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Der fragende Adventskalender – Tag 4

04. Dez. 2015 - Lieben -
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Es ist schon spät – der fragende Adventskalender wartet noch auf mich. Heute war der Tag ganz schön voll: endlich wieder arbeiten, dann mit dem mittleren Kind ein Outfit für die Konzerte in den nächsten Wochen gesucht und gefunden (inklusive zwei Paar Schuhe, yeah!) und einiges an Orgakram für die nächsten Segesaison: Training, Häuser, Reisen buchen…

1. Hast Du Lieblingsweihnachtslieder?

Hm. So ernsthaft? Eigentlich… eher keins. Ich höre ganz gerne die Vonda Shepard „A very ally christmas Platte. Aber meine ist leider so zerkratzt, die liest kein Player mehr aus.

Selber singend? Bleib ich bei den Klassikern wie Tochter Zion, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, Little Drummer Boy…. aber auch War is over und Frohes Fest

2. Einen Lieblingsweihnachtsfilm?

Zwei: Schlaflos in Seattle und Die Muppets Weihnachtsgeschichte. Beides so herzerweichend kitschige Filme, die ich in einer Zeit kennen lernen durfte, wo ich mich nur zu gut in Sam hineindenken konnte. Und Tiny Tims Song … ich brauch den gar nicht hören, schon hab ich Gänsehaut.

3. Kennst Du ein Gedicht auswendig?

Äh, vielleicht. Wenn ich mich anstrenge und mir der Titel einfällt – dann erinnere ich sicher auch ein Gedicht. Aber ich kann so ganz und gar schlecht auswendig lernen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.
Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Caro Kännchen

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Weihnacht – was bist du?

19. Dez. 2014 - Lieben -
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Weihnacht, was bist du?
Bist du Kerzen und Schnee
oder nur ein Seemann,
der allein ist auf See?

Weihnacht, was bist du?
Bist du Hoffnung der Welt
oder bist du einfach
das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen
verstehn dein Wort noch heut
oder bist du nur ein Traum
aus unserer Kinderzeit?

[…]

Text: Rolf Zuckowski von der CD „Wir warten auf Weihnachten“

Heute früh: Schulgottesdienst – das mittlere Huhn ist mit der Klasse für die musikalische Gestatung verantwortlich. Die große Überschrift ist „Licht“ – neben „Türen öffnen sich – Türen schließen sich.“

In mir brodelte es. Nicht erst seit heute früh – schon länger ist da eine Unruhe, ein Unwohlsein. Ich bekomme es nicht wirklich zu fassen. Klar ist: es hat etwas mit Weihnachten zu tun. Dreißig Minuten in unserer schönen Kirche, dazu Texte, die unter die Haut gehen (zumindest unter meine). Lass ich es einfach mal übersprudeln…

Überall sind seit Wochen Lichter, Kerzen und Elche zu sehen. Alle Welt redet vom Weihnachtsmann, von den Geschenken. Jeder Erwachsen fühlt sich latent gestresst vor lauter „müssen“ – die Kinder haben eine Adventsfeier nach der anderen, dazwischen das ein oder andere Vorspiel oder eben auch einen „Muss-Gottesdienst“ durch den Konfirmandenunterricht.

Seit Wochen liegen hier (gekaufte) Weihnachtskarten, die auf DIE Inspiration meinerseits hoffen. Plätzchen backen mussten meine Kinder mit der Oma. Gebastelt haben wir nichts. Gar nichts. Den Adventskranz zu binden hat mir Spaß gemacht, aber als es dann an die Dekoration ging gar nichts mehr.

Geist der Weihnacht

Habt ihr ihn gefunden? Laut der Muppets Weihnachtsgeschichte findet ihr ihn […] dort wo du Liebe findest […].

Ich finde ihn trotzdem nicht. Traurig, aber wahr.

Seit ich für mich entdeckt habe, das ich tatsächlich weder an Gott, Jahwe oder eine ähnliche ordnende Hand glaube, fällt es mir immer schwerer, die Weihnachtszeit auszuhalten. Leider entdeckte ich meine Nicht-Beziehung erst in den letzten zehn Jahren – und seit gut drei Jahren kann ich das auch offen sagen. Ich glaube nicht an Gott. „Mama, warum betest du nicht mit? Warum machst du das Kreuzzeichen nicht?“ Es fällt schwer, dies in einer vollen Kirche auszusprechen. Dennoch gehe ich hin. Denn sonderbarerweise berührt mich der Ort, die oft sehr spirituelle Stimmung, sehr.

Leider deswegen, weil ich nun Kinder habe. Kinder, mit denen ich in einer christlich geprägten Welt lebe, in der viele Traditionen und Rituale den Alltag bestimmen.

In den letzten Jahren habe ich versucht, die Weihnachtszeit als „deutsche Tradition“ zu zelebrieren. Mit allem, was ich ja die letzten Jahre auch problemlos machte: Adventskalender basteln und füllen. Weihnachtslieder singen, gemeinsam musizieren und die Krippe aufstellen. Der Versuch, trotzdem eine wohlige Atmosphäre zu schaffen, die man ja zum Fest der Liebe erwarten dürfe.

Dieses Jahr schaffe ich es nicht.

Seit August fühle ich mich bedrängt von der Weihnachtszeit, die bitte friedlich und in freudiger Erwartung zu gestalten sei. Himmel, warum soll ich? Aus meiner Sicht ist die Bibel ähnlich wahr wie die Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Mich macht es traurig wenn ich sehe, wie andere Menschen – vor allem Familien – es schaffen, die Adventszeit wirklich zu einer besinnlichen Zeit zu machen. So gerne würde ich es mir und meinen Kindern, also meiner Familie, auch schenken. Doch: ich kann das nicht.

