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6K12B Mai: Dutchman’s Puzzle

20. Mai. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 BlöckeMai! Wonnemonat! Alle wollen nach draußen und das Leben und den Frühling genießen. Ich auch – der Garten und das Hochbeet wollen beachtet und gepflegt werden.

Daher ist die Idee eines einfachen und schnellen Blocks im Mai wirklich eine gute!

Dutchman’s Puzzle – so viele Möglichkeiten!

Beim Betrachten der ersten Blöcke, die auf den verschieden Kanälen gezeigt wurden, schwirrte mir vor lauter „Will ich auch GENAU SO machen!“ der Kopf. Dazu kam: Ich hab nur ein paar Fat Eights (vorgeschnittene 9 x 22-inch-Stücke, meist Patchworkstoffe einer Kollektion) und ein paar Fat Quater (19 x 22 inch) Unis. Das setzt Grenzen.

Da die Kollektion Zen Chic – For you aus vielen kräftigen Farben in Retromustern besteht, stand am anfang die Frage: Wie soll ich das nur kombinieren? Ich hab mich mit für zu den Stoffen passende Unis entschieden. Und somit ist dieser Block recht quietschig geworden.

 

Orange Dutchman’s Puzzle

Ich bin beim Auslegen der fertigen Blöcke immer wieder überrascht, wie anders alles wirkt, wenn man den einen mal hierhin, dann da hin legt. Der Dezember wird sicher sehr spannend – wie wird sich Alles fügen? Und wie näh ich meine Blöcke zusammen? Hach, spannend!

dutchman's puzzle

Ich geh mir dann mal weitder den Kopf „wässrig gucken“. Denn ganz fatal ist der „So schön, das muss ich auch so machen! Dieses Werkzeug brauch ich auch!“-Effekt. Und ich weiß: ich bin nich die einzige, der es so geht.

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6K12B April: Dresden Plate

27. Apr. 2017 - Allgemein -
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Logo 6 Köpfe 12 Blöcke Bäh! Rundes Design. Das mag ich nicht! Dies waren meine Gedanken, als der Block Dresden Plate bei Andrea von Quiltmanufaktur gezeigt wurde. Dazu noch so regelmäßig angeordnet. Ich mag das einfach nicht! Okay, also erst mal Lineal besorgen, das schindet Zeit.

Das Lineal trudelte ein. Und lag dann so rum. Und lag. Und langweilte sich. Zwischenzeitlich lieh ich es Bettina von emmeline, die mit ihrem aus dem USA-Urlaub mitgebrachtem Lineal eine sehr schöne, aber eben zu große Plate genäht hatte.

Also konnte ich leider, leider immer noch nicht mit der Dresden Plate anfangen.

Jetzt … ist es schon viel später als April – und ich hab mittlerweile eine Idee, aber immer noch keine Lust auf den April Block. Ob das noch was wird mit uns?

Immerhin hab ich mich schon für die Grundfarbe entschieden. Rosa hatte ich ja noch nicht. Vieleicht schaff ich diesenBlock ja noch vor dem nächsten Nähtreffen (im November)?

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6k12b März: Broken Dishes

07. Mrz. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 Blöcke Im März ist der Block Broken Dishes dran (gewesen). Verena von Einfach bunt! hat mit ihrer schlichten Version ein wahnsinnig tolles Exemplar vorgelegt.

Zerdeppertes Geschirr kann ich

In den letzten Monaten durften meine heißgeliebte Teekanne, ein paar (langwielige) Teller aber auch eine supersüße Kaffeetasse ihr Leben lassen.

Nachdem ich ja mit meinen ersten Blöcken immer noch nicht ganz zufrieden war, startete ich neu. Bei einem sponaten Treffen mit lieben Freundinnen hab ich mutig in den Vorrat gegriffen und mit dem Fat Eight Pack neu begonnen – Zen Chic Flow „For You“. Ganz mutig, denn die Farben leuchten sehr, es ist ein wirklich tolles Stäpelchen und jeder Verschnitt tut körperlich weh.

Broken Dishes – alles auf Anfang

Zuerst mag ich euch also den Broken Dishes zeigen – welcher mich einige Nerven kostete. Der Trick mit der Sprühstärke war super – aber meine Sprühstärke in Schaumform doof. Somit waren all die vielen diagonal zum Fadenlauf geschnittenen Teile eine große Herausforderung.

Ja, ich hätte das Blöckchen noch zuschneiden und besser bügeln können – aber… nö. Hab ich grad so da gehabt. Und da ich noch überlege, es nochmal zuzuschneiden und zu nähen… bleibt das erst mal so! Habe ja noch Zeit bis Dezember für eine Anpasung, gell?

 

Churn Dash und Rolling Stone

 

Der Vollständigkeit halber zeig ich euch noch die „neuen“ Blöcke von Januar und Februar aus ZenChics Flow „for you“

Churn Dash nach Nadra – bisher mein liebster Block!

 

Rolling Stone nach Dorthe von lalapatchwork. Zuerst hatte ich die Ecken grau – aber das gefie mir dann doch nicht und sie wurden lila.

