Laufen

In offizieller Mission: Ich bin Botschafter!

16. Dez. 2015 - Laufen -
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Just for fun hatte ich mit beim Aufruf des Hannover Marathons gemeldet: Werde Botschafter! Chancen rechnete ich mir kaum welche aus: Zu langsam, zu „vielseitig interessiert“ – zu viel Leben.

03.12.2015 um 17:35 h: Sie haben Post, Botschafter!

dubistdabei

 

Heute kam dann die Pressemeldung auf der Seite des Marathons – somit ist es wirklich und echt und wahr: ich bin Botschafter für den HAJ-Marathon! Okay, das mit der Schreibweise meines Nachnamens – da reden mailen wir nochmal drüber. Aber alles andere ist einfach toll!

Bei Instagram hat mich jemand gefragt:

Und was bedeutet das genau?

Zuerst einmal:

  • Einen Freistart *juhu* Aber das ist es gar nicht. Denn ich hatte mich bereits gleich in der der Woche nach meiner Teilnahme in diesem Jahr wieder angemeldet.
  • Botschaftershirt Ich werde es mit Stolz tragen. Auch wenn die Kommodenschublade mit Sportbekleidung überquillt – dieses wird ein besonderes sein.
  • Nudelparty Hah, das wird es sein! Deswegen wollten so viele dabei sein! Spaß beiseite. Ich war erst auf einer. In Frankfurt. Generell bin ich eigentlich froh, mal keine Nudeln sehen zu müssen (der geneigte Leser weiß: hier wohnen Kinder im vorpubertären Alter. Sie wissen, was das heisst?)

Und deswegen machst du dich zum Affen?

durfte ich mir im echten Leben anhören. Äh, wie bitte? Das saß erst mal.

Aber ich hab nachgedacht. Denn klar, die Bewerbung war aus dem Bauch raus. Doch wie das oft so ist mit „aus dem Bauch raus“: da steckt echt ganz viel Gefühl drin. Und das ist echt.

Der eine oder andere weiß, das Hannover als Stadt nicht meine Traum-Destination. Ich hab dort die FOG besucht, meine Ausbildung gemacht – und mein Studium begonnen. Aber so warm sind wir nicht miteinander geworden.

Was willst du denn dann dort?

Laufen! Was denn sonst? Einen weiteren Halbmarathon meiner Turtlerunnerschleimspurlaufbahn. Wohin meine Reise gehen wird, weiß ich noch nicht genau. Aber aus „21,1 km reichen vollkommen, denn eigentlich hab ich doch mit dem Laufen begonnen, weil ich Triathlon machen wollte“ wird so langsam aber sicher ein „Wie weit schaff ich es wohl?“.

Ich treffe mich regelmäßig mit Läufern. Eine dynamische Gruppe hier aus dem Rhein-Kreis rennt regelmäßig gemeinsam beim Mondscheinrun, man trifft sich zu privaten Läufen oder organisiert eine gemeinsame Teilnahme bei größeren Events. Und jedes mal hört man mich sagen: „… in Hannover… “ Voll peinlich irgendwie. Aber auf der anderen Seite: Voll cool. Denn mit der Zeit hab ich gemerkt, was mir bei einer Veranstaltung gefällt und was mich stört. Ob es im Vorfeld der Informationsfluß, am Veranstaltungstag die Anreise oder auch die Streckenverpflegung ist oder – tatsächlich – die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung.

Jeder Läufer und jede Läuferin hat so ihre Vorlieben: Die einen möchten ein gut gefülltes Starter/Finisherbag, die anderen eine absolut perfekte Laufstrecke mit vielen Posten und wieder andere rennen am besten, wenn am Rand ganz viele Menschen stehen und jubeln.

Ich will wieder nach Hannover

Da werdet ihr mich am 10.04.2016 wieder im letzten Startblock für den Halbmarathon sehen. Vielleicht auch irgendwo auf der Strecke. Ich werde das flache Profil genießen, die altbekannten Ecken der Stadt begrüßen und hoffen, das am Georgengarten wieder die Studenten Bier ausschenken – direkt gegenüber der offiziellen Getränkestation. Das hier Papp- statt Plastikbecher genutzt werden wird mich wieder begeistern. Auch werde ich mich daran erfreuen, wie schnell nach der ersten „Horde“ Läufer diese von der Straße gefegt werden – ohne dabei die Nachhut zu behindern.