Die Erwartungen der Gesellschaft an mich – sie schaffen mich. Klingt so pauschal. Aber es fühlt sich für mich so an: Du musst zu Weihnachten voller Vorfreude sein, ist ja schließlich bald Jesus‘ Geburtstag!

Überall um mich herum: die tollsten Adventskalender – online oder offline. Super Plätzchenrezepte, Ideen für ein Festmahl und DAS Dessert schlechthin. Der Trend zu überbordender Dekoration, das Wettrüsten durch Leuchtmittel – gerne außerhäusig angebracht.

Vieles davon finde ich wunderschön. Ich mag die Vorstellung vom Licht in der Dunkelheit. Ich mag das Gefühl von Wärme am Kamin mit einer Tasse Schokolade in der Hand. Eine hübsche, harmonische Dekoration ist etwas wunderbares! Ein mit Lichtern und Kugeln geschmückter Baum ist fein. Ich sitze gerne am Tisch, genieße ein gutes essen und Gespräche.

Was mich hindert, es einfach so zu tun? Kontext, Mein Englischlehrer sagte früher immer: „Das alles erschließt sich aus dem Kontext, Kinder. Keine Angst vor Vokabellücken!“

Fehlen mir auch hier nur die Vokabeln? Nein. Es fehlt mir wohl an einer eigenen Position. Und solange diese nicht da ist – ist da halt ne Lücke. Die gefüllt werden möchte.

Zu gerne würde ich einfach ein Lichterfest feiern. Wintersonnenwende wäre eine Möglichkeit.

Darf ich das?

Darf ich … da ist es wieder. Das Hinterfragen ob etwas richtig oder falsch ist. Früher dachte ich, erwachsen ist man, wenn man in seinen Entscheidungen frei ist. Heute denke ich: nach dieser Defintion bin ich noch lange nicht Erwachsen. Denn zu viele Entscheidungen werden getroffen, die aus Rücksicht oder (vermeintlicher) Erwartungshaltungen anderer so gewählt wurden.

Ich muss.

Meinen Weg finden – das muss ich. In einer Gesellschaft, die zum Teil doch andern Werten verpflichtet ist als ich es für mich möchte. Das ist nicht einfach. Jemand sagte zu mir vor einigen Jahren:

„Es ist gut zu wissen, was man nicht will. Das ist aber nur ein Anfang. Du solltest auch wissen, was du willst!“

Schon in meiner Schulzeit hab ich mir als Wahlspruch ausgesucht: „Etiam si omnes, ego non.“ (sehr frei übersetzt: Auch wenn alle mitmachen, ich nicht). So ganz passt das natprlich auch nicht. Denn auch nur dagegen sein hilft nicht. Ich brauche eine Alternative.

Und was soll das ganze jetzt?

Zuallererst: ich hab das Bedürfnis, diese Gedanken schwarz auf weiß zu sehen. Diese Gedanken sichtbar zu wissen. Aufgeschrieben ist es etwas wirklicher. Nicht nur ein Hirngespinst.

Zweitens: Vielleicht gibt es da draußen noch Menschen, denen es ähnlich geht. Die sich selbst noch gar nicht eingestehen konnten, das irgendwas nicht stimmt. Oder – wie ich – nur ein diffuses Unbehagen verspüren. Eventuell schubse ich einfach ein paar Gedanken an?

Drittens: Ganz vielleicht finde ich auf diesem Weg Menschen, die diesen Prozess schon hinter sich haben. Die von ihren Erfahrungen berichten können, wie sie aus diesem Dilemma heraus gekommen sind. Bitte: schreibt mir! Per Kommentar oder Email (minervahuhn@icloud.com).

Licht statt Stein, Türen öffnen statt zufallen lassen

Das möchte ich sein. Das möchte ich tun.
„Esotherischer Selbstfindungstrip“ nannte es jemand neulich. Das hat mich sehr verletzt. Jahrelang litt ich immer wieder unter depressiven Verstimmungen und auch der einen oder anderen Depression. Das ist nicht schön. Verantwortung tragen, verantwortlich sein – aber eben nicht fremdbestimmt durch Werte, die nicht meine sind. Der Weg dorthin ist steinig. Ich wünschte, ich hätte früher schon die Kraft gehabt, diesen Weg überhaupt zu suchen.

Ich bitte um Entschuldigung

Alle, die in den letzten Jahren Erwartungen an mich hatten, die ich nicht erfüllen konnte.
Bekannte, denen ich (unbewusst) auf die Füße getreten bin mit meiner Offenheit oder auch Unzuverlässigkeit, wenn ich etwas versprach, was ich nicht halten konnte.
Freunde, die von meinem Rückzug ins Private zum Teil zu kurz gekommen oder auf der Strecke geblieben sind.Meine Familie, die mit der nach außen wirkenden inneren Umbruchphase leben müssen. Das ist nicht einfach. Gerade deswegen bin ich dankbar, das sie trotzdem alle bei mir bleiben. Mich halten.

Ich bin dankbar für den Moment

Statt zu putzen nahm ich mir die Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Ich hoffe, dieses wirkt länger nach als ein gesaugtes Wohnzimmer vorhält. Auf alle Fälle geht es mir jetzt besser als noch heute morgen beim Aufstehen.

Dankbar auch für die, die bis hier durchgehalten haben. Ohne ein enziges Foto. Ohne erbauliche Zitate. Ohne ultimative Gewinne im Adventskalender. Ohne Rezepte und ohne Blingbling.

Euch allen wünsche ich …

… Licht, das euch den Weg weist, der gut für euch ist.
… eine Hand, die die Eure hält in Zeiten, die nicht einfach sind.
… Kraft, euch für eure Ziele und Ideen einzusetzen.
… mehr sich öffnende Türen als verschlossene.
… Menschen, die euch inspirieren.
… Ideen, für die zu Leben es lohnt.