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#tsa17: Carpet Bag – mein Ordnungshelfer

28. Feb. 2017 - Nähen -
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Nachdem ich viele Ideen hatte und eigentlich auch neue Schnitte hernehmen wollte… entschied ich mich sehr spontan für ein Carpet Bag nach Machwerk. Ordnungshelfer ist das Thema beim Taschensewalong 2017.

Eine Carpet Bag hatte ich bereits zu Weihnachten verschenkt. Diese zu nähen ist kein Hexenwerk, wenn man sich an die Anleitung hält und Schritt für Schritt die Punkte abarbeitet. Und ja, es ist mitunter hilfreich, auch den Text zu lesen und nicht nur die Bilder anzugucken *winkmitdem Zaunpfahl*.

Stoffwahl für MEINE Carpet Bag

Den Schnitte kaufte ich bereits im Herbst 2017. Aber welchen Stoff will ich für mich vernähen? Was passt zu mir? Hab ich genug davon? Und gibt es passende Kombistoffe? Ach, das Leben kann schon ganz schön schwer sein *zwinker*. Und plötzlich lagen die Stoffe beim Regal sortieren einfach so zusammen rum. Die riefen mir quasi zu „Nimm uns! Mach was hübsches für dich daraus! Los!“

CarpetBag

Für Außen wählte ich ein lang gehegtes Madhuri-Schätzchen. Dieses Stück war für alle anderen Ideen einfach nur zu klein. Somit wurde es einige Zeit gestreichelt. Für die aufgesetzten Ecken Schnitt ich das Leder von Caro an. Innen findet man den Madhuri wieder – zusammen mit dem neuen Wachstuch Fresh Dots von Swafing aus meinem Lieblingslädchen.

Und welche Größe?

Klassisch wird die Carpet Bag in der von mir gewählten Größe als Kulturtasche genutzt. Für mich stand jedoch fest, dass ich eine für meine Quiltsachen haben wollte. Innenfächer? Eine Seite reicht mir. Rollschneider, Handnähnadel, Stickschere und Garn – plus fertige Blöcke. Das war das Ziel. Eventuell auch mal ein paar Hexie-Karten, wer weiß.

Begonnen hatte ich diese Tasche bei einem Nähwochenende bei mir daheim mit liebsten Freundinnen. Wie das so ist, wenn ein paar sich herzlich zugeneigter Frauen zusammen sind: es wird gequatscht, gelacht und hin und wieder auch ein bisschen Alkohol konsumiert. Dies wird sicher auch der Grund dafür gewesen sein, das ich die Tunnel viel zu schmal zugeschnitten hatte. Irgendwie wollte der Bügel sich unter keinen Umständen einfädeln lassen. Mist. Also nochmal zuschneiden, mit dünnem Vlies bebügeln und nochmal annähen.

Ein bisschen ausgebremst wurde ich, als mir dann noch das Gelenk vom Bügel brach. Ich hab wohl zu sehr dran gezogen, als ich die Teile auseinander bauen wollte, um ihn in die Tunnel zu ziehen. Zum Glück erzählte ich bei Instagram davon – denn ich bekam einfach so ein Ersatzteil geschickt. Herzlichen Dank nochmal dafür!

Für die bessere Stabilität hab ich den nackigen Teil auch auf dem Styl-Vil genäht. Und das natürlich zweimal, da ich beim ersten Mal zu faul war, das Rollen-Teflonfüßchen aus der Kiste zu kramen. Geht ja auch so! – es sei euch gesagt: dieses Wachstuch kann man auf der rechten Seite ohne Teflonfuß garantiert nicht „mal eben so“ nähen. Den Fußdruck reduzieren reicht auch leider nicht.

Wie sieht sie nun fertig aus?

Tja – was soll ich sagen: Hübsch natürlich! Leider, leider ist fotogen etwas anderes. Oder ich einfach nur zu ungeduldig und unprofessionell als Fotografin. Daher gibt es nur Fotos aus dem „laufenden Betrieb“.

Carpet Bag in Gänze

Gefällt mir, was ich da genäht habe?

Ja! Und ja, dieses Täschchen bleibt bei mir. Ich mag es. Sehr sogar! Ich werde wohl noch die Laschen oben doch noch mal absteppen, damit sie nicht wie kleine Flügelchen abstehen und uns ihre etwas weniger attraktive Unterseite zeigen, aber alles in allem bin ich zur Abwechslung sehr mit mir und meinem Werk zufrieden.

Sogar mein Hühnchen passt wunderbar ins Farbkonzept. Der minimale Versatz bei de Eckpatches macht mir auch (fast) gar nix aus. Das bleibt jetzt so.

hühnchen an Carpet Bag

Mit diesem Täschen bin ich gut gerüstet für die nächsten Patchwork-Projekte. Zum nächsten Nähtreffen werde ich einfach alle Scraps hier reinwerfen und dann mit den anderen Stoffen in ein größere Tasche werfen. Wer weiß, vielleicht komm ich ja mal mit einem Koffer und einer (großen) Tasche aus.

Nun auf zu greenfietsen und fix verlinken, denn morgen ist ja schliesslich schon März! Dann sind Patchwork-Elemente angesagt und wisst ihr was? Die habe ich schon fertig, muss aber noch das Ereignis abwarten.