Einige liebe Läufer, die ich bisher schon getroffen habe, werde ich wieder sehen. Wir werden gemeinsam das Messezelt besuchen und uns gegenseitig nervös machen. Die einen cool, die anderen lässig.

Einige bekannte Gesichter aus meinem Instagram-Feed oder „von Facebook“ oder aus den Blogs werde ich zum ersten Mal dort sehen, treffen sprechen. Mit einigen vielleicht ein paar Meter auf der Strecke gemeinsam laufen.

Für all das lohnt es sich, an den Start zu gehen.

Genau deswegen freu ich mich wahnsinnig, hier im Rheinland als offzielle Botschafterin für den HAJ Marathon unterwegs zu sein.

Ich freu mich drauf.

Bis dahin werde ich euch teilhaben an meiner Vorbereitung. Ich laufe nicht auf Sieg – ich laufe, weil es mich und auch etwas in mir bewegt. Von meiner Motivation möchte ich etwas abgeben, weiterschenken. Und hin und wieder brauche ich wohl auch eure Unterstützung: denn sicher kommt das eine oder andere Tief. So zuletzt ein blaues Knie mit anschliessender Grippe = 4 Wochen Trainingspause, aktuellem Wiedereinstieg mit Schnaufen und Muskelkater. Aber… ich pack das!

Der Anfang ist gemacht: zum Neustart ein Seminar (inklusive Muskelkater in der Wade) genossen und ein Ziel gesetzt. Es geht voran!

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 16

16. Dez. 2015 - Lieben -
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Heute noch fix vor der Arbeit – nachgetragen für die letzten Tage und nun auch noch Tag 16.

1. Schneit es an Heiligabend?

Irgendwo auf dieser Erde – sicherlich! Aber bei uns im Rheinland ist es eher unwahrscheinlich.

2. Hast Du einen Schlitten?

MEIN Schlitten ist vor ein oder zwei Jahren an Kufenbruch gestorben. Dabei war er so toll – Platz für zwei, große Kufen zum festhalten. Mit einer Bespannung, nicht mit harten Hölzern.

schlitten

3. Kannst Du Schlittschuhlaufen?

Ja! Und es war einfach toll früher, wenn der Winter in Niedersachsen so kalt war, daß wir auf dem Teich und der Aller laufen konnten.

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 11 – 15

16. Dez. 2015 - Lieben -
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Immerhin schaffe ich es daheim, die Adventskalender zeitgerecht zu öffnen. Hier gibt es heute wieder rückwirkend die Antworten zu Tag 11 bis 15 des fragenden Adventskalenders.

Tag 11

1. Hast Du eine Krippe?
Wir haben die Krippenfiguren von Ostheimer. Für die Kinder. Der von meinem Bruder gezimmerte Stall ist leider mal bei einem Umzug abgestürzt und irreparabel zerstört worden.

2. Eine traditionelle oder eine moderne?
Siehe oben.

3. Und was ist mit Engeln?
Engel? Haben die Kinder dieses Jahr aus Glanzpapier gebastelt – und ich hab ein paar der Figurinen von Susalabim. Aber klassische Engelsdarstellungen findet man bei uns nicht.

Tag 12

1. Hast Du schon alles Vorgenommene erledigt?
Einiges, was ich nicht tun wollte, hab ich doch wieder getan. Anderes, was UNDBEDINGT sein sollte, schlummert noch auf der Liste. Aber das macht nix. Nur das Paket nach UK sollte langsam mal auf den Weg gebracht werden….
2. Was muß unbedingt noch gemacht werden?
Baum kaufen. Post verschicken. Planen, was wir an den ganzen Tagen essen wollen.

3. Und auf welches Vorgenomme verzichtest Du nun doch?
Verzicht wäre freiwillig – was tu ich also freiwillig nicht? Da fällt mir grad nix ein.

Tag 13

1. Das tollste Weihnachtsgeschenk als Kind?
Das ist schwer. Ich kann mich nicht erinnern. Aber jetzt – so mit Abstand – waren es wohl tatsächlich immer die Bücher, die mich am meisten begeisterten.

2. Verschenkst Du Selbstgemachtes?
Ja. Nicht so vielfältig wie ich gerne würde, auch im Umfang eingeschränkt – aber ja. Zum Leidwesen einiger Empfänger. Aber ich denke schon, das die meisten sich freuen.

