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EAT TRAIN LOVE

14. Jan. 2016 - Lieben -
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Schon seit längerem lese ich regelmäßig unregelmäßig den Blog von Kirstin. EAT TRAIN LOVE – nen ganz schön reißerischer Titel, nicht? Für mich jedenfalls war es anfangs wirklich seltsam, denn auch der Inhalt ist manchmal… sehr nach Innen gewandt. Ja, so ähnlich wie mich beim Yoga der goldene Buddah mit Räucherstäbchen richtig gehend abschreckt bis verschreckt, so haben gewisse Begriffe eine triggernde Wirkung auf mich.

Dazu gehören ganz eindeutig Sätze wie „Lass los, was dir nicht gut tut“ und „Gefühle müssen rausgelassen werden!“

Warum ich euch davon erzähle?

Weil ich anscheinend auch genau da angekommen bin, wo Kirstins Blog seinen Ursprung hat:

„Doch wenn es um die wirklich wichtigen Fragen ging, war ich ratlos: Ich wusste nicht, wer ich bin, was mich ausmacht, wo meine Stärken liegen und was ich mir tief in meinem Herzen für mich wünschte. Also begab ich mich auf die Suche….die Suche nach mir Selbst und dem, was mich wirklich glücklich macht.“

Und Begriffe wie Yoga, Clean Eating und Detox lösen nicht sofort einen Fluchtreflex aus.

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credit: FreeImages.com/Karin Lindstrom

Einer der älteren Beiträge auf Kirstins Seite spricht mir aus dem Herzen – Stichwort Perfektionismusfalle.

Bereits in 2015 hab ich begonnen, einfach mal einige Dinge „laufen zu lassen“, nicht alles unter Kontrolle haben zu müssen und auch mit anderen Wegen, die ans Ziel führen, zufrieden zu sein. Das war gar nicht leicht. Das tut manchmal sogar richtig weh.

Aber: alles in allem macht es mich leichter. Innen drin. Da scheint – Achtung, jetzt wird es kitschig! – die Seele einach mal zu schweben. Losgelöst und annehmend. Nicht hinnehmend – sondern tatsächlich annehmend. Es ist jetzt nicht so, das ich die ganze Zeit mit verzücktem Lächeln durch die Gegend wandere. Viel mehr gibt es in meinem Leben derzeit die