 

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6K12B Februar – Churn Dash, eine Herausforderung!

27. Feb. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 BlöckeJetzt ist es schon der letzte Tag im Februar und der Churn Dash ist gerade erst fertig geworden. Ganz schön kurz, so 28 Tage. Zwar hab ich tatsächlich einiges genäht, aber irgendwie nix „für mich“. Zelte für die Pfadfinder repariert, für das  frisch geschlüpfte Nachbarbaby den gewünschten Wandbehang und einige Geschenke. Und schwupps! ist der Februar vorbei.

Um so mehr freute ich mich auf ein lange geplantes Nähwochenende mit fünf anderen Mädels. In meine Tasche wanderten dieses Mal nur Webwaren – und ein bisschen Gedöns. Das war es schon. Die letzten Male Packen für ein Treffen fühlten sich eher nach Auszug aus Ägypten an. Dieses Mal: leichtes Gepäck!

Mit dabei: Schnittmuster/Anleitungen für die diversten Patchwork- und Quiltprojekte. Denn ich hab mir da ja einiges vorgenommen für 2017.

Churn Dash bei Nadra

Das Februar-Design bei ellis&higgs sieht auf den ersten Blick unspektaklär aus. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum ich den Block immer auf „später“ schob. Vielleicht liegt das Aufschieben auch nur daran, das ich mich mit dem Januar-Block – bzw. eher meiner Auswahl von Stoffen –  einfach nicht anfreunden kann. Es gefällt mir nicht. Bei einem Besuch im Lieblingslädchen nahm ich mir dann zur Probe zwei Stoffe mir: einmal reines Weiß und einmal einen „ich denke sofort an Nierentisch“-Design in Beige mit.

Meine Wahl für den Februar

Nachdem ich das Näh-Wochenende auch noch mit einer totalen Blockade begann, tastete ich mich mit hin- und herschieben an den Churn Dash heran. Letztlich entschied ich mich für weiß. Und nur eine andere Farbe.

 

6köpfe12blöcke churn dash

Doch immer noch guck ich neidisch auf anderem, fröhlichere Blöcke, die munter Farben und Muster mixen. Schaut euch mal die leuchtenden Farben bei Melfei , schön grafisch bei gelbkariert oder ganz romantisch bei Lilleluett. Leider leide ich – nicht lachen! – an absoluter Stoffverlust- oder auch nur -anschneideangst. All die schönen Blöcke, die in den vergangenen Wochen bei Instagram und Facebook auftauchten!

Wie geht es nun weiter?

Lege ich meine beiden Blöcke nebeneinander, bin ich immer noch weit weg von begeistert. Was genau mir nicht gefällt, kann ich gar nicht genau sagen. Nur eins ist Gewiss: es berührt mein Herz nicht.
Mein Entschluß: Januar wird nochmal genäht. Mit weiß als Hintergrund. Mir muss das Ergebnis gefallen – da hilft es nix, wenn ihr sagt: Schaut doch gut aus! Es gefällt mir so nicht.

6köpfe12blöcke januar und februar

Der für mich bisher wertvollste Tipp der 6 Köpfe war übrigens „Sprühstärke für mehr Präzision„. Es gab sogar noch die eine oder andere Dose in meinem Keller davon. Wie alt die wohl sind? Seit Jahren gehen nämlich die Hemden in diesem Haushalt in die Reinigung, weiße Tischwäsche gibt es hier nicht…

Und beim nächsten Nähtreffen in 17 Tagen werde ich dann ganz doll an meiner Angst arbeiten und beide (das heisst: bis dann ja schon drei!) Blöcke in Lieblingsstoffen arbeiten. Ganz fest vorgenommen hab ich mir das. Jawoll! (Vielleicht klappt das ja mit dem einreden dieses Mal ;-))

Ich bin gespannt, welcher Block amMittwoch auf uns wartet!

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#tsa17: Januar ist fertig!

12. Feb. 2017 - Nähen -
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Fertig ist der Beutel für die Januaraufgabe … bereits länger. Am 07.01. zeiget ich diese Fotos bereits in der Facebookgruppe des Taschen Sew Alongs 2017.

Und heute erst schafft es dieses kleine Ding auf dem Blog. Wahrscheinlich schreibt mir mein SEO-Plugin gleich, das meine ganzen Ampeln alles auf orange bis rot stehen. Nicht genügend auf Keyworte geachtet, der Text zu kurz/zu lang, keine Zwischenüberschriften… aber heute sag ich mir: na und? Immerhin zeig ich euch dieses süße, kleine Dingelchen!

erdbeerbeutel

 

Ich hatte ja angekündigt, nur Stoffe aus dem Vorrat und Schnitte, die ich noch nie nähte zu wählen. Das war gar nicht so leicht im Januar, denn der Standardstoffbeutel ist einfach genial und unübertrefflich.

Da griff ich in die Restekiste und wwählte zu den Stücken passend einen Schnitt: Es wurde dann eine kleine Erdbeere. Aus den wirklich allerletzten Fitzelchen Surprise!Surprise! von JoliJou.