3. Wann packst Du Geschenke ein?
Manchmal sofort nach Erwerb, manchmal kurz vorm verschicken. Aber in der Regel so rechtzeitig, das ich die verpackten Gaben an Heilig Abend nicht wieder finde, da ich sie so gut versteckt habe.

Tag 14

1. Wann kaufst Du einen Baum? Echte Nadeln oder Plastik mit Duft?
Eigentlich wollten wir den Baum am Wochenende gekauft haben. Aber irgendwie haben wir es nicht geschafft.

2.  Selber schlagen oder einen von der Stange?
Wohl vom Bauernhof, aber schon geschlagen.

3.  Und wann darf er ins Wohnzimmer ziehen?
Sobald er trocken ist. Kann somit gleich nach dem Kauf der nach einer Phase in der Garage sein. Hauptsache, er tropft nicht.

Tag 15

1. In welcher Farbe wird der Baum geschmückt?
Weiß ich erst, wenn er steht. Wir haben da ein bisschen Auswahl.

2. Echte Kerzen oder elektrische?
Beides. Da der Baum auch als zusätzliche Lichtquelle dient, werden immer auch elektrische Kerzen am Baum sein, die keine aufsicht benötigen.

3. Schillernd oder schlicht?
Das weiß ich auch erst, wenn wir fertig sind mit schmücken.

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 10

10. Dez. 2015 - Lieben -
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Schwere Fragen heute, am 10. Dezember 2015, finde ich.

1. Wäre Weihnachten unter Palmen etwas für Dich?

Wenn „unter Palmen“ ein Synonym für „nicht daheim“ ist: ja! Allerdings weiss ich nicht, ob das eine Option für die ganze Familie wäre. Wahrscheinlich schon – sollten wir uns auf ein gemeinsames Ziel einigen können.

2. Warst Du schon mal über Weihnachten im Urlaub? Wenn ja, wo?

Ich glaube: nein. Außer man zählt die Fahrten zur Oma, die über 100 km weit weg wohnt, zu Urlaub.

3. Würdest Du das nochmal machen?

Ich möchte die Weihnachtsfeiertage in Ruhe verbringen. Ob nun daheim oder woanders? Leider hab ich ja ganz oft Pech bei dem Weg zum Urlaubsort: Verspätungen im Flugverkehr, ausgefallene Züge oder Staus auf der Autobahn.
Wir sind daher in den letzten 11 Jahren immer unter uns daheim geblieben. Drei Tage nur für uns sind so selten, das wir alle uns sehr darauf freuen.

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 9

09. Dez. 2015 - Lieben -
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Heute kurz und knapp, bin quasi schon auf einer Kochparty…

1. Hast Du schon alle Geschenke?

Nein. Aber ich hab schon alle Ideen.

2. Schon mal jemanden beim Beschenken vergessen?

Hm. Vergessen nicht wirklich. Eher: nicht rechtzeitig fertig geworden. Glaub ich.

3. Kaufst Du lieber online oder im Geschäft?

Am liebsten würde ich alles vor Ort kaufen und bemühe mich, meine Ideen auch in den echten Läden zu bekommen. Aber nicht immer ist alles, was ich mir vorstelle, dort, wo ich bin,

Die anderen zu Tag 9.

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 5 bis 8

09. Dez. 2015 - Lieben -
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Einige ereignisreiche Tage liegen hinter mir – somit werden jetzt die Fragen von Tag 5 bis 8 nachgeholt. Nicht schlimm ereignisreich – nur so dicht, das ich mir keine Zeit nehmen wollte für einen Blogbeitrag.

Fragen zu Tag 5

1. Kommt ein echter Nikolaus?
Nein. Wir haben uns 2004 mal mit Freunden zusammen getan, die für ihre Kinder einen Nikolaus bestellt hatten. Nicht nur meine Kinder fanden die ganze Aktion gruselig, auch ich. Die kleinen Jungs total verängstigt vor dem großen dicken Mann stehen zu sehen und dabei Glühwein zu trinken – das ist nicht mein Verständnis von einer liebevollen Adventszeit.

 

2. Hast Du Deinen Stiefel schon geputzt?
Ja, tatsächlich. Ich hab Stiefel und hab sie sogar geputzt. Nur leider hatte ich keine lila Schuhcreme.