Lieben

12 von 12 im November

13. Nov. 2014 - Lieben -
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Es ist Zeit für die „12 von 12 im November“. Der letzte Monat – nein, die letzten zwei Monate sind an mir vorbei gerauscht wie nix. Wo nur ist die Zeit hin? Das Jahr ist fast vergangen, doch noch ist vom Plan so viel übrig.

Gestern wieder – ein typischer, bunter Werktag. Mit einem kleinen Höhepunkt. Seht selbst…

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1. Der Tag beginnt nach iner viel zu kurzen Nacht. Der Haferdrink war aus, daher musste Reisdrink herhalten. Schmeckt auch – allerdings ein bisschen dünn.
2. Eigentlich wollte ich keinen Stoff mehr kaufen – eigentlich. Aber der Quilt braucht noch ein paar neue Stücke *ohmmmmm*
3. Gestern zugeschnitten, heute muss genäht werden. Viele Kuschelhosen für das Lädchen.
4. Immer mal wieder: Knötchen am Overlockgarn. Hilft alles nix: dieser Nadelfaden muss neu eingefädelt werden.

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5. Die ersten Hosen sind fertig. So eine 56 ist schon ganz schön winzig, irgendwie.
6. Mittagessen! Bettina hat für mich (äh, uns) gezaubert – ein Bulgursalat aus ihrer aktuellen Kochkiste. Lecker wars!
7. Nach dem Warten auf einen Handwerker, urzer Begehung der potentiellen Baustelle: endlich einkaufen! Ein bisschen was musste aufgefüllt werden.
8. Wieder daheim: Schon geht die Sonne unter. Mir fehlen ganz eindeutig die Sonnenstunden.

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9. Endlich seh ich auch den Teenie: Praktische Fahrprüfung bestanden – trotz Regens und trotz rückwärts Einparkens 🙂
10. Da es gleich zum Kurs in die VHS geht, richte ich zur Abwechslung mal ein Vesperbrett. Lecker wars (wohl).
11. Gerade erst entdeckt: Kinderkleinkunst auf dem Tisch. Gewisse Ähnlichkeiten sind vorhanden.
12. Mir fröstelt, ich bin müde. Schnell noch Tee in den Bottich und los gehts, die Mädels warten auf mich!

***
Warum, wieso, weshalb das Ganze? Die Antwort gibts bei Caro Kännchen!
Mehr November findet ihr hier!

Lieben

Kinderleicht & schön!

30. Okt. 2014 - Lieben -
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Ja, auch ich bin Fan von KINDERleicht und schön!

Nicht nur, weil ich selbst drei Kids habe, die mehr oder weniger gerne nähen – sondern weil ich bei euch so wunderbare Ideen finde, WAS man Kindern zum Nähen in die Hand geben kann.

HÄPPY BÖRSDEI noch nachträglich ihr Lieben!

Und deswegen möchte ich mich auch in euer Freundebuch eintragen (okay, richtig müsste es heissen: „Duuu, warum hast du das noch nicht gemacht? Erst erzählst du uns von dieser tollen Seite und dann stehste noch nicht mal da drin!“ Zitat einer Teilnehmerin aus dem letzten Ferienkurs)

freundebuch-buttonIch bin Minerva Huhn und so seh ich aus …

2014-10-12 14.14.36
… Komisch, in letzter Zeit gibts nur Bilder vor/nach dem Laufen von mir…
  1. Wo wohnst du?

    Ich wohne zwischen Köln und Düsseldorf.

  2. Wie heißt Dein Blog?

    www.minerva-huhn.de
    in 3 Sätzen: nähen, laufen, lieben

  3. Seit wann nähst du?

    Seit ich ein Teenie war – aber mit grooooßer Pause bis 2009.

  4. Was hast Du als allererstes genäht?

    Das erste, an was ich mich erinnern kann ist ein Set aus einer Weste und einer Hot Pants (das war damals in!).

  5. Warum nähst Du?

    Weil es mich entspannt, ich es liebe, am Ende etwas fertiges (und schönes) in den Händen zu halten und anderen damit eine Freude zu machen.

  6. Was nähst Du am liebsten?

    Geschenke. Geschenke. Geschenke.

  7. Welche Farbe vernähst Du momentan am liebsten?

    Hm. Schwer. Ich glaube: blau und rot.

  8. Du darfst eine Nähmaschine, Stoff, Schere auf eine einsame Insel mitnehmen und noch drei Dinge dazu. Welche wären das?

    Dinge… Trinkwasser, Buch, Omniblend …

  9. Welche Tätigkeit magst Du am liebsten beim Nähen?

    Die letzte Naht zu Ende nähen.

  10. Was gar nicht?

    Schnitte abmalen 🙂

  11. Nähst du mit Schuhen oder barfuß auf dem Pedal?

    Mit Schuhen – meistens jedenfalls.

  12. Mit welchem Material nähst Du am liebsten? Warum?

    Äh… Baumwollwebware. Warum? Weil sie am vielseitigsten ist.

  13. Welche Anleitung von KINDERleicht&schön ist Deine liebste?

    Anleitungen für Nützliches – ich steh nicht so auf Deko. Aber der Brotkorb wird dieses Jahr zu Weihnachten vernähschenkt!

  14. Verrätst Du uns einen Kniff oder Trick beim Nähen, den Du gern schon viel früher gekannt hättest?

    Nahtband. Nahtband ist fast so super wie Stylefix!

  15. Was sind Deine 3 größten Nähpannen?

    Alles, was ich in letzter Zeit für mich genäht habe, passte mir nicht. Zugeschnittenes so lange liegen lassen, bis der Empfänger zu groß dafür geworden ist.
    Beim Ärmel annähen mit der Overlock ins Vorderteil zu schneiden.