Da ich ganz froh war, das die erste Anleitung die ich fand passende Maße zu meinen Stücken hatte, nähte ich einfach drauf los. Und wunderte mich hinterher, wie man diese Größe als „Beutel“ betiteln kann. Nun ja… es war ein Experiment. Nächstes Mal denke ich, ehe ich mit der Arbeit beginne. Aber diese Erfahung hat hier sicher auch schon die eine oder andere gemacht.

Und wie heißt es doch so schön: Size doesn’t matter!

Knappe 30 cm hoch und gute 25 cm breit ist dieses bunte Beutelchen geworde. Ich hab ganz schön lange gesucht, um eine sinnvolle Befüllung dafür zu finden.

Aber hey! für den Koffer und die mitgebrachten Taschenbücher reicht es allemal! Ich fahre oft mit der Familie in Ferienhäuser. Dort lese ich gerne, sammle vorher bei den lokalen Buchläden Naschub vom „Mängelexemplartisch“, packe die Bücher ein und setze diese dann in den Ferienwohnungen aus. In diesem Beutelchen kommen sie nun ohne Knick und Fleck an. Und sollte ich tatsächlich mal auch ein Buch finden, welches mit mir wieder heim reist – ist es auch gleich hübsch eingepackt!

Darüber hinaus nähte ich am gleichen Tag noch drei Origami-Bags. Eine in XXL zum Test und in wirklich, wirklich bunt. Diese zog bereits als Wäschbeutel in ein Wohnmobil ein. Nummer zwei und drei sind noch geheim. Etwas kleiner, gedoppelt – und schon hübsch verpackt warten sie in der Geschenkekiste auf ihren Einsatz. Vielleicht gibt es später mal ein schönes Bild von den beiden.

Jetzt mach ich mich langsam an das Februarprojekt. Ich hab da schon was im Kopf… muß nur noch die Nähzeit finden.

Wie steht es bei euch? Ist euer Organizer schon fertig oder grüblet und plant ihr auch noch?

Schnitt: finde ich gerade nicht wieder 🙁 aber die von Pearls Harbor kann ich euch empfehlen. Die hat eine für mich tolle Größe.

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Gut gebügelt ist halb genäht

27. Jan. 2017 - Nähen -
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Als ich diesen Aufruf sah, musste ich einfach dabei sein: gut gebügelt?!

gut gebügelt 1

Mein Plotter stand sowieso schon viel zu lange in der Ecke. Der muss mal wieder genutzt werden! Wer mit mir näht bzw. bei mir nähen lernt, kennt den Spruch eh schon „Gut gebügelt ist halb genäht!“ Auch wenn es die eine oder andere nicht mehr hören mag – da ist so viel Wahres dran! Also hab ich mich bei Faina beworben, die Ideen sprudelten in meinem Kopf herum und dann…. wurde ich krank. So richtig.

Doch die Ideen verfolgten mich auch im Schlaf. Die komischsten Sachen träumte ich … ob das vielleicht auch den Wortspielereien in der Testergruppe lag? Jedenfalls bekam der oben abgebildeten Plott ruck-zuck Ableger… also… abgewandelte Texte. 7 verschiedene Mitglieder in der Familie „Gut gebügelt“ gibt es mittlerweile.

Irgendwann hab auch ich mich wieder in die Senkrechte und an meinen Arbeitsplatz begeben können. Der Plotter wurde entstaubt, die Folien wurden sortiert.

Gut gebügelt

habe ich dann auch. Denn mir ist tatsächlich bei der Entstehung dieses Projektes das Bügeleisen kaputt gegangen. Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht ein neues bestellt, nachdem ich mich  – wie viele andere auch – beim letzten Wellnessnähen in ein ganz bestimmtes Modell verguckte. Dieses kam pünktlich zum Totalschaden des Vorgängers bei mir an. So lange war es her, das ich mehr als „mal eben einen Namen“ in den Plotter warf. Das ein oder andere Update der Software habe ich auch übersprungen. Aber nachdem ich diese Hürden erfolgreich gemeistert hatte, fand sich mein Motiv wie geplant auf dem Stoff wieder.

gut gebügelt 2

Leider sieht man den schönen schwarz glitzerndenden Effekt meiner Folie gar nicht so gut. Aber in Echt ist diese Folie ein Traum!

Dabei hab ich auch den einen Grund wieder gefunden, warum der Plotter in den letzten Wochen – oder eher Monaten – ein einsames Dasein fristete: aufbügeln der Motive ist müßig. Das zu schmückende Objekt auf einen „steinigen“ Untergrund drappieren, Plott auflegen, sehr sehr fest das Eisen aufdrücken – sekundenlanges Pressen, testen ob die Folie abzuziehen geht (welche soll nochma kalt, welche warm vom Träger gelöst werden?) – oh, hier hält die Ecke noch nicht, upps da ist ein Punkt noch auf dem Träger …. Nochmal Backpapier drauf, nochmal Pressen … Ich werde schon ganz schön neidisch, wenn andere einmal die Presse anwerfen und schwupps! klebt die Folie da wo sie hin soll… in Sekundenschnell mit dem Stoff verbunden. Ein Traum.

Was hab ich nun daraus genäht?

Urpsrünglich plante ich ein Shirt mit „gut gebügelt ist halb genäht“ für den anstehenden Nähkurs. Der nun leider ausfallen musste. Außerdem war überhaupt gar keine Zeit mehr, ein neues Shirt für mich zu nähen. Verflixt! Und dann war auch plötzlich diese Datei nicht mehr im Ordner der Probeplottgruppe… was nehme ich denn jetzt? Verflixt!
Zur Wahl stehen jetzt „uuppssss…“, „Bügeln ist auch keine Lösung“, „Nicht bügeln ist auch keine Lösung“, „Gut gebügelt…?!“, „Gut gebügelt ist halb…“, „Gut gebügelt ist halb genäht“, „Bügeln kann ich!“ – jeder Spruch mit dem Abdruck dieser Bügelsohle…. manno. Was mach ich nur?!

Nicht bügeln ist auch keine Lösung!

ist es dann geworden. Und zwar auf einem Bügeltuch – oder einem „Bügelbrett to go“.  Was  das ist? Ein mit Thermolan oder Insul-Bright gefüttertes Stoffrechteck, welches ich neben meiner Nähmaschine zu liegen habe, wenn ich an etwas arbeite, was viele kleine Bügelschritte beinhaltet. Wie so einen Quiltblock. So muß ich nicht jedes Mal aufstehen, um zum Bügelbrett zu rennen, sondern kann bequem am Fleck weiterarbeiten. Im besten Falle mit dem Minibügeleisen – das war aber gerade verliehen, als ich mit dem Block begann.

gut gebügelt 3

 

So ein Bügeltuch ist ganz einfach genäht:

  • 2 Stoffstücke in ca. 45*60 cm – unempfindliche Baumwollwebware ist da sehr zu empfehlen 😉
  • 1 – 2 Lagen Thermolan (weiches Vlies mit hoher Faserdichte) oder Insul-Bright (Vlies mit Wärmedämmung) in entsprechender Größe

Ich hab hier nur eine Lage Füllung genommen (der Vorrat gab tatsächlich nicht mehr her), empfehlen möchte ich euch zwei.

  1. Auf jedes Stoffstück auf die linke Seite das Thermolan/Insul-Bright in der Nahtzugabe befestigen.
    Wer mag, kann die Füllung auch gerne mit hübschem Muster an den Stoff quilten.
  2. Beide Lagen rechts auf rechts legen, rundherum gut stecken, Füßchenbreit zusammenähen – Wendeöffnung nicht vergessen! Diese sollte mindestens so groß sein, wie eure Hand Breit ist.
    Nicht kleiner! Besonders dann, wenn ihr euch für zwei Lagen Füllung entschieden habt.
  3. Die Ecken abschrägen, evtl. die Nahtzugabe einkürzen.
  4. Wenden.
  5. Gut bügeln.
  6. Dicht an der Kante absteppen – für mehr Stabilität der Füllung auch gerne ein zweites Mal mit gut 4 cm Abstand zum Rand.

Nun hast du dein kleines, individuelles „Bügelbrett to go“. Zu beachten ist: ich bügle bei einer Lage Füllung nicht mit Dampf. Denn dann wird der Tisch feucht, das mag ich nicht so gerne. Aber um Nähte auszubügeln ist das auch gar nicht notwendig.

gut gebügelt 4

 

Der Plott befindet sich bei meinem Tuch aus optischen Gründen auf der weißen Seite – denn auf meinem lang gehüteten Stoffschätzchen ginge das Motiv total unter. Somit darf ich nun auf der Motivseite bügeln. Was mich in keinster Weise stört. So kann ich mich auch viel besser an dieser Schönheit erfreuen. Zusammengefaltet geht das Tuch mit mir jetzt zu den nächsten Nähtreffen – oder eben auch nur daheim an den Tisch, wenn ich absolut keine Lust habe, das große Geschütz aufzufahren.

 

gut gebügelt 5

 

Wer nun meint: GENAU diese Motive brauch ich auch! der findet diese Datei bei Kommplott zum Einführungspreis von 4,50 € für 7 Motive.

Ich für meinen Teil hatte mächtig Spaß in dieser Runde und hoffe, das ich bald Zeit haben werde, mir mein „Kurs-Shirt“ nähen zu können.
Dann heißt es nämlich ganz sicher wieder:

Gut gebügelt ist halb genäht!

Und irgendwann heißt es dann sicher auch mal:

gut gepresst ist halb beplottet 😉

P.S: In der gleichen Woche kam das mittlere Kindlein an und fragte: „Kann ich meine Wäsche bügeln? Das trägt sich schöner, wennn T-Shirts glatt sind!“ Ihr seht: außerhalb meines Nähversums bin ich ein deutlich kleinerer Fan des Bügelns.

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#tsa17 – oder: kann man genug Beutel haben?

05. Jan. 2017 - Nähen -
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Yeah, ich hab noch etwas gefunden, bei dem ich unbedingt dabei sein muss:

#TSA17 !

#tsa17 TaschenSewAlong

Was soll ich sagen? Nicht zu viel vornehmen sollte die Devise sein. Aber ganz ehrlich? Nur eine Stunde nähen pro Monat Nur eine Stunde nähen pro Monat – das reicht doch gar nicht!

