) und aufmunternde Worte. Vegane Smoothies oder Brownies wären auch was feines :-9 Sollte jemand mit Zauberhändchen unter meinen LEsern sein… die eine oder andere Massage wird sicher auch gerne genossen.

Wer den weiten Weg nach Frankfurt – Rodgau/Dudenhofen scheut, kann uns aber auch anderweitig unterstützen: Am liebsten in Form von einer Spende – wie das geht, lest ihr hier.

Namensfindung und Logo

 

Schon nicht einfach, wenn aus ganz Deutschland so unterschiedliche Typen aufeinander treffen und gemeinsam an den Start gehen. Daher gibt es statt eines weiteren bunten Bildchens gerade nur eine weitere Zwischenüberschrift. Sobald wir uns entschlossen haben, zeig ich euch das Ergebnis!

Der Teamname in der Liste ist demnach nur ein Platzhalter – denn ich bin kein Einzelstarter. Die Einzelstarter dürfen die ganzen 24 Stunden am Stück – durch eine Fussfessel gebunden – alleine ihre Runden ziehen. Was so natürlich nicht stimmt.
Ich bewunder diese Läufer… kommen mir zwei bis drei Stunden am Stück schon ewig lang vor. Vielleicht trau ich mich dieses Jahr dann auch, mal nit einem dieser Helden zu reden.

 

 

Ich freu mich wahnsinnig!

 

Auf diesen Lauf. Auf das Treffen mit den anderen Teammitgliedern und den Teams, die wir letztes Jahr schon trafen.

Nähen

SUMMER KIDS Sew Along: Jacke oder Weste

04. Jun. 2015 - Nähen -
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Oh je. Jacke ist gefordert. Oder eine Weste. Welche soll ich nur nehmen? Da es ja heiss „Let’s farbenmix“ fällt der favourisierte klimperklein-Schnitt raus. Eigentlich wollte ich ja schon lange mal Eddie nähen. Aber irgendwie konnte ich mich zu keiner Stoffauswahl durchringen.

„Duuu, die Eva braucht noch ne Jacke. Näh doch mal Wilma!“ sprachs und dann ging es los:Welcher Stoff könnte einem Fast-Teenager in der besonders langen Ausführung wohl gefallen? Ntürlich war das betreffende Kindelein zum Zeitpunkt der Wahl in der Schule und konnte nicht befragt werden.

Nach einigem hin und her wurde es dann leichter Sommersweat mit Sternen und als Futter der fliederfarbene Skulljersey.

Nur: welche Größe wählen wir?

Wir entschieden auf 170/176, der Schnitt wurde abgemalt und alles zugeschnitten. Hey, in dieser Größe geht massig Stoff drauf! Das bin ich von meinen Kids noch nicht gewohnt – da der Teenie ja in der Regel für sich selbst näht.

Kurz vor Fertigstellung: kein passender Reißverschluß verfügbar. Argh! Nur noch eine handvoll Nähte und dann so ausgebremst zu werden ist schon gemein.

imageDa ich ja vorhatte, püntlich fertig zu werden (nicht wie letzte Woche) um auch im Sew Along zu verlinken, wanderte ich in die andere Stadt und suchte einen fliedernen Jackenreißverschluß. Letztlich ist es ein hellgrauer geworden…

 

imageDa ich ja vorhatte, püntlich fertig zu werden (nicht wie letzte Woche) um auch im Sew Along zu verlinken, wanderte ich in die andere Stadt und suchte einen fliedernen Jackenreißverschluß. Letztlich ist es ein hellgrauer geworden…

Und ich bin pünktlich fertig. Hej – Applaus bitte!

Mein persönliches Fazit zum Schnitt Wima:

Ein Hexenwerk ist es nicht. Mit der Bildanleitung der Homepage von Farbnmix lassen sich die meisten Fragen, die das lesen des Textes aufwerfen, klären.

Gut gefällt mir die Lösung mit dem Bündchen an der Kapuze. So ist die weite reguliert, aber ich brauche keine Kordel und keine Ösen.

Ich weiß jetzt aber auch wieder, warum ich so ungern an dieses Projekt heran gegangen bin:

  • Ich nähe gerne gefütterte Kapuzen… aber der Abschluß innen bzw. der Übergang des Reißverschlußes ist in den meisten Anleitungen nicht so beschrieben, das ich damit zu Frieden wäre. Die ganze Jacke doppelt nähen wollte ich für den Sommer aber auch nicht.
  • Ähnlich ist es mit dem Bündchen am Saum im Zusammenspiel mit dem Reißverschluß. Will ich das Bündchen bündig und auch von innen schön annähen, „brech ich mir einen Ast.“

Fazit: Ich muß mehr Jacken nähen und noch einige Anleitungen mehr lesen, um für mich die optimale Lösung zu finden. Fürs erste bin ich mit diesem Nähwerk zufrieden.

imageWas mal wieder nicht wirklich passt ist die Größe – wie soll es bei mir auch anders sein, gell?

Fürs Foto musste meine Abiturientin (hier auch nochmal: du hast das prima gerockt, Mau… allerliebstes großes Kind, ich bin stolz auf dich!) herhalten. Eine kurze Anprobe mit der zukünftigen Eigentümerin hat nämlich ergeben: viel, viel zu groß! Gerade in den Schultern rutscht es herunter.

Normalerweise trägt mein Kind bei einer Körpergröße von 172 cm Damengröße 38. Ihr sind die Ärmel viel zu lang. An den Maßen vom Schnittbogen hab ich nichts verändert und ich hab mich brav an alle Anweisungen gehalten. Wie ihr auf den Fotos seht, wurden die Ärmelbündchen umgeschlagen. Die Länge hingegen ist für eine Longjacke perfekt!

Ergo: gewöhn dir endlich an, das Modell vorher zu vermessen, ehe du „mal eben“ etwas nähst, Frau Huhn!

Folglich werde ich meine Damen daheim endlich mal wieder vermessen – ich hab ja noch zwei Wochen, um etwas passendes zu werkeln.