  16. Was wünschst Du KINDERleicht & schön?

    Bitte weiter machen! Noch mehr liebe, treue Fans!

Von meinen Kids aus den Nähkursen soll ich euch noch ausrichten:

HERZLICHEN DANK

für all die vielen tollen, einfachen und super erklärten Ideen! Damit kann man nach dem Kurs zu Hause wunderbar weiter machen!

Kira, Mia, Malte, Lea, Shirin, Shana, Frida, Greta, Maya, Anna, Leonie, Lina, Ella, Mareie, Mimi, Leonard, Sven, Finja, Lilly, Ferdinand … und noch viele mehr <3

Lieben

12 von 12 im September

12. Sep. 2014 - Lieben -
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Ein (fast) ganz normaler Arbeitstag …

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1. Erst mal Licht an machen… morgens ist es schon wieder recht duster.
2. Zuschneiden, solange noch Ruhe ist.
3. Diesem Kerlchen gefallen unsere Mützen so gut, das er gleich zweimal zulangt.
4. He Mama, ich will auf den Markt, Wurst kaufen!

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5. Ooops, die sollten doch erst Montag kommen?
6. Das sind die letzten Karten der ebookeria…
7. Mal wieder nach nebenan… die Lieblingsnina hat ab Montag gaaaanz lange Urlaub.
8. Farbe einwirken lassen und Bettinabeim Pakete packenzugucken.

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9. Manno, der Spiegel hängt zu hoch.
10. Erste Schritte im Kids BASIC Kurs – nachmalen….
11. … und die fertigen Werke nach 2,5 Stunden Kurs!
12. Überraschung des Tages: ich fahre doch nach Rodgau

 

***

Warum, wieso, weshalb das Ganze? Die Antwort gibts bei Caro Kännchen!
Mehr September findet ihr hier!

Lieben

12 von 12 im August

12. Aug. 2014 - Lieben -
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1. Aufstehen und die Wäsche aufhängen. Pfadi nutzt den kurzen Zwischenstopp daheim, um die nassen Sachen zu waschen und zu trocknen. Das Lager geht weiter!

2. Frühstück! Zur Zeit meine Lieblingsvariante (neben den Smoothies) Avocado mit Tomate auf Brot.    Salz darf nicht fehlen (unübersehbar).

3. Heute wieder BASIC-KIDS im Lieblingsladen… Kaffee hilft, den zu kurzen Nachtschlaf zu vergessen.

4. Zeit für Urlaubsmitbringsel … lauter feine Sachen, die Bettina mir mitgebracht hat. Seht ihr die gelbe Schachtel? *grins* Der Gatte wird sich über den Inhalt freuen, mir genügt die Verpackung. – Herzlichsten Dank für all die lieben Sachen! Ich freu mich immer so sehr <3

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5. Mittagspause. Zeit für  einen „Der Urlaub war schön, wir haben uns gut erholt, geniessen wir das Leben!“-Sekt. Oder zwei.

6. Der Lieblingsvertreter war wieder da. Im feschen Hemd übrigens. Steht dir gut! Die Ausbeute am Wagen war heute klein, aber fein. Dafür haben wir ja gestern schon online für neue Überraschungen gesorgt… und für den Herbst ein paar feine Sachen geordert.
7. Die Minihühner sind im Ferien-Kreativkurs, der andere Zeiten abdeckt als mein Arbeitsplan. Somit dürfen die beiden mit dem ÖPNV unterwegs sein und sich melden, wenn sie angekommen oder losgefahren sind. Dieses Teilchen wurde schon so lange nicht benutzt, das wir es heute reaktivieren mussten.
8. Maren macht zauberhafte Bilder. In den unterschiedlichsten Techniken. Ich hab mich in ein Bild verliebt. Und heute zog es bei mir ein. Ist es nicht einfach wunderschön?

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9. 35 Minuten Grundlagenausdauer II – die Straße ist nass, der Kurs ist Asphalt pur… welchen Schuh nehme ich da? Nein, ich hab keinen Schuhtick. Meine Auswahl für den Alltag ist deutlich kleiner.
10. Geschafft! Zwischen zwei schwarzen Wolkenmauern bin ich gelaufen – und hab nur ein paar Tröpfchen abbekommen. Gut wars. Frisch wars. Erholsam wars!
11. Abendessenzeit. Hab dann wohl vorhin nicht aufgepasst – und nix is mit „geben wir den Substituten noch eine Chance“. Milcheiweiß ist drin. Somit nicht vegan. Kressebrot ist auch lecker. Und Nudeln mit Linsen auch.
12. Nachdem meine Fotoidee für #aufdietische nicht alleine darzustellen war, hab ich mir meine Trainingsstatistik angeguckt. Könnte mehr sein. 14 Tage nix tun sind nunmal 14 Tage nix tun. Hätte aber auch schlimmer sein können – ich hab mich wieder aufgerafft und die letzten Tage waren echt gut.

Das war mein Tag in 12 Bildern.

Warum, wieso, weshalb – das lest ihr bei Caro Kännchen.
Und wer noch dabei war, seht ihr hier.
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Ferienmodus – volle Kanne!

24. Jul. 2014 - Lieben -
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Letzter Beitrag vom 22. Juni – joa, das ist über einen Monat her und hej, warum? Ganz klar: Familie Huhn ist im Ferienmodus!

geschenkeschulabschluss Kleine TaTüTas von der Taschenspieler 1/Farbenmix – als Abschiedsgeschenke

Die letzten Tage oder gar Wochen vor dem Ferienbeginn ähneln einem Termimarathon einer sehr aktiven Geschäftsfrau – ein Termin jagt den nächsten, jeder Verein möchte einen Saisonabschluss feiern… und ganz besonders eng wird es, wenn eines der Kinderleins die Schule wechselt oder gar abschließt (ah! nächstes Jahr ist am 13. Juni Abiball… ).