Daher reihe ich mich ein in die Riege der TaschenSewAlong17-(kurz:#tsa17)-Näherinnen. Und ich hab mir fest vorgenommen, nur Schnitte zu nähen, die in den tiefen meiner „Musterordner“ unentdeckt vor sich hinschlummern. Bei Beuteln im Januar wird es aber schwer… ob ich da noch was neues finde?

Habt ihr einen erprobten, geliebte Beutelschnitt?

Am liebsten nähte ich ja tatsächlich Variationen von Charly Bags. Auch die Farbenmix-Adventskalendertasche 2016 hat Potential zum „immer wieder genäht werden“. Omas Liebling wird es, wenn es schnell gehen muss. Auch der Turnbeutel aus einer HandmadeKultur wurde oft hergenommen.

Wahrscheinlich schlummert noch das eine oder andere Schätzchen auf meiner Festplatte oder im Stapel der ganzen Zeitschriften/Schnitte/Magazine… ich bin gespannt, worfür ich mich im Januar des #tsa17 entscheiden werde und verfolge weiterhin all die schönen Beispiele, die in der Facebookgruppe oder via Linktool gezeigt werden

Themenauswahl

Ehrlich gesagt hab ich nur gedacht: Da muss ich auch dabei sein! Die Themen hab ich mir gerade erst angeguckt, als ich mir das Foto von greenfietsen abgeholt habe. Ordnungshelfer und Maritim sind sicherlich kein Problem. Auch vom Schnitt her hab ich da schon ganz konkrete Vorstellungen. Geschrumpft und Patch it! klingen nach einer spannenden Herausforderung, Aber bitte: Sterne? Knöpfe und Tierisch gut! – ich hab da noch nullkommanull Vorstellungen von, mag da noch gar nicht dran denken.

Habt ihr auch Monate, die gar nicht früh genug kommen können – und andere, die ihr lieber nach ganz hinten schieben würdet?

Wahrscheinlich habt ihr ganz andere „Angstgegner“ als ich? Oder geht es eher genau so wie mir? Ich bin gespannt auf eure Rückmeldungen!

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6k12b Januar: Rolling Stone – Muss es perfekt sein?

03. Jan. 2017 - Nähen -
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Dezember 2016 – das Jahr ist fast vorüber und es hat sich viel geplantes nicht ereignet, anderes lief dafür gut bis besser als gedacht und dann erwischte mich im Oktober eine Vollzeitstelle, die unseren Alltag gehörig auf den Kopf stellte.

Januar 2017 – ein paar kleine Ziele hab ich mir doch gesteckt. Es kommt ja immer anders, als man denkt. Von daher: Lasst euch überraschen, ob und was hier passiert. In meinem kleinen, persönlichen Tagebuch. Heute soll der Anfang sein.

6 Köpfe 12 Blöcke
Logo 6 Köpfe 12 Blöcke

Dieses Projekt tauchte um Weihnachten rum überall auf: Instagram. Facebook, in den paar Blogs, die ich noch regelmäßig lese (Blogs sind tot – es lebe der Blog?).

Ich wurde neugierig – und dachte mir dann so: warum nicht? Jeden Monat einen Block, das ist (bei hergerichtetem Arbeitsplatz und nach der Stoffauswahl) gut eine Stunde Näh- und Bügelzeit. Diese Zeit nehme ich mir. Für mich. Ich brauche das – meinen kreativen Ausgleich zum Bürojob und dem doch mitunter trubeligen Familienleben.

6 Köpfe 12 Blöcke startete pünktlich zum 01. Januar 2017. Rolling Stone ist der erste Block. Im Vorfeld stöberte ich schon durch den einen oder anderen Shop für FatQuarter und Co. Was es nicht alles gibt! Am liebsten hätte ich die eine oder andere Bestellung aufgegeben, konnte mich aber nicht für ein Design oder einen Stil entscheiden. Der Januar ist ja lang, da kann ich ja immer noch auf Beutezug gehen.

Zum Glück war ich Silvester mit einer Herzensnähfreundin verabredet und werkelte an dem UFO aus 2014 (365-TageQuilt, ihr erinnert euch?). Immerhin bin ich heute Neujahr 2017 bereits bei Tag 211 angekommen. Im Zuge dieser Aktion holte ich alle Baumwollwebware aus dem Schrank (lies aber die wirklichen Schätzchen da, wo sie sind: gut versteckt, nur zum streicheln werden sie aus dem dunklen Kämmerlein geholt.).

Als ich diese Berge nach unten trug stand fest: neues kaufen kommt nicht in Frage. Dieses Lager muss dringend abgebaut werden! Als ich nach 3 Stunden keine Lust mehr auf den Zuschnitt von 10,5 + 10,5 cm-Blöcken hatte, begann ich mit dem

Januar – The Rolling Stone

Das heißt, ich musste erst mal die Stoffe sortieren. Was eignet sich denn? Ich hab Angst, zu wilde Sachen zu mixen. Himmel, was tun? Auch wenn es bei Dorthe von Lalala Patchwork, Nadra von ellis & higgs, Gesine von Allie & Me, Andrea von Quiltmanufaktur, Verena von einfach bunt und Katharina von greenfietsen einige Tips und Tricks zu lesen gibt… ich hab so gar kein Gefühl dafür, was aus meinem Schrank passen könnte. Jedenfalls nicht so, das ich innerhalb einer Stunde ein Konzept für meinen ersten Rolling Stone gehabt hätte.