Stoffe& Bündchen: emmeline
Reißverschluß: 80 cm OPTI
Schnitt: Wilma über emmeline

 

Nähen

SUMMER KIDS Sew Along: Hose/Rock/Kleid

30. Mai. 2015 - Nähen -
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… waren in Woche zwei gefordert. Und ich war tatsächlich pünktlich fertig. Aber…

 

ABER.

Das große ABER kennt wohl jede und jeder hier. Zu viele Termine, Krank werden, ein lange geplanter Wochenendausflug oder zu schlechtes Wetter zum fotografieren.

Und genau diese ABERS hab ich in Woche Zwei erwischt. Alle auf einmal.

valeskaDennoch war ich tatsächlich fast pünktlich zur Deadline fertig. Doch dann passte das Bündchen nicht, das Licht war doof und dsa Fieber ereilte mich erneut. Nun reiche ich euch die Bilder einfach nach.

Genäht hab ich den für mein kleines Huhn zweitliebsten Rockschnitt: Uljana. Eine schöne Länge, etwas ausgestellt und auch geeignet, mal auf einen Baum zu klettern.

valeska_detailsNicht groß verziert, denn das ist mit neun Jahren schon wieder uncool. Aber die Erdbeere musste sein. Kombiniert hab ich den tollen Farbenmix Flower Parade mit einem an die fünfziger Jahre erinnerden Muster.

Später ist noch ein Shirt nach kleinFanö, ein Haarband und ein Loop dazu entstanden. Aber diese Bilder gibt es erst, wenn ich euch die Werke am lebenden Modell zeigen kann. Oder ihr schaut bei Instagram rein.

Stoff & Bündchen: emmeline
Erdbeere: tatsächlich selbst gehäkelt
Schnitt: Uljana via emmeline

 

Nähen

SUMMER KIDS Sew Along: Shirts & Co

18. Mai. 2015 - Nähen -
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Wer kennt das nicht? Der Sommer steht vor der Tür, der Kleiderschrank der Kinder quillt über – aber nix passt wirklich, schon gar nicht mehr die Sommersachen vom letzten Jahr. Eigentlich könnte man da ja mal eben was nähen…

… aber genauso gut kennt man auch das schon: „eigentlich“ und „mal eben“ gehören nicht in einen Satz mit „etwas nähen“. Gerade hab ich einen Teil meines Stoffschrankes aufgeräumt und aussortiert… da lag dann doch tatsächlich ein pinkes Kleidchen zugeschnitten, fast fertig genäht und bereits bestickt… in Größe 74. Mal eben halt.

Als ich neulich den Beitrag Summer Kids Sew Along – Let’s Farbenmix  las, dachte ich zuerst: hey, das ist super, da mach ich mit! Und sofort danach: Argh, ich hab keine Zeit… da liegt noch das Kleid, der Rock braucht neue Bündchen, der Pulli müsste auch noch… und WANN bitte soll ich das denn noch machen?

Es kommt anders. Immer. Und erst recht, als man denkt.

Letzte Woche nahm ich mir zwei Stoffe von daheim mit in den Laden – ein neues Nachthemd für mich sollte her. In der Mittagspause könnte ich ja mal eben…. genau, mal eben. Außerdem konnte ich mich nicht für einen der beiden Stoffe entscheiden. Aber der eine Stoff eroberte das Herz unseres Minihuhns. Da hatte ich dann verloren.

Samstag war es draussen grau. Nix mit arbeiten im Garten. Nix mit „eine Runde schwimmen“. Dann doch lieber den Ordner rauskramen mit den abgenommenen Schnitten. kleinFanö… ja, das geht immer. Passt, ist nicht zuuuu mädchenhaft, aber eben auch nicht zu kastig. Nur gute 5 cm verlängern, das müssen wir immer. Egal ob beim Schnitt für kleine oder für große Mädchen.

So setzte ich mich nach Ladenschluß an das Projekt „Let’s farbenmix!“. In der Handtasche hatte ich eine leichte Flatterbluse dabei – auf die Schnitteile gelegt: sollte passen. Zugeschnitten war es schnell, passende Paspel mit dem roten Jerseyschrägband und feiner Kordel auch fix selbstgemacht. Und nun? Die faule Bündchenvariante oder doch lieber hübsch einfassen?

Wo war noch der Bandeinfasser für die Cover?

Ah, da hinten! Angeschraubt, nochmal das Video angeguckt… sollte kein Thema sein. War es aber… irgendwie hab ich keine 5 cm vernünftig hinbekommen mit dem Bandeinfasse. Da brauch ich etwas mehr Übung. Also ganz klassisch eingefasst: erst das Band mit der Overlock annähen, danach mit zwei Nadeln covern. Auch hübsch.

Wenn ich die Stunde des Kampfes mit dem Bandeinfasser abziehe, war das Shirt innerhalb einer Stunde fertig. Trotz der Rüschen an Vorderteil und an den Ärmeln. Trotz des Einfassends. Ohne Schnick und Schnack ist Fanö ein wirklich schnell zu nähendes Shirt – mit Passformgarantie auch bei etwas stärkeren Kindern. Wenn… ja wenn man die richtige Größe wählt. Denn wie eingangs schon geschrieben: letztes Jahr… waren die Kinder einfach eine Nummer kleiner 🙂

Daher zeig ich mein Einstiegs-Fanö-Shirt heute eben nicht am Kindelein sondern am Buchs. Die Kombination von Petrol und Rot gefällt mir gut. Dem einen Kind auch. War es doch der von ihr gewählte Stoff. Aber leider, leider… nähen wir das ganze dann noch mal eine Nummer größer.

image

Wir hoffen jetzt einfach, das dieses Shirt der besten Freundin passt – zwei Haarbänder nach dem Tutorial von Hamburger Liebe hab ich aus den Resten nämlich auch noch genäht. Davon werden noch einige folgen. Hab ich doch beim Aufräumen viele Reststücke gefunden, die hierfür genau die richtige Größe haben.

Kein Meisterwerk.

Nein, wahrlich nicht. Doch zum wieder „Lust aufs Nähen“ und „Lagerabbau“ ist dies das richtige Einstiegsprojekt. Und wenn ich mich selber an all die Tipps, Tricks und Ratschläge halte, die ich in meinen Kursen großzügig verteile – dann kommt vielleicht auch bald wieder etwas passendes raus.

Sie näht wieder.

Und das ist das wichtigste.

Wer nun auch Lust hat, seine Motivation zu locken, den Kinderkleiderschrank aufzufüllen oder einfach nur zu schauen, was andere so nähen: dann schaut vorbei bei Bienvenido Colorido! Es soll wohl auch etwas zu gewinnen geben.

edit(h) war gerade bei Emma… und hat mit Begeisterung festgestellt, das das Shirt auch noch wunderbar zum Frühjahrsputz passt!

Stoff: Coupon vom holländischen Stoffmarkt vor ca. 2 Jahren
Jerseyschrägband: emmeline
Schnitt: kleinFanö von farbenmix via emmeline

 

Laufen

Das war der HAJ Marathon 2015

10. Mai. 2015 - Laufen -
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So ziemlich genau drei Wochen ist es her, das ich zusammen mit Nicole unterwegs war zum Start meines zweiten Halbmarathons beim HAJ Marathon. Wie ihr im letzten Beitrag schon lesen konnte: Die Vorbereitung war eher supoptimal.

Freitag, 17. April 2015

Ich stieg in den Zug nach Hannover. Aber nur, weil ich es Nicole verprochen hatte. Vorfreude? Auf den Lauf? Nö. Eher so das Gefühl „muss ja, hast ja Zug und Startgeld bezahlt“ Die Aussicht, Nicole und Anne zu treffen stimmte mich dafür heiter und allein deswegen schlich sich gute Laune in mein Gemüt.

Den Nachmittag verbrachte ich dann mit gemütlichem Kaffee trinken in der Markthalle, Startunterlagen abholen, Gemüsepfanne servieren lassen und tatsächlich ganz früh ins Bett – aber vorher genoß ich noch die Badewanne im Gästehaus.

Ach, und den blaue Strich, der die Optimallinie der Strecke darstellt, hab ich auch gefunden.haj1

Samstag, 18. April 2015

Meine Gastgeberin musste arbeiten, ich schlenderte in die Stadt, machte eine etwas längere Ingress- und Sightseeingtour durch Hannover … der Ausflug wurde deutlich länger als geplant: falsche Schuhe getragen, abends platte Füße.

Ein kurzer Ausflug zu Decathlon war auch drin – tatsächlich fand ich dort eine neue Laufhose, die als Kompressionsware gekennzeichnet und kurz ist. Volles Risiko: gekauft und für den Lauf eingeplant.

Statt am Abend zur Pasta-Party zu gehen fanden wir uns im Mezzo ein und genossen ein opulentes Mahl auf der Straßenterrasse. Die Linsensuppe war einfach lecker, der vegane Burger richtig klasse. Doch schnell wurde es frisch… und wir wollten nur noch ins Bett.

>br>Noch fix alles für morgen früh rausgelegt. Wie wird das Wetter? Kurz oder lang? Rot oder orange? Und ja, ein zweites Wannenbad gönnte ich mir auch. Man merkt, das wir daheim keine Badewanne haben, gell?

Die zweite Nachte mit Katze und Hund im Haus = 4 Ceterizin. Einschlaf- oder Durschlafprobleme hatte ich keine. haj2

Sonntag, 19. April 2015

Sonntag früh. Joa. dann muss ich mich wohl aufraffen, gell? Der Himmel ist grau, leichter Wind und Temperaturen um 10 Grad: Optimales Wetter.

Zwei Toast mit Erdnussbutter und Banane, eine größe Schüssel Matcha Latte, nochmal das Örtchen aufsuchen und los gings zur S-Bahn. Der große Rucksack wurde im  Schließfach am Bahnhof eingeschlossen, Nicole und ich schlenderten rüber zum Rathaus – Start und Ziel für alle Läufe dieser Veranstaltung – und aus grau und frisch (yeah, optimal!) wurde … sonnig und frisch (gut fürs Gemüt).

Am Messezelt ein kleiner Fototermin mit der Hannover-Laufgruppe. Es wurde immer wärmer. Nach kurzem überlegen zog ich noch fix das Fuktionshemdchen drunter aus. Und wohin jetzt mit dem Beutel? Am Rand de Geländes standen große Container – jeder Container für ein  festgelegtes Startnummernkontingent. Wow. Das kannte ich noch nicht. Gefällt mir aber echt gut.

Nun nochmal kurz aufs Dixi, dann ab an den Start. Alle Läufer, die bei der Anmeldung eine Zielzeit über 2:00 Stunden oder gar keine Zeit angaben, fanden sich in Startblock D wieder.

Somit starteten Nicole (2:20:) und ich gemeinsam.  Wir hatten abgesprochen: erst mal zusammen laufen, dann gucken wie wir drauf sind um gegebenenfalls die Strategie anzupassen und die andere ziehen zu lassen.

Huch! Da war er schon – der Startschuß.

Irgendwie verspürte ich null Aufregung. Es war voll – also genau richtig, um auf den dersten Meter nicht gleich extrem zu schnell loszurennen. Immernoch traute ich mir eine gemütliche Zeit von 2:45-2:50 h zu.

Ich bin ja einige Zeit in Hannover zur Schule gegangen und hab auch meine Ausbildung dort gemacht. Aber auf der ganzen Strecke entdecke ich Ecken, in denen ich noch nie vorher war oder dachte „Wow! Hier hat sich ja nix verändert!“

Somit vergingen die ersten 5 km wie im Flug: vorbei an der Halle, zu der wir in der Berufsschule zum Schulsport mussten – inklusive der Erinnerung, wie dämlich ich diesen empfand und wie weit der Weg mit schien von der Schule zu Halle. Das mag knapp ein Kilometer sein – und heute renn ich hier freiwillig, und zwar deutlich mehr.

Dank des tollen Wetters war an fast jeder Ecke ein Grüppchen Zuschauer, welches die Läufer anfeuerten. Tolle stimmung, gutes Wetter (fast schon zu warm) und am plaudern. Ich hatte mir vorgenommen, eine Pace von 7:40 zu laufen – von Anfang an und dann bis zum Ende. Da wäre ich in Sicherheit, das kann ich. Mit Nicole geplaudert, immer mal wieder auf die Uhr geschaut … 6:50, 7:10, … alles viel zu schnell, viel viel zu schnell! … aber es fühlte sich gut an. Somit die sorgenvollen Gedanken von wegen „das hälst du nicht bis zum Ende, langsamer als letztes Mal wäre so dämlich!“ weggeschoben und dann nur noch nach Gefühl gelaufen. Wir diskutierten noch, ob wir die erste Versorgungsstelle auslassen sollten – so früh wartete sie auf uns. Doch von der Seite kam dann ein Einwurf „Nehmt alles mit, das wird noch wärmer heute!“

Gefühlt war an jeder Ecke eine Verpflegungs- oder Erfrischungsstelle. Jede hab ich genutzt und auch gebraucht. Becher nehmen, ein paar Schritte gehen, in Ruhe den Pappbecher (hej, das war das erste mal, das ich bei einer Veranstaltung Pappbecher bekam, das war super! Und auch, das fast kaum Becher auf der Strecke lagen, weil immer wieder gekehrt wurde und am Ende der Verpflegungsstelle große Container standen, gefällt mir) , das Wasser getrunken, weiter gings.

Bei Kilometer 9 dann: Hunger! He, warum so früh? Warum mitten vor der Oper? Wohlweisslich hatte ich Datteln dabei. Nur das rausfummeln aus der Gürteltasche – das muss ich wohl noch optmieren. An dieser Verpflegungsstelle trank ich erst und aß danach die Dattel. Und ärgerte mich ein paar hundert Meter lang über verdammt klebrige Finger.

… es lief … rund …

Vorbei am Hauptbahnhof, durch die List … immernoch gab es überall Menschen, die am Straßenrand Party machten und anfeuerten. Kinderhände wollten abgeklatscht werden. Zunächst fand ich das etwas befremdlich – warum soll ich wildfremde Kinderhände abklatschen. Aber als ich sah, wie sehr sie sich darüber freuten – reihte auch ich mich ein – und freute mich mit den Kindern.

Kurz nach der Verpflegungsstelle 10, bei ca. Kilometer 16 ging es meiner Begleitung nicht mehr ganz so gut. Wir wurden ein bisschen langsamer. Wir bogen um die Ecke, liefen auf der letzten langen Geraden am Georgengarten vorbei. „Und hier denkt man, ach da vorn ist gleich das Ziel – doch da kommt noch ein Kringel dazwischen“ . Auf halber Höhe noch ein Erfrischungspunkt – Wasser, Cola, Apfelschorle… ich blieb bei Wasser und meiner Dattel. Noch immer lief es bei mir einfach rund, ohne Schmerzen, ohne moralische tiefs. Die Stimmung am Straßenrand, die Sonne – alles trug dazu bei, gar nicht erst schlechte Gedanken aufkommen zu lassen. Für ein breites Lächeln sorgte der privat organisierte Stand gegenüber: tatsächlich gab es Bier – mit 4,9%. Hätte ich mich dafür entschieden, ich wäre wohl zusammengebrochen. Aber lustig fand ich es allemal. Soweit ich weiß, gab es dann auch den ein oder anderen, der beherzt zugriff.

Um Kilometer 18 rum hörte ich von Nicole „Dieses Mal biste viel fitter als im September, jetzt ziehst du mich!“. Machte mich tatsächlich ein bisschen stolz – und besorgt. Denn kurz darauf kam „Lauf alleine weiter, ich muss langsamer machen.“

Kennt ihr das Dilemma?

Ihr seid die ganze Strecke gemeinsam gelaufen. Habt vorher – natürlich – abgesprochen, was ist, wenn … trotzdem: wenn der Punkt kommt… fühlt es sich seltsam an. Zu hören „Lauf! Ich komme schon zurecht!“ und innerlich denkst du „Ich bin gut dabei, es macht Spaß, es läuft einfach – und jetzt geht es ihr nicht wirklich gut, kann ich sie da stehen lassen?“ Engelchen und Teufelchen – und dann egoistisch zu entscheiden: ich laufe weiter. Kurz „Meinst du wirklich? Kommst du zurecht? Danke!“

Jetzt musste ich allein da durch … ein bisschen Schiß hatte ich schon. Keiner mehr da, der sich mit mir über das nervtötende weibliche Duo hinter mir unterhält. „Komm, stell dich nicht so an, du kannst jetzt nicht stehen bleiben!“ „Ich kann nicht mehr, ich bin am Ende!“ „Wie sieht das denn aus, jetzt gehen?“ … So ein Paar über mehrere Kilometer hinter sich und du denkst: „Nur weg hier. Ich hätte die Alte schon längst umgebracht!“ Leider war viel schneller laufen nicht drin, denn dann hätte ich das Ziel nicht heile erreicht.

Der letzte Verpflegungspunkt kam – meine letzte Dattel wurde gelutscht, zwei Becher Wasser getrunken… keine drei Kilometer mehr. Drei Kilometer? Das schaffste doch mit Links! Das ist doch keine Strecke!

So langsam kam der Tunnel

… grinsend, leicht … alles um mich rum war schön, aufregend, anspornend…

Nervig war dann zum Schluß die Engstelle, wo die Staffeln auf ihre Schlußläufer warteten und sich immer mehr in die Mitte der Strecke stellten um zu sehen, wo ihr Mann/ihre Frau blieb.Verständlich – aber mich machte diese Enge ganz schön fertig… zu diesem Zeitpunkt war mir diese Art Nähe einfach viel zu viel.

Bei Kilometer 20 dann der „Leichtsinn“ … ein bisschen schneller muss doch noch drin sein… Endspurt! Das ging gut bis 300 m vorm Ziel … puh… das waren die längsten 300 m meines Lebens …jedes Schild mit „nur noch xxx Meter“ machte mich nervös… „Wie, so lang noch? Das waren gerade doch sicher mehr als 100 m!“

Helene Fischers „Atemlos“ kurz vorm Ziel  machte das Laufen nicht wirklich leichter. Dennoch bekam ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Ich wusste, ich bin gut dabei.

Die Rechnerei bezüglich der Zielzeit unterwegs hab ich mir gespart . Hin und wieder auf die Pace geguckt … oh Schreck, viel zu schnell! 7:40 war der Plan … haj3

Da! Das Ziel!

 

Ich blieb ganz brav auf der blauen Linie, Schritt für Schritt… nur noch vorwärts und ankommen. Durch den Torbogen… kurzer Blick auf die große Uhr 2:4xx:xx … „oh wow, dann muss ich unter 2:40 sein (waren ja im letzten Startblock)“… um die Ecke und dann „Aus, vorbei. Du bist im Ziel und es war gut. Es hat Spaß gemacht und nicht einmal der Gedanke: Warum tust du dir das an?“

Ich wartete auf Nicole… wo bleibt sie? Wie geht es ihr? Wusstet ihr, WIE lang fünf Minuten sein können? Als sie endlich vor mir auftauchte, fiel dann auch der letzte Stein vom Herzen und ich konnte das Ergebnis richtig genießen.

Offiziell sind es 2:39:08

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Meine Anmeldung für nächstes Jahr ist raus. Am 10.04.2016 komme ich wieder zum  Halbmarathon nach Hannover.

Danke

Danke mag ich allen sagen, dir mir Zeit und Zuversicht schenken, damit ich überhaupt laufen kann…

  • meiner Familie, meinen Freunde und Tina.
  • allen virtuellen Freunden – ob Turtlerunner, Laufen in NRW, Motivation ist alles wir packens!
  • allen, die meine Einträge bei Instagram kommentieren und auch selbst zum Anlass nehmen, loszulaufen.

 

 

 

Laufen

Halbmarathon in Hannover

16. Mrz. 2015 - Laufen -
2 Comments

Im Rahmen des HAJ Marathons werde ich mit Nicole den Halbmarathon laufen.

Meine Vorbereitung über den Winter ist eher suboptimal gelaufen. Zu oft (selber) krank, zu viele andere Termine und eine Motivation, die erfolgreich Verstecken mit mir spielte.

Von jetzt an sind es noch 33 Tage 14 Stunden und 50 Minuten, bis wir an den Start gehen.

Knappe vier Wochen also noch, um annähernd auf das Niveau vom Herbst zu kommen. Ich knappse mir jede Stunde Trainingszeit ab. Suche mir Laufpartner vor Ort, um nicht zu kneifen. Denn der Alltag hat sich mit dem Schweinehund verbündet und wirft Stöckchen und Knüppel auf meinen Weg.

Aber ich schaff das schon.

Ankommen. Mehr will ich für diesen Tag nicht vorgeben.

Wünsche? Klar!

Kein Regen, nicht mehr als 15:00 °C und eine richtig gute Stimmung am Wegesrand. Dann läufts.

Und schon bin ich wieder weg… ich hoffe, wir sehen uns bei dem einen oder anderen Lauf auf oder an der Strecke.

 

 

 

Laufen

Willkommen im (Lauf)Jahr 2015!

15. Jan. 2015 - Laufen -
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Nun ist das Jahr 2015 auch schon ein paar Tage alt. Und zum Glück startet es besser, als das letzte endete.

Das allerschönste für mein neues Jahr ist: ich laufe immer noch!

Ich kann es fast nicht glauben, aber ich bin jetzt schon über ein Jahr dabei. Von kleinen Widrigkeiten wie Grippe, Prellungen oder ähnlichem hab ich mich nicht unterkriegen lassen und bin immer wieder in die Schuhe geschlüpft und losgelaufen.

Leider ist meine Statistik nicht ganz komplett – aber das was ich protokolliert habe, lässt mich staunen:

  • 780,2 km
  • 5 Tage 02 Stunden 27 Minuten in Bewegung
  • 85.746 Kalorien
  • 2.074 aufwärts (m)
  • 2.079 abwärts (m)
  • 6 Wettkämpfe

Cool.

wettkampf
Rosellener Abendlauf * women’s run Berlin * Rund um den Fühlinger See * Medemblik

 

Ich will weiterlaufen! Irgendwann tauchte bei Instagram der Hashtag #runningsavesmysoul auf – und genau das ist es: Laufen erdet. Laufen beflügelt. Laufen macht mich frei von Zwängen.

Klingt erst mal komisch, wo treue Leser doch wissen, das ich nach Plan, unterstützt von einer Trainerin und mit konkreten Zeit- und/oder Streckenzielen laufe.

Durch das Laufen hab ich jedoch auf vielen anderen Gebieten gelernt, freier zu sein und meinen Standpunkt zu vertreten. Lange Strecken zu laufen war für mich schon seit der Schulzeit der Horror schlechthin – immer zu langsam, immer mit Seitenstechen und immer mit den blöden Sprüchen der Lehrer oder Zuschauenden im Ohr. Jemand, der freiwillig mehr als die 400 m auf der Tartanbahn lief, wurde von mir für verrückt erklärt. Freude? Beim Laufen? Unvorstellbar!

Und heute?

Verfluche ich immer noch alle Sportlehrer, die mir für lange Zeit die Freude an der Bewegung vergrätzten.

Bin ich dankbar, für all die vielen Menschen, die mir in den letzten 14 Monaten durch das Laufen begegneten und die mir seither (noch mehr) ans Herz gewachsen sind.

Doch zum Thema „Lauffreunde“ gibts bald einen extra Eintrag. Versprochen!

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TEAMchallenge Hannover * wome’s run Berlin * 24 h Lauf Rodgau * Herzlauf Hilden

Kurz vor Weihnachten wollte ich mal meinen Kleiderschrank auffrischen und nahm dies zum Anlass, meine Einkäufe des Jahres nachzuvollziehen. Ich hab doch tatsächlich drei Mal so viele Laufschuhe gekauft wie Straßenschuhe. Vom Verhältnis Sportbekleidung zu gewöhnlicher Bekleidung will ich gar nicht reden. Ob sich das jemals wieder ändert?

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Lieblingsschuhe * verhasste Regenjacke * Leuchtware * neuestes Shirt

Was kommt in 2015?

Auf alle Fälle bleibt das Laufen mein Sport. Nach dem Halbmarathon in Hannover werde ich entscheiden, ob ich im Herbst einen zweiten Halbmarathon, einen Volkstriathlon oder gar einen Marathon in den Plan mit aufnehme.

War im letzten Jahr mein ganz großes Ziel, einen Halbmarathon von der Distanz her zu schaffen, möchte ich in 2015 mehr an der Kraft arbeiten. Das ich eher auf der Langstrecke als im Sprint glücklich werde, ist auch klar. Aber etwas mehr Kraft und Spritzigkeit? Wer sagt da schon nein? Steht mir sicher auch gut!

Leider gibt das Privatleben gerade nur die Zeit fürs Laufen und ein bisschen Studio her – sonst würde ich schon seit Oktober regelmäßig im Wasser zappeln und an meiner Schwimmtechnik feilen.

Bleiben wird das Laufen draußen. Habe mich gerade ob der bei mir nicht so beliebten Wetterlage wieder auf dem Laufband versucht. Komisch – ganz früher hab ich da locker 60 Minuten laufen können, heute schaff ich keine zehn Minuten. Meine Füße „verhaspeln“ sich, meine Augen flimmern und dieser Käfig um mich herum erlaubt keine individuelle Bewegung.

jahreszeiten
Frühling * Sommer * Herbst * Winter

Und wer zieht schon freiwillig eine graue Wand aus Spinden dem Wechselspiel der Natur vor?

Am liebsten laufe ich morgens. Wenn noch alles ruhig ist, Tau auf den Feldern und die Sonne hinter dern Bäumen hervor blinzelt. Mein perfekter Start in den Tag!

Was auch auf alle Fälle so bleiben wird, wie es bisher war:

Ich werde nie vorne mitlaufen.

(außer in meiner Alterklasse starten weniger als vier Frauen). Das ist nicht weiter schlimm. Denn wie schon früher geschrieben: Ich bin nicht sportlich.

Natürlich laufe ich weiter. Natürlich brauche ich neue Ziele, die ich erreichen möchte. Und natürlich schau ich auf meine Zeiten. Davon kann ich mich nicht frei machen, das wird auch so bleiben. Ich freu mich schon darauf, wenn ich dieses Jahr die 5 km endlich mal unter 30 Minuten laufen werde – immer im Bewusstsein, das das immernoch Mittelmaß sein wird.

In den letzten Monaten habe ich gelernt, selbstbewusst in meinem Tempo zu laufen. Weil es mir gut tut. Weil es zu mir passt. Weil ich es so will.

Um so mehr freu ich mich, das endlich Judiths Projekt Turtlerunner startet. Das Buch ist schon seit ein paar Tagen bestellbar. Die „Bewegung“ schon etwas älter… aber wir werden immer mehr: Menschen wie ich, die gerne laufen, die gerne zu öffentlichen Läufen fahren und dort meist mit der roten Laterne unterwegs sind. Die wir uns oft ziemlich doof vorkommen – so als Letzte ins Ziel, wenn schon alle Zuschauer wieder weg sind, die Zeitmessmatte einsam im Matsch auf die wartet und die Mädels an der Getränkeausgabe im Ziel nur noch darauf warten, endlich abbauen zu dürfen.

turtlerunner
Ich bin (nur) zum Spaß hier! * Judith Riemer

Mein Laufjahr 2015?

  • Beinhaltet vor allem wieder viele Kilometer hier vor Ort.
  • Viele davon alleine, einige mit einem meiner Hühner – welches sich zum Ziel setzte, beim Rosellener Abendlauf vor mir ins Ziel zu laufen.
  • Einige mit Freundinnen von hier, die auch laufen, welche aber eben auch Familie haben und sich ihre Laufinseln ebenso freischaufeln müssen wir ich.
  • Regelmäßig zum Mondscheinrun – das war so eine nette Runde im Januar und hat mir unheimlich Spaß gemacht.
  • Laufveranstaltungen stehen auch auf dem Plan: den Anfang mach ich beim Halbmarathon in Hannover, dicht gefolgt vom Rosellener Abendlauf und etwas später dann der women’s run in Köln. Ganz dick rot markiert ist auch der 24 h Lauf in Rodgau – und für den Herbst such ich noch etwas nettes…
  • Freunde treffen – vor allem beim women’s run gibt es ein Startfeld „Turtelrunner & Friends“. Wenn du mit uns laufen willst, schau einfach kurz mal hier vorbei. Auch beim 24 h Lauf wird es Turtelrunner geben – ein oder zwei Teams? Alle als Einzelläufer? Egal, hauptsache: Venga! Venga!
  • Freude am Laufen – egal wie schnelle, (fast) egal bei welchem Wetter.

Das allerallerschönste am Laufen sind mit die Kontakte und Freundschaften, die dadurch entstanden sind und entsehen werden. Ich freu mich wie ein kleines Kind darauf, euch alle wieder zu sehen und gemeinsam zu (speed) turtlen!

Schön, das es euch gibt!

Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Freude an dem, was ihr vorhabt; allzeit heile Knochen, Muskeln, Sehnen … und ein leichtes und starkes Herz.

Und – was steht bei euch an für 2015? Alles wie immer? Weniger, mehr von allem?

„I don’t run because I love the feeling of running.
I run because it makes me love the feeling of living!“

Bonnie Pfiester

 

Lieben

Weihnacht – was bist du?

19. Dez. 2014 - Lieben -
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Weihnacht, was bist du?
Bist du Kerzen und Schnee
oder nur ein Seemann,
der allein ist auf See?

Weihnacht, was bist du?
Bist du Hoffnung der Welt
oder bist du einfach
das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen
verstehn dein Wort noch heut
oder bist du nur ein Traum
aus unserer Kinderzeit?

[…]

Text: Rolf Zuckowski von der CD „Wir warten auf Weihnachten“

Heute früh: Schulgottesdienst – das mittlere Huhn ist mit der Klasse für die musikalische Gestatung verantwortlich. Die große Überschrift ist „Licht“ – neben „Türen öffnen sich – Türen schließen sich.“

In mir brodelte es. Nicht erst seit heute früh – schon länger ist da eine Unruhe, ein Unwohlsein. Ich bekomme es nicht wirklich zu fassen. Klar ist: es hat etwas mit Weihnachten zu tun. Dreißig Minuten in unserer schönen Kirche, dazu Texte, die unter die Haut gehen (zumindest unter meine). Lass ich es einfach mal übersprudeln…

Überall sind seit Wochen Lichter, Kerzen und Elche zu sehen. Alle Welt redet vom Weihnachtsmann, von den Geschenken. Jeder Erwachsen fühlt sich latent gestresst vor lauter „müssen“ – die Kinder haben eine Adventsfeier nach der anderen, dazwischen das ein oder andere Vorspiel oder eben auch einen „Muss-Gottesdienst“ durch den Konfirmandenunterricht.

Seit Wochen liegen hier (gekaufte) Weihnachtskarten, die auf DIE Inspiration meinerseits hoffen. Plätzchen backen mussten meine Kinder mit der Oma. Gebastelt haben wir nichts. Gar nichts. Den Adventskranz zu binden hat mir Spaß gemacht, aber als es dann an die Dekoration ging gar nichts mehr.

Geist der Weihnacht

Habt ihr ihn gefunden? Laut der Muppets Weihnachtsgeschichte findet ihr ihn […] dort wo du Liebe findest […].

Ich finde ihn trotzdem nicht. Traurig, aber wahr.

Seit ich für mich entdeckt habe, das ich tatsächlich weder an Gott, Jahwe oder eine ähnliche ordnende Hand glaube, fällt es mir immer schwerer, die Weihnachtszeit auszuhalten. Leider entdeckte ich meine Nicht-Beziehung erst in den letzten zehn Jahren – und seit gut drei Jahren kann ich das auch offen sagen. Ich glaube nicht an Gott. „Mama, warum betest du nicht mit? Warum machst du das Kreuzzeichen nicht?“ Es fällt schwer, dies in einer vollen Kirche auszusprechen. Dennoch gehe ich hin. Denn sonderbarerweise berührt mich der Ort, die oft sehr spirituelle Stimmung, sehr.

Leider deswegen, weil ich nun Kinder habe. Kinder, mit denen ich in einer christlich geprägten Welt lebe, in der viele Traditionen und Rituale den Alltag bestimmen.

In den letzten Jahren habe ich versucht, die Weihnachtszeit als „deutsche Tradition“ zu zelebrieren. Mit allem, was ich ja die letzten Jahre auch problemlos machte: Adventskalender basteln und füllen. Weihnachtslieder singen, gemeinsam musizieren und die Krippe aufstellen. Der Versuch, trotzdem eine wohlige Atmosphäre zu schaffen, die man ja zum Fest der Liebe erwarten dürfe.

Dieses Jahr schaffe ich es nicht.

Seit August fühle ich mich bedrängt von der Weihnachtszeit, die bitte friedlich und in freudiger Erwartung zu gestalten sei. Himmel, warum soll ich? Aus meiner Sicht ist die Bibel ähnlich wahr wie die Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Mich macht es traurig wenn ich sehe, wie andere Menschen – vor allem Familien – es schaffen, die Adventszeit wirklich zu einer besinnlichen Zeit zu machen. So gerne würde ich es mir und meinen Kindern, also meiner Familie, auch schenken. Doch: ich kann das nicht.

Die Erwartungen der Gesellschaft an mich – sie schaffen mich. Klingt so pauschal. Aber es fühlt sich für mich so an: Du musst zu Weihnachten voller Vorfreude sein, ist ja schließlich bald Jesus‘ Geburtstag!

Überall um mich herum: die tollsten Adventskalender – online oder offline. Super Plätzchenrezepte, Ideen für ein Festmahl und DAS Dessert schlechthin. Der Trend zu überbordender Dekoration, das Wettrüsten durch Leuchtmittel – gerne außerhäusig angebracht.

Vieles davon finde ich wunderschön. Ich mag die Vorstellung vom Licht in der Dunkelheit. Ich mag das Gefühl von Wärme am Kamin mit einer Tasse Schokolade in der Hand. Eine hübsche, harmonische Dekoration ist etwas wunderbares! Ein mit Lichtern und Kugeln geschmückter Baum ist fein. Ich sitze gerne am Tisch, genieße ein gutes essen und Gespräche.

Was mich hindert, es einfach so zu tun? Kontext, Mein Englischlehrer sagte früher immer: „Das alles erschließt sich aus dem Kontext, Kinder. Keine Angst vor Vokabellücken!“

Fehlen mir auch hier nur die Vokabeln? Nein. Es fehlt mir wohl an einer eigenen Position. Und solange diese nicht da ist – ist da halt ne Lücke. Die gefüllt werden möchte.

Zu gerne würde ich einfach ein Lichterfest feiern. Wintersonnenwende wäre eine Möglichkeit.

Darf ich das?

Darf ich … da ist es wieder. Das Hinterfragen ob etwas richtig oder falsch ist. Früher dachte ich, erwachsen ist man, wenn man in seinen Entscheidungen frei ist. Heute denke ich: nach dieser Defintion bin ich noch lange nicht Erwachsen. Denn zu viele Entscheidungen werden getroffen, die aus Rücksicht oder (vermeintlicher) Erwartungshaltungen anderer so gewählt wurden.

Ich muss.

Meinen Weg finden – das muss ich. In einer Gesellschaft, die zum Teil doch andern Werten verpflichtet ist als ich es für mich möchte. Das ist nicht einfach. Jemand sagte zu mir vor einigen Jahren:

„Es ist gut zu wissen, was man nicht will. Das ist aber nur ein Anfang. Du solltest auch wissen, was du willst!“

Schon in meiner Schulzeit hab ich mir als Wahlspruch ausgesucht: „Etiam si omnes, ego non.“ (sehr frei übersetzt: Auch wenn alle mitmachen, ich nicht). So ganz passt das natprlich auch nicht. Denn auch nur dagegen sein hilft nicht. Ich brauche eine Alternative.

Und was soll das ganze jetzt?

Zuallererst: ich hab das Bedürfnis, diese Gedanken schwarz auf weiß zu sehen. Diese Gedanken sichtbar zu wissen. Aufgeschrieben ist es etwas wirklicher. Nicht nur ein Hirngespinst.

Zweitens: Vielleicht gibt es da draußen noch Menschen, denen es ähnlich geht. Die sich selbst noch gar nicht eingestehen konnten, das irgendwas nicht stimmt. Oder – wie ich – nur ein diffuses Unbehagen verspüren. Eventuell schubse ich einfach ein paar Gedanken an?

Drittens: Ganz vielleicht finde ich auf diesem Weg Menschen, die diesen Prozess schon hinter sich haben. Die von ihren Erfahrungen berichten können, wie sie aus diesem Dilemma heraus gekommen sind. Bitte: schreibt mir! Per Kommentar oder Email (minervahuhn@icloud.com).

Licht statt Stein, Türen öffnen statt zufallen lassen

Das möchte ich sein. Das möchte ich tun.
„Esotherischer Selbstfindungstrip“ nannte es jemand neulich. Das hat mich sehr verletzt. Jahrelang litt ich immer wieder unter depressiven Verstimmungen und auch der einen oder anderen Depression. Das ist nicht schön. Verantwortung tragen, verantwortlich sein – aber eben nicht fremdbestimmt durch Werte, die nicht meine sind. Der Weg dorthin ist steinig. Ich wünschte, ich hätte früher schon die Kraft gehabt, diesen Weg überhaupt zu suchen.

Ich bitte um Entschuldigung

Alle, die in den letzten Jahren Erwartungen an mich hatten, die ich nicht erfüllen konnte.
Bekannte, denen ich (unbewusst) auf die Füße getreten bin mit meiner Offenheit oder auch Unzuverlässigkeit, wenn ich etwas versprach, was ich nicht halten konnte.
Freunde, die von meinem Rückzug ins Private zum Teil zu kurz gekommen oder auf der Strecke geblieben sind.Meine Familie, die mit der nach außen wirkenden inneren Umbruchphase leben müssen. Das ist nicht einfach. Gerade deswegen bin ich dankbar, das sie trotzdem alle bei mir bleiben. Mich halten.

Ich bin dankbar für den Moment

Statt zu putzen nahm ich mir die Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Ich hoffe, dieses wirkt länger nach als ein gesaugtes Wohnzimmer vorhält. Auf alle Fälle geht es mir jetzt besser als noch heute morgen beim Aufstehen.

Dankbar auch für die, die bis hier durchgehalten haben. Ohne ein enziges Foto. Ohne erbauliche Zitate. Ohne ultimative Gewinne im Adventskalender. Ohne Rezepte und ohne Blingbling.

Euch allen wünsche ich …

… Licht, das euch den Weg weist, der gut für euch ist.
… eine Hand, die die Eure hält in Zeiten, die nicht einfach sind.
… Kraft, euch für eure Ziele und Ideen einzusetzen.
… mehr sich öffnende Türen als verschlossene.
… Menschen, die euch inspirieren.
… Ideen, für die zu Leben es lohnt.

Lieben

12 von 12 im November

13. Nov. 2014 - Lieben -
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Es ist Zeit für die „12 von 12 im November“. Der letzte Monat – nein, die letzten zwei Monate sind an mir vorbei gerauscht wie nix. Wo nur ist die Zeit hin? Das Jahr ist fast vergangen, doch noch ist vom Plan so viel übrig.

Gestern wieder – ein typischer, bunter Werktag. Mit einem kleinen Höhepunkt. Seht selbst…

2014_12_01

1. Der Tag beginnt nach iner viel zu kurzen Nacht. Der Haferdrink war aus, daher musste Reisdrink herhalten. Schmeckt auch – allerdings ein bisschen dünn.
2. Eigentlich wollte ich keinen Stoff mehr kaufen – eigentlich. Aber der Quilt braucht noch ein paar neue Stücke *ohmmmmm*
3. Gestern zugeschnitten, heute muss genäht werden. Viele Kuschelhosen für das Lädchen.
4. Immer mal wieder: Knötchen am Overlockgarn. Hilft alles nix: dieser Nadelfaden muss neu eingefädelt werden.

2014_12_02

5. Die ersten Hosen sind fertig. So eine 56 ist schon ganz schön winzig, irgendwie.
6. Mittagessen! Bettina hat für mich (äh, uns) gezaubert – ein Bulgursalat aus ihrer aktuellen Kochkiste. Lecker wars!
7. Nach dem Warten auf einen Handwerker, urzer Begehung der potentiellen Baustelle: endlich einkaufen! Ein bisschen was musste aufgefüllt werden.
8. Wieder daheim: Schon geht die Sonne unter. Mir fehlen ganz eindeutig die Sonnenstunden.

2014_12_03

9. Endlich seh ich auch den Teenie: Praktische Fahrprüfung bestanden – trotz Regens und trotz rückwärts Einparkens 🙂
10. Da es gleich zum Kurs in die VHS geht, richte ich zur Abwechslung mal ein Vesperbrett. Lecker wars (wohl).
11. Gerade erst entdeckt: Kinderkleinkunst auf dem Tisch. Gewisse Ähnlichkeiten sind vorhanden.
12. Mir fröstelt, ich bin müde. Schnell noch Tee in den Bottich und los gehts, die Mädels warten auf mich!

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Warum, wieso, weshalb das Ganze? Die Antwort gibts bei Caro Kännchen!
Mehr November findet ihr hier!