 

3. Was verschenkst Du im Stiefel?
Bei uns gibt es zu Nikolaus in der Regel ein Buch. So auch dieses Jahr: Minecraft, Zentangel, Raclette und ein Ostseekrimi. Dazu die Nüsse, ein Schokiklaus und Orangen.

 

Mehr Antworten zu Tag fünf findest du bei Caro Kännchen

 

Fragen zu Tag 6

1. Und, was gab´s für Dich?
Nüsse, Orangen, das Raclettebuch, Massagebutter von Lush und einen lila Spüllschwamm, den man in den Geschirrspüler packen kann (merke: lasst eure Kinder nicht mit Omas auf den Weihnachtsmarkt *Wimperklimper*)

 

2. Verschickst Du Weihnachtspost?
Ja, meistens. Oft auch selbstgemachte Karten. Aber wenn ich möchte, das dieses Jahr die Past vor Weihnachten ankommt, werde ich wohl auf gekaufte Karten zurückgreifen müssen.

 

koelnerDom

3. Warst Du schon auf einer Weihnachtsfeier?
Eine richtige Weihnachtsfeier? Nein. Aber ich war beim Adventskonzert im Kölner Dom. Dieses war viel, viel schöner als jede Weihnachtsfeier, die ich bisher besuchte.

 Hoehneradvent

Tag 6 bei den anderen Teilnehmern findet ihr bei den Nikolausfragen

Fragen zu Tag 7

1. Was ist für Dich ein typischer Weihnachtsduft?
Frische Tannenzweige, Fruchtpunsch und ein warmer Ofen.

2. Hast Du ein Räuchermännchen?
Oh, nein! Vor ein paar Jahren war ich ganz wild drauf. Aber mittlerweile bin ich davon weit weg. Die meisten Modelle sind einfach nicht hübsch.

3. Wenn ja, was darf es rauchen?
Wenn ich eins hätte – dann Weihnrauch in homöopathischen Dosen.

Ein kleiner Rückblick zu Tag 7 bei den anderen.

Fragen zu Tag 8

1. Hast Du einen Wunschzettel?
Nein. Nicht mehr. Hin und wieder schick ich mir selbst (oder dem Teenie, denn die wird von allen immer zuerst gefragt ;-)) einen Link oder eine Idee. Aber noch öfter versinken diese Ideen im Datennirvana.

2. Schon mal ganz furchtbare Weihnachten gefeiert?
Ja. In dem Jahr, wo ich von meinen Prinzipien abgewichen bin und an Heilig Abend Besuch bei uns war.

3. Und welches Fest war etwas ganz Besonderes?
Jedes Jahr, in dem wir tatsächlich zur Ruhe kommen. Aber ich glaube, das denkwürdigste war 1996. Zumindest für meine Eltern, die sich mit dem Großelternwerden konfrontiert sahen.

Mehr Antworten zu Tag 8 bei Caro.

 

 

Lieben

Der fragende Adventskalender – Tag 4

04. Dez. 2015 - Lieben -
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Es ist schon spät – der fragende Adventskalender wartet noch auf mich. Heute war der Tag ganz schön voll: endlich wieder arbeiten, dann mit dem mittleren Kind ein Outfit für die Konzerte in den nächsten Wochen gesucht und gefunden (inklusive zwei Paar Schuhe, yeah!) und einiges an Orgakram für die nächsten Segesaison: Training, Häuser, Reisen buchen…

1. Hast Du Lieblingsweihnachtslieder?

Hm. So ernsthaft? Eigentlich… eher keins. Ich höre ganz gerne die Vonda Shepard „A very ally christmas Platte. Aber meine ist leider so zerkratzt, die liest kein Player mehr aus.

Selber singend? Bleib ich bei den Klassikern wie Tochter Zion, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, Little Drummer Boy…. aber auch War is over und Frohes Fest

2. Einen Lieblingsweihnachtsfilm?

Zwei: Schlaflos in Seattle und Die Muppets Weihnachtsgeschichte. Beides so herzerweichend kitschige Filme, die ich in einer Zeit kennen lernen durfte, wo ich mich nur zu gut in Sam hineindenken konnte. Und Tiny Tims Song … ich brauch den gar nicht hören, schon hab ich Gänsehaut.