Beim Stapeln der Stoffe ist dann herausgekommen, das ich von Hamburger Liebe Designs mehr als ausreichend Motive liegen habe. Nur welche nutze ich jetzt? Ich habe so viel davon, das ich erst mal testen kann. Somit fiel die Entscheidung erst mal auf HAPPY, und zwar Dancing Drops und Mini Bizzi in Grüntönen.

6k12b januar rolling stone

Für den ersten Versuch finde ich meine Ausführung des Rolling Stone ganz okay. Vielleicht hätte ich die ersten Inspirationen in der Facebookgruppe abwarten sollen. Denn anfangs hatte ich so gar keine Vorstellung, wie der Block wirken kann. Oder Mr. Google befragen. Aber mir war nicht danach. Ich wollte das alleine können *lol*

„Unterwegs“ habe ich bemerkt, wie sehr es mich fuchst, das Musterverläufe nicht fortgeführt werden, die Richtung nicht stimmt. Ich muss mal in mich gehen, wie ich das zukünftig handhaben will. Stört es mich so sehr, das ich es beim Zuschneiden beachten will? Oder greife ich an kniffeligen Stellen auf Unis zurück?

Dann der Druck auf den Stoffen. Mein Lager ist nicht vorgewaschen, das heißt: alles noch so, wie es geliefert wurde. Wenn ich manche Stücke ausbreite, sieht man einen zum Fadenlauf nicht stimmigen Musterverlauf. Manchmal lässt es sich ausbügeln, manchmal nicht. Hin und wieder ist es so marginal, das er mit selbst beim Zuschneiden nicht auffällt. Allerdings sehe ich das nach dem Nähen.

Wie geht ihr mit Mustern um?

Wie handhabt ihr das? So ein Quilt ist ja unter Benutzung von jeder Seite zu betrachten. Gerade bei solchen Blöcken – ohne großem, allem übergeordnetem Zusammenhang – sollte da oben und unten nicht egal sein?

Vielleicht mach ich parallel mehrere Blöcke pro Monat und schau, womit ich am besten umgehen kann. Das ich akurat nähen kann – das weiß ich. Aber ich weiß auch, das es mir schwer fallen wird sauber zu arbeiten, wenn mich irgendetwas stört.

Wie geht es weiter?

Heute Abend treffe ich mich mit Freundinnen und werde dort noch ein oder zwei Rolling Stone/Stones nähen. Mutigere Farbkombinationen und/oder eine schlichte Variante sind in meinem Kopf. Mal sehen, welche Idee es „nach draußen“ schafft und morgen fertig vor mir liegen wird.

Bis Februar ist ja noch Zeit für den einen oder anderen Versuch, mein Jahresmotto umzusetzen:

„Done ist better than perfect“

Laufen

Mein erstes Mal: Angst beim Laufen

12. Jun. 2016 - Laufen -
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Wie man nach einer Schulveranstaltung mit Übernachtung am darauf folgenden Tag seinen langen Lauf schafft? Mit Plan, den man nicht einhält. Mit einem Zeitfenster, welches vom Wetter begrenzt wird. Und am Ende wird dann doch abgekürzt, weil mich auf dem Feld plötzlich eine fiese Angst ansprang.

Doch von vorn:

Gestern war das Abschiedsfest der 4.Klässler unserer Klasse. Bei uns am See, mit anschließender Pyjamapartydort im Clubhaus. Wie es so ist: spät schlafen, zu früh wach werden, wieder einschlafen und dann verschlafen. Ist halt so.

Nur der Termin: 9:00 h laufen – der war damit nicht zu halten. Schade, denn das Wetter war echt optimal: leicht grauer Himmel, um die 17° C und leichter Wind, ein paar Regentropfen.

Leider zog sich das aufräumen, Sachen sortieren, wieder auspacken… ein langes Weilchen. Als ich dann endlich soweit war: Regen. Doofer Regen, der die Motivation wegspülte und dem Schweinehund den Weg bereitete. Na gut, dann erledigst du auf diesem Weg jetzt erst mal alles mit dem Auto. Der Regen wurde schwächer, ich lies mich unterwegs absetzten – und lies mich erst mal bei einer Freundin auf einen Kaffee einladen. Und ein Wasser. Und noch ein Wasser… der Himmel wurde heller, dann blauer… und es wurde: warm. so richtig. Zumindest für mich war es schon zu heiß, dazu die hohe Luftfeuchtigkeit. Suboptimal. Aber:

Heute steht doch laufen auf dem Plan! Also beweg dich!