Für das Hühnchen, das im nächsten Schuljahr neu auf das Gymnasium kommt, gab es zu Beginn der Ferien den lange ersehnten neuen Schulranzen… wobei Ranzen gar nicht mehr passt – es ist ein hypermoderner, ausgeklügelter Schulrucksack. Ich freu mich sehr, das wir beide den gleichen Geschmack hatten. War das Kind doch erleichtert, als ich nach der Auswahl nebenbei erwähnte, das ich auch GENAU dieses Modell gewählt  hätte.

ergobag2Ergobag Satch – Crasher

Gleich zu Beginn der Ferien flogen alle Hühnchen aus – die einen ins Zeltlager der Pfadfinder, die andere nach Berlin. Und welche Familie kennt das nicht? Kaum sind die Kinder aus dem Haus, wird es ruhig.
Nach dem Pfadfinderlager ging es nahtlos über in die „Oma-Phase“ der Minihühner-Ferien… zurück sind sie dann am 10. August. Der Teenie hat sich selbst diverse Trips quer durch die Republik organisiert und taucht zwischendruch für ein paar Fahrstunden und zum Wäsche wechseln daheim auf. Ich brauch gar nicht mehr wegfahren, denn so ist – trotz der ganz normalen Arbeit – diese Zeit wie Urlaub daheim.

Ein bisschen geh aber auch ich auf die Reise. Den Anfang machte ein Kurztrip nach Hannover. Dort traf ich mich mit ein paar Mädels aus meiner virtuellen Laufgruppe, um an der TEAMchallenge teilzunehmen.

laufenGEGENleidenGestartet für Laufen gegen Leiden

Abgesehen von der großen Hitze an diesem Tag war es einfach wundervoll! Liebe Menschen wieder sehen, anderen das erste Mal begegnen. Jedes Mal bin ich erleichtert, das die Chemie auch „in echt“ stimmt und wir eine tolle Zeit zusammen haben! Herzlichen Dank nochmal an Anne gürs Abholen am Bahnhof und den tollen Nachmittag in Hannovers City (ist das Kleid schon fertig?) und an Nicole für Logis und den Fahrdienst – aber vor Allem für die Gespräche, das gemeinsame Lachen und überhaupt!

Kurz vor der Abfahrt nach Hause traf ich noch eine, nein meine älteste Freundin (hej, das bezieht sich auf die Dauer, ja? nicht auf dein Alter!) und wir bummelten, aßen lecker bei denn’s zu Mittag…

dennsmittagich liebe es, wenn ich einfach so von der Karte veganes Essen bestellen kann!

… nur um nach einem kurzen Zwischenstop in einem edlen Taschenkaufhaus im Teestübchen am Ballhof zu landen. Dort ließen wir uns nieder –  Brunnengeplätscher, Klaviermusik und hausgemachter Eistee (für alles andere war es viel, viel zu warm!)  passten einfach 1a zu unserem reden, reden, reden…

teestünchentollste Teestube in Hannover – in der Ausbildung hab ich damals viele Mittagspausen hier verbracht.

Am 21.07. bekam ich dann das große Muffensausen…

… nur mehr 2 Monate, dann ist der Halbmarathon schon wieder Geschichte. NUR noch 2 Monate! Hilfe, so langsam bekomme ich echt Angst. Was hab ich mir da nur eingebrockt? Und dann hab ich auch nach allen (und der Welt da draußen) von diesem Projekt erzählt… bin ich noch ganz bei Trost?

Zwei Wochen mit „gar nix“ haben sich dazwischen geschummelt. Erst die vielen Termine, dann die Zeit nach dem Besuch und den vielen Festen… und zu guter Ketzt noch der Dauerregen. Mich hat das richtig ausgebremst: wusste nimmer, wo vorne oder hinten ist und wo ich anfangen soll.

Da ich mich ja kenne, hab ich damals sehr bewusst den Termin nach den Sommerferien gewählt für das Projekt #halbmarathonichkomme – denn so Wetter wie in den letzten Tagen lädt – mich zumindest – nicht sonderlich zu sportlichen Betätigungen ein. Jetzt muss ich – ich will ja auch – nur… WANN ist bei den dauerhaft hohen Temperaturen DER Moment, wo man mal locher 90 Minuten und mehr laufen kann?

Wie macht ihr das, die noch „quasi Laufeinsteiger“ seid und ein ähnliches Projekt plant?

Zum Glück haben wir einen See vor der Haustür, den wir nutzen können. Zum Segeln, zum Schwimmen … vor allem aber zum Entspannen. Dort war ich in den letzten Tagen häufiger des Abends. Auch wenn schwimmen doof ist – zur Erfrischung ist es einfach herrlich!

see1„unser“ See

Wie ihr seht, ist dieser See noch ein aktiver Baggersee. Lange hab ich gebraucht, überhaupt dort ins Wasser zu gehen oder auch nur meinen Lieben beim Segeln zuzusehen. Doch mittlerweile bleiben die fiesen Bilder von Bade- und anderen Wasserunfällen aus. Ja, wenns denn sein muß, schwimme ich mit Rettungsweste.

Abends, wenn die Stadtrandbetreuung zu Ende ist, die Feierabend-Sportler auftauchen und es relativ ruhig ist…

… dann ist die schönste Zeit am Tag. Badezeug, eine Schüssel voll Obst, dazu ein Buch….

abendrot

… und wenn die Sonne untergeht, ist es Zeit für den Heimweg.

Zurück zu #halbmarathonichkomme – heute morgen hab ich es wirklich geschafft, um kurz nach Sechs aufzustehen, das „ich kann unmöglich nüchtern laufen gehen“-Frühstück aus zwei Medjool-Datteln und zwei Gläsern Reis-Cocosdrink genossen – und raus gings!