3. Kennst Du ein Gedicht auswendig?

Äh, vielleicht. Wenn ich mich anstrenge und mir der Titel einfällt – dann erinnere ich sicher auch ein Gedicht. Aber ich kann so ganz und gar schlecht auswendig lernen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.
Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Caro Kännchen

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Der fragende Adventskalender – Tag 3

03. Dez. 2015 - Lesen -
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Ich sitze hier, die Sonne scheint zum Fenster rein und trotz Weihnachtsdeko ist mir eher nach Frühling als nach Adventskalender. Doch Sonnenschein ist allemal besser als Dauerregen.

1. Warst Du schon auf dem Weihnachtsmarkt?
Nein. Und ich denke, ich werde auch keinen besuchen. Die letzten Jahre waren die Märkte immer eine Enttäuschung: viel zu viel industriell gefertigter Billigkram mit Freßbuden nebenan. Ich gehöre noch zu denen, die lieber hübsch geschmückte Buden mit handwerklichen Arbeiten erwarten als möglichst billiges Zeug. Am liebsten mit Sonne, Schnee und kalter, klarer Luft. Das Rheinland bietet da Anfang Dezember oft nicht die passenden Voraussetzungen.

Allerdings hab ich am Sonntag – krank auf dem Sofa liegend – einen Bericht über Weihnachtsmärkte in NRW gesehen, die Lust auf einen Besuch machten. Leider sind die alle nicht vor meiner Haustür. Und wenn ich in den Terminkalender gucke, bleibt kein Raum für eine längere Anreise zum Besuch eines solchen Marktes.

2. Gibt es einen Stand, den Du immer besuchen mußt?
Die Toilette?
Im Ernst: Ich freue mich, wenn der Stand mit Monschauer Senf da ist. Denn dann kann ich einkaufen und weiß, das ich dem einen oder anderen eine wirkliche Freude bereiten kann.

Ich kann mich über Stände mit kreativen Ideen freuen und schau gerne, was es gibt. Auch wenn ich vieles sicher selber machen könnte – wenn mich ein Stück begeistert, kaufe ich es gerne. Leider steht man oft zwischen anderen Menschen – gerne Pärchen -, die die Werke in die Hand nehmen, sich die Details angucken und versuchen herauszufinden, wie das ganze gemacht wurde. Nur um sich im Gehen zuzuraunen „Das kann ich selber (besser)! Und billiger!“ Dieses Verhalten versaut mir die Stimmung. Wie muß es dann erst dem Aussteller gehen? Meine Motivation, für ein solches Umfeld zu arbeiten und zu investieren geht gegen Null.
Ein bisschen mehr Wertschätzung wäre fein.
Denn sonst gibt es tatsächlich nur noch Märkte wie unter Frage 1 beschrieben.

3. Was gehört zur Adventszeit unbedingt dazu?
Kerzen und Schokolade. Und die Vorfreude auf die Feiertage, die bei uns ohne einen festen Termin über das Krippenspiel hinaus stattfinden.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.
Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draußen nur Kännchen

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Der fragende Adventskalender – Tag 2

02. Dez. 2015 - Lesen -
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Tag 2 – und immernoch mit Erkältung daheim. Das Wetter lädt zum Sofakuscheln, Kerzen anzünden und lesen ein.

1. Hast Du schon Plätzchen gebacken?
Ich selbst nicht – aber die Kinder. Mit der Oma, bereits zwei mal. Mir fällt es schwer, meine Rezepte in einer veganen Variante auszuprobieren. Denn gerade beim Backen ist meine Hemmschwelle sehr groß. Da esse ich lieber keine Plätzchen als mich über Fehlversuche zu ärgern.

2. Verrätst Du Dein Lieblings-Plätzchenrezept?
Mein Lieblingsrezept – weil so einfach und so lecker – sind immernoch Kokosmakronen. Wahlweise mit Schokohaube und Oblaten drunter.

rezept_makronenDas Rezept ist aus dem Kochbuch meiner Oma: Das elektrische Kochen, 12. Auflage von 1954. Ich selbst nehme nur 50 g Zucker auf einen Eischnee, und in der Regel statt 80 g geriebener Mandeln 50-80 g Kokosraspeln, je nach größe des Eis. Als ich klein war wurden auch immer Haselnußmakronen gemacht. Aber hier mag die keiner (außer mir).