Schweren Herzens von der Terrasse loesgeeist, Podcast an und los. Dank der Überschwemmungen der letzten Tage erst mal an der Straße lang. Noch bei einer Freundin eine Karte in den Briefkasten geworden, rauf auf den Deich. Super: Kaum ist die Sonne da, ist es in Zons rappeldickevoll. Alle Leute mit mindestens eine Hund unterwegs. An der langen Leine, wohlgemerkt. Wie ich das liebe. Die Gedanken schwirrten schon wieder in der Negativspirale „Hätte ich nicht den Wecker stellen können? Wäre es morgens nur alles schneller gegangen! Der Regen war doch besser als das hier jetzt!“ Irgendwie hab ich es dann aber doch geschafft: „Hej, heute sind hier aber viele Schaafe am Deich unterwegs! Sind es dieses Jahr mehr Wildblumen oder bin ich letztes Jahr nur nicht in dieser Jahreszeit hier gewesen? Ach komm, lauf diese Ecke auch noch, da hinten wird der Himmel wieder grauer, leichter Wind kommt auf!“

Merk dir die Stelle, wo jetzt die Brombeeren blühen, da musst du zur Reife nochmal vorbei. Brombeeren gehen bei mir nur frisch, noch leicht sauer, aber dafür sonnenwarm. Anders mag ich sie nicht…

Der Himmel wurde immer dunkler, der Wind immer stärker. Yeah! Endlich werden die Beine lockerer, es läuft sich runder. Ein paar Kilometer weiter setzte dann auch leichter Sommerregen an. Das beflügelte. Kaum noch Menschen unterwegs. Im Podcast ein Feature über Gaudi. Spannend. Läuft bei mir.

RUMS.

Äh, Moment mal: Was war das? Vor mit der Himmel zwar grau, aber eben hellgrau – ich drehe mich um: eine dicke, schwarze Wand. Super. Genau hier, an genau dieser Stelle muss mich das Gewitter erwischen. In jede Richtung gute zwei Kilometer zu einem Unterstand. Nur Feld, Strommasten und ein paar Bäume. Richtig tolle Voraussetzungen für ein enstpanntes „Komm, die paar Kilometer noch!“ Nicht? Genau.

Mir rutschte das Herz in die Hose.

Was mach ich denn nun? Auf den Boden in die Pfütze werfen? Zurück laufen? Oder einfach weiter laufen? Wo ist das nächste Haus? Oh, die Sonnenbrille …  brauch ich jetzt ja erst mal nicht mehr. Voller Tropfen, schnelle mal einstecken. Sonst seh ich gar nix mehr.

Mich für: So schnell wie möglich nach Hause, egal ob es dann keine 15 Kilometer werden… ich hab Schiß, ich will heim. Gas geben… Nasse Füße… och nee. Der Rest ist schon lange nass, aber diese Pfütze brauchte ich nicht auch noch. Wieder rumst es. Immer mal wieder. Und immer aus einer anderen Ecke, so daß ich auch keine „Zugrichtung“ für das Gewitter ausmachen konnte. Mist, also doch die (kleine) Steigung hoch… und natürlich knallt es kurz vorher nochmal so richtig, das ich da auch noch wie bekloppt hochrenne…. Jappsend oben angekommen ist der Regen weg, aber es donnert immer noch – mal dichte dran, mal weiter weg. Nun noch ein Kilometer bis nach Hause: Unterstellen? Weiterlaufen? Mir war nicht wohl, aber ich bin nach Hause gelaufen.

Angekommen.

Alle Klamotten abgeschält und ab unter die Dusche. Kalt war mir nicht. Aber irgendwie musste das klamme Gefühl abgewaschen werden, der Kopf wieder runterkommen. Nee, das brauche ich nicht nochmal. Gewitter ist für mich das schlimmste Wetter. Ein gutes: Die letzten drei Kilometer waren im Schnitt eine Minute schneller als alle davor. Seltsamerweise wurde ich tatsächlich überrascht. Aller Berichte im Radio bezogen sich auf den Niederrhein und die Eifel, für uns hab ich nur „Regenschauer“ wahrgenommen.

Daher gleich erst mal in die Küche und etwas für die Seele (und den Hunger, der sich jetzt auch einstellte) tun: Griesbrei kochen. Dieses Mal mit dem Alnatura Mandel Drink.

griesbrei

Tut gut. Dieser Greisbreis ist Teil einer Experimente-Reihe:

Welcher Pflanzendrink ist am besten für klassische milchbasierte Süßspeisen?

Bei den gekauften Produkten liegt derzeit vorn: Soya Vanille von dm. Aber ich bin ja auch erst bei Test Nummer drei angekommen. Was sind eure Erfahrungen? Tips? Aktuelle liegt selbstgemachter Mandeldrink ganz vor bei den Empfehlungen bei Facebook. Ich werde es bald probieren. Ganz sicher.

Nun werde ich den Abend ruhig ausklingen lassen und wünsche einen krönenenden Wochenendabschluß. Ob mit oder ohne Fußball – ganz egal, Hauptsache ihr lasst es euch gut gehen!

P.S.: Ganz besondere Grüße gehen heute an Petra, die ihr Projekt „Marathon vor dem 40. Geburtstag“ erfolgreich abschließen konnte. Und danke an ihren Gatten Stefan, der sich so wahnsinnig toll um einfach perfekte Rahmenbedingungen für dieses rein private Rennen gekümmert hat. Herzlichen Glückwunsch ihr zwei!