Laut Plan waren 95 Minuten angepeilt. Hab ich geschafft!

Allerdings war ich hinterher sehr, sehr durstig. Ich brauch dringend ein Trinksystem für diese Distanz bei diesem Wetter. Nur kann ich mich immernoch nicht entscheiden. Verflixt nochmal. Und einen persönlichen Wasserträger kann ich mir (für diese Uhrzeit) nicht leisten…

Welche Trinksysteme nutzt ihr? Oder geht ihr gar nicht raus zum Laufen, wenns so warm ist? Lauft ihr Rundkurse und deponiert irgendwo ein Fläschchen?

Ich bin auf eure Berichte gespannt…

Die Ferien gehen weiter… bald bin ich für den Women’s Run mit einer lieben Freundin in Berlin (yeah, Wellnesswochenende, wir kommen!) , danach gleich in Köln… und irgendwann kommen die Kinder wieder, denke ich, hoffe ich…

… bis dahin: lasst es euch gut gehen, geniesst die Ferien und euren Urlaub!

 

Lieben

12 von 12 im Mai – Montag

13. Mai. 2014 - Lieben -
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Montag morgen. Der Start in die neue Schulwoche fällt einigen Mitgliedern der Familie Huhn nicht ganz so leicht. Somit merke ich erst unterwegs: „Oops, schon wieder der 12.!“

Ich bin auf dem Weg in den Laden. Vorher war jedoch noch eine Runde Laufen angesagt. Daher trenne ich mal ganz fix meinen Schlüssel vom Band ab. Es läuft sich einfach leichter mit etwas weniger „Gepäck“.

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Gute sechzig Minuten später bin ich wieder da. Mit Durst, auch auf Kaffee. Also erst mal spülen.

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Montags ist es in der Regel immer recht ruhig im Laden. Also suche ich mir Stoffe zur „Klappentasche (ohne Klappe)“ für den Sew Along raus. Fällt gar nicht leicht, soll es doch ausnahmsweise so ganz ohne die aktuellen Farbenmix-Taschenstoffe sein.  Nach einer Weile ist wenigstens der Anfang gemacht…

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Viel weiter werde ich mit diesem Projekt am Ende des Tages auch nicht sein. Denn kaum hatte ich min entschieden, trudelt der erste Paketdienst des Tages ein und bringt eine heiß ersehnte Lieferung.

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Endlich sind die auf der Messe bestellten bunten Matten, Rollschneider und Lineale da. Ich hab mich ja gleich in die Lila Variante verguckt. So macht auspacken richtig Spaß. Vor allem, wenn kurz danach der erste begeisterte Kunde dann auch strahlend das Lokal verlässt.

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Auf dem Heimweg die Küken inklusive der Freundin abholen, schnell mal forschen, wo mein längst angekündigtes Paket bleibt… und dann feststellen, das dieses zwar zugestellt wurde, aber wieder beim Absender, da unterwegs stark beschädigt. Schön, das ich erst einmal im Regen unsere Straße nach dem mir unbekannten Empfängernamen abgesucht hatte und im Anschluß gute 17 Minuten bei DHL in der Warteschleife hing.

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Wieder ist das MamaTaxi gefragt.Eigentlich wollte ich im Sportgeschäft nach einer bestimmten Sporthose und einer Brille zum Laufen gucken. Doch das von mir gewünschte ist nicht vorrätig. Blöd – ich will mein Geld viel lieber beim lokalen Dealer lassen als bei irgendeinem „Multi“ im Internt. Aber so? Klar ist online kaufen oft bequemer. Auf der anderen Seite mag ich aber eben auch mal in einer belebten Straße nur gucken, schauen, verschiedenes (an)probieren – und gegebenenfalls zugreifen. Schon doof, so ein Kunde mit konkreten Vorstellungen. Werde ich wohl mal nach Köln fahren und dort mein Glück versuchen.

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Die restliche Wartezeit verbrachte ich mit dem Midihuhn im „großen“ Kaufhaus vor Ort. Dort war es wenigstens trocken. Leider gab es weder meine gewünschte Hose noch die Sportbrille. Ein Schnäppchen haben wir allerdings doch noch gemacht: langes Trikot, kurzes Trikot plus Shorts  – Kind glücklich, Sparschwein leer, Mama wäscht.

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Ehe ich zum nächsten Nähcafé-Abend fahre,beschließe ich, mich am Freitag bei DEM Abendlauf in unserer Region zu „outen“. Ich esse ja nun schon mehr als ein halbes Jahr vegan – und bin felsenfest davon überzeugt, gerade aus dieser Ernährungsweise Kraft fürs Laufen zu ziehen. Seit Oktober war ich nur einmal richtig krank: und zwar, weil ich nach meiner mir erlaubten Ausnahme an Weihnachten wieder Fleisch, Käse und Fisch so richtige Magenprobleme eingehandelt hatte. Inklusive Migräneanfall.
Lange hab ich überlegt, ob mir ein „Vegan Runner“Shirt reicht – oder ob ich für „Laufen gegen Leiden“ starten möchte. Es fällt mir – je nach Umgebung – schwer, blöde Sprüche (die immer kommen) und Vorwürfe (die meist auf den Fuß folgen) auszuhalten.

Allerdings esse ich vor allem vegan, weil ich weder Tier noch Mensch in einer Massentierhaltung wissen möchte. Mein kleiner Beitrag dazu ist, keines solch gehaltener Tiere mehr zu essen. Mein persönlicher Anfang; der Beginn einer Reise zu mehr Verständnis und Rücksichtnahme.

Da der Verein am Sonntag in München ein großes Lauffest veranstaltet, werde ich meine 5 km am Freitag als „Daheimbleiber“ für Laufen gegen Leiden rennen. Okay, im Turtelspeed, dennoch ist es für mich ein Rennen. Gegen meinen inneren Schweinehund, für ein besseres Leben – für alle.

Deswegen änderte ich den Header in meinem Facebookprofil.
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So, Kinder durchs Bad geschleust, Essen gerichtet, Tasche gepackt – auf ins Nähcafé.

Heute mit besonders nette Gästen, die ich schon länger kenne. Wie sagt die eine immer „Bei dir ist Nähen immer wie ein kurzer Wellness-Urlaub. Ich geniesse mein betreutes Nähen als Ruheinsel im stressigen Alltag.“ Dankeschön du Liebe! Und glaub mir, irgendwann kannst du dir diese Insel auch zu Hause schaffen. Daran glaube ich ganz fest!

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Zwischendrin eine kleine Stärkung – auch in flüssiger Form. Fast schon obligatorisch, unser Flaschen-Gläser-Foto mit perlenden Inhalten…

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Die Zeit rennt. Aber wunderschöne Ergebnisse belohnen das konzentrierte Arbeiten. Alles Geschenke, die von Herzen an liebe Freunde und Familienmitglieder gegeben werden. Ich bin sicher, alle werden zu schätzen wissen, was ihr heute gezaubert habt. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend!

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Wer wissen möchte, was genau hinter 12 von 12 steckt, schaut einfach bei Caro vorbei. Und wer genauso neugierig ist wie ich, klickt sich gleich durch die Link-Liste vom Mai und schaut, was die anderen heute so getrieben haben.

Ich wünsch euch alle einen wundervollen neuen Monat! Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heisst: „Oops, schon wieder soweit?“

Lieben

Eine Liebe fürs Leben

24. Apr. 2014 - Lieben -
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Nun, nicht für das ganze Leben. Denn kennengelernt habe ich sie erst 1988. 1986 waren wir frisch umgezogen. In ein neues Dorf. Ich kam in eine neue Klasse – und fand das alles ziemlich doof. Wir wohnten nun am Dorfrand – die Schule war mittendrin. Anfangs musste ich sogar zu Fuß zur Schule gehen. Das war ein langer Weg…

… mit der Zeit begann ein gemeinsamer Schulweg mit einem Jungen aus meiner Klasse, zwei Straßen weiter. Unsere Eltern kannten sich aus der Kirchengemeinde. Stefan hieß er (und heisst er wohl immer noch). Dieser Stefan gab mir dann irgendwann mal leihweise eine TDK „was auch immer“ 90 – krakelig beschriftet mit Horrorshow. Nichts ahnend legte ich dieses Tape daheim ein. Und war den Jungs verfallen. Vom ersten Moment an.

Wer es noch nicht ahnt: Es handelte sich um „Ein kleines bisschen Horroshow“ der Toten Hosen. Ich weiß nicht, ob ich genauso hingerissen gewesen wäre, wenn mein erstes Album Damenwahl oder Unter falscher Flagge gewesen wäre. Noch heute bekomme ich Gänsehaut bei den ersten Takten des Intros. Ein Konzept-Album, welches eine Geschichte erzählt. GENAU so fühlte ich mich damals auch – gefangen in der Gesellschaft.

Später erhielt ich dann immer wieder ein Tape durch Stefan (der diese von den LPs seines Bruders zog). Die witzigste Erinnerung dieser Zeit: „Hör dir das mal an, du bist doch immer so schlau – sind das die Hosen oder die Ärzte?“ Nicht beschriftet, nur vier Songs – „Ülüsü“, „Schwarzer Mann“, „Allein vor deinem Haus“ und „Geld“. Kopiert von einer Langspielplatte – rauschen, knistern …. für mich waren das ganz klar die Hosen. Allerdings war ich braves Mädchen ernsthaft entsetzt über manche Textstellen – ob ich diese damals verstand? Ich weiß es nicht. Jedenfalls war das so ganz anders als Horroshow. So… laut. Aggressiv. Ordinär!

Ebenso spannend: Schulfest. Himmel, ich hasste solche Veranstaltungen. Immer wurde jemand gesucht, der etwas aufführt. Es war gruselig. Damals jedoch gab es im Privat-TV (was wir natürlich nicht hatten oder gucken durften, so ganz genau weiß ich das nicht mehr) die Mini-Playback-Show: Kinder eiferten ihren (oder ihrer Eltern) Idole nach und performten zu Playbacks. Dieses Format war der Hit – und wurde eifrig in unsere Schule und unser Schulfest getragen. Das erste Lied, welches wir unseren Klassen- und Musiklehrern vortrugen viel gnadenlos durch: „Hofgarten“ Auch das zweite sorgte wenig für Begeisterungsstürme: „Das Altbierlied“ Ich bin mir sicher, es lag nicht (nur) daran, das man in Niedersachsen eher Pils statt Alt trinkt. Durchgesetzt hatten wir uns dann tatsächlich mit „Hier kommt Alex.  Neben Robin Beck und Bobby McFerrin hatten wir sehr viel Spaß auf der Bühne. Die anderen wohl auch gerade dann, als ich mich als Breiti an den imaginären Bass stellte und diesen zupfen wollte…. bis dahin war mir ein eBass einfach unbekannt. Nun ja, der  Lacher war mir sicher.

Seit dieser Zeit wanderte zunächst jede Cassette, einige VHS, jede CD, jede DVD zu mir nach Hause. Möglichst zeitnah nach der Erscheinung. Wie bequem ist doch heute das internet mit der Möglichkeit, ohne langes Anstehen im Plattenladen einen Titel vorzubestellen und bei erscheinen per Post nach Hause zu bekommen!

Die Toten Hosen sind und bleiben eine meiner Lieben in meinem Leben. Ist so.

Natürlich war ich in den letzten Jahrzehnten (wie das klingt!) auf einigen Konzerten. Der Gatte behauptet ja, bei der letzten Tour sei ich mehr in Arenen als daheim gewesen. Stimmt so nicht. Aber ja – es war mehr als eins. Und es war toll!

Warum ich immer noch auf die Toten Hosen stehe?

Jedesmal, wenn ein neues Album raus kam, war mindestens ein Titel darauf zu finden, was genau meine Lebenssituation beschrieb. Nein, es waren weder „Eisgekühlter Bomerlunder“ oder „Zehn kleine Jägermeister“.

Ja, auch Punkrock kann Songs haben, deren Texte unter die Haut gehen oder deren wahre Schönheit zwischen den Zeilen steht. Es bleibt das Gefühl: mit wachen Augen durchs leben stolpern, nach links und rechts sehen – auf der Suche nach irgendeiner Zufriedenheit – hey! es gibt noch mehr da draußen wie mich! Ja, deswegen liebe ich sie. Mal Party ohne Ende, mal kritisch oder auch selbstzerstörerisch. Es ist oft ein Teil meines Lebens, den die Hosen da besingen.

Wie ist es bei euch?

Habt ihr auch DIE Band, die euch ein Leben lang begleitet?

Was fasziniert euch? Seit ihr Hardcore-Fans, die ihrer Band oder ihrem Idol hinterher reisen und kein Konzert auslassen? Oder reichen euch die Alben?

P.S.: Das grottigste Album ist für mich übrigens „Kauf mich!“ – das beste ist immer noch mein erstes „Ein kleines bisschen Horrorshow“.

Lieben

Hurra! Gewinner ermittelt!

13. Apr. 2014 - Lieben -
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Ihr seid sicher genau so gespannt wie ich – wer hat bei dieser tollen Verlosung gewonnen, wer ist unter den Gewinnern?

Zuallererst muss ich mich aber bei farbenmix entschuldigen. Denn auch farbenmix hat ein wundervolles Überraschungs-Päckchen für euch zur Verfügung gestellt – und ich dussel hab in der letzten Version des Postings diesen Posten einfach vergessen.

Wer es bisher noch nicht wusste, dem kann ich jetzt erzählen: ich bin ein totaler Statistik-Fan (solange ich diese nicht selbst erstellen muß). Und es war einfach toll, wie viele mich hier und bei Facebook besuchten. Vielen, vielen Dank dafür!

Die für euch wichtigste Zahl: Im Blog gibt es 134 gültige Kommentare, bei Facebook sind es 69. Somit sind 203 Lose in den Topf geworfen worden.

Nun mag ich euch nicht länger auf die Folter spannen… leider waren meine Glückshühner unpässlich und ich musste Random.org bemühen…

Die Gewinner sind… *Trommelwirbel*

1. Plottermarie

191plottermarieClaudia Gerrits hat mit ihrem Facebook-Eintrag gewonnen:

„Viel Erfolg für dich!!“

Hast du dich schon entschieden, was du wählst? Autoaufkleber oder Glasdekor?

2. alles für selbermacher

12allesfuerJana ist unter den ersten, die den Verlosungsbeitrag kommentiert haben:

„Guten morgen & herzlichen Glückwunsch liebes Huhn !

Ich muss gleich mal feedly füttern gehen, damit Du mir mit Deiner Seite nicht abhanden kommst.

LG & viel Erfolg
Jana“

3. Smila’s World

5smilasworldHa, diese Gewinnerin kenne ich. Und hoffe sehr, das der Fishkopp Tina noch nicht alles aus dem Smila-Shop daheim hat 🙂

 

4. Lila-Lotta

139LilaLottaJeannette Hildenbrandt: Es leben die Hühner!

darf sich über ein LilaLotta-Überraschungspäckchen freuen!

5. Frau Liebstes

188frauliebstes

Der Gutschein für den Ki-Ba-Doo-Shop geht an… Anne Böhm!

6. KaiAnja

100kaianjaOh, 100. Welch schöne Zahl! Und wer steckt dahinter und darf bei KaiAnja eine Datei aussuchen? Esther ist es, und zwar mit diesem Beitrag:

Wie konnte ich dich nicht vor diesem Blog kennen?
Bin gerade eben durch hundert Verlinkungen auf Facebook gelandet und freue mich jetzt sehr, einen neuen Blog gefunden zu haben.. :)

7. Klimperklein

130minuten

Das eBook zur Minutenmütze gehört bald: Eve von Föhrliebt (ich hoffe, du hast das noch nicht)

202wende

Und die Wendemütze darf bald von Katja Büdefeld genäht werden.

8. Gretelies

74greteliesLena – jetzt musst du doch selber nähen lernen 🙂

34greteliesKristina – wenn du deinen Gewinn eingelöst hast, willst du wahrscheinlich nimmer Laufen 🙂

9. emmeline

11emmelineKatja (Katjuscha) – bald startet bei dir die Kleinserie mit Schlüsselbändern, gell?

10. farbenmix

172farbenmixPiccoletta Pottschnecke – ich denke, bei dir ist das Farbenmixpäckchen an der richtigen Adresse, oder?

11. Minerva Huhn

81minervaDaniela – jetzt hab ich schiß. Du nähst doch selber so tolle Dinge… du darfst mich als gerne herausfordern 🙂

 

Es ist geschafft. Alle Preise sind verlost, viele sind leer ausgegangen. Dennoch hoffe ich, ihr hatte mindestens eben so viel Freude an dieser Aktion wie ich selbst. Es gibt sicher irgendwann wieder eine Verlosung.

Bis dahin müsst ihr mit meinen textlichen und bildhaften ERgüssen vorlieb nehmen. Aber langweilig wird es bei mir sicher nicht…

Herzlichen Dank nochmal an alle Sponsoren, an alle Mitmacher und alle, die mich so lieb unterstützen.

Ihr seid super!