Ei aufschlagen, vorsichtig Zucker unterheben, im Anschluß auch die Kokosraspeln. Auf das Backblech mit Backpapier die Oblaten verteilen. Mit heißen Löffeln werden Häufchen auf die Oblaten gesetzt – teelöffelgroße Nocken reichen vollkommen aus. Man kann die Masse sicher auch mit dem Spritzbeutel portionieren, aber ich gebe zu: ich bin zu faul, diesesn von Hand zu spülen und wähle daher die Löffelvariante.

Im vorgeheizten Umluftofen bei 150-160 ° gute 25-35 Minuten trocknen lassen. Ich mag die Makronen am liebsten, wenn sie Innen noch etwas feucht sind.

Danach lassen wir die Makronenhäufchen auf dem Gitter abkühlen, schmelzen im Wasserbad Zartbitterschokolade und bepinseln oder tunken die Makronen.

Noch eine Runde abkühlen und trocknen – fertig!

3. Und was ist mit Feuerzangenbowle? Lecker oder pfui?
Ich mag sie. Aber selten gibt es einen Anlass, wo ich sie tatsächlich trinken mag. Warmer Alkohol benebelt irgendwie doppelt so schnell wie kalter. Daher gibt es bei uns derzeit viel Früchtepunsch. Am liebsten mit einem großen Anteil an Holundersaft. Die meisten gekauften sind uns zu süß. Doch der Fruchtpunsch von alnatura überzeugt hier vier von fünf Familienmitgliedern (wobei der fünfte gar keinen Fruchtpunsch mag).

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen
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Der fragende Adventskalender – Tag 1

01. Dez. 2015 - Lesen -
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Im Advent scheint die Zeit für viele doppelt so schnell zu vergehen wie sonst. So auch bei mir. Unser – mein! – Anspruch, diese Zeit besinnlich zu gestalten passt so oft nicht zur Realität. Daher werde ich mir jeden Tag die Zeit nehmen, Caros Fragen im Adventskalender zu beantworten. Für mich – zum Innehalten.

1. Hast Du einen Adventskalender?
Ja, habe ich. Tatsächlich sogar mehrere: Einen Sonnentor-Teekalender von meinem lieben Burgfräulein. Diese Teesorten sind einfach herrlich! Einen weiteren Teeadventskalender von den Kindern und meiner Schwiegermutter. Dann von meiner Mama einen Briefchenkalender – mit dem Hinweis, zum Öffnen mit einer Tasse Tee eine kleine Ruheinsel im Tag zu schaffen. Diese drei ergänzen sich also ganz prima.
Darüber hinaus gibt es noch einen gemeinsamen Schachtelkalender. Darin befinden sich für alle Kleinigkeiten. Heute fand ich – einen Teebeutel 🙂

2. Wie sieht Dein Adventskranz aus?
Dieses Jahr ganz schlicht: ein bunt gebundener Kranz, goldene Teller für die weißen Blockkerzen. Ich hab mich an Deko versucht, aber so pur schien mir dieses Jahr einfach angemessener.

3. Freust Du Dich auf die kommende Zeit oder ist es nur Stress für Dich?
Es ist Advent. Ob ich mich deswegen freue? Nein. Ich freue mich, das wir in den letzten Wochen die eine oder andere private Hürde geschafft haben. Ich freue mich, das unsere Mützen und Beutel für Sew a smile! übergeben und dankbar angenommen wurden. Ich freue mich, das meine Kinder Freude an ihren Adventskalendern haben. Ich freue mich auf den Geburtstag, den wir am Jahresende noch feiern dürfen.
Stress macht mir nur mein Anspruch an mich. Wobei es dieses Jahr schon weniger ist als im letzten. Es bewegt sich was – wir sind nur zu viert. Oder besser: wir sind wieder zu viert. Die letzten Jahre war ich unter der Woche ja mit den drei Kindern allein. Dieses Jahr ist zum ersten mal seit… ja, seit wann eigentlich? … der Gatte in einem Job „umme Ecke“, das heisst: ganz normales Werktätigen-Familienleben. Dafür fehlt das große Kind. Ein Jahr FSJ mit unregelmäßigen Urlaubsphasen bei uns. Daran müssen wir uns alle erst mal gewöhnen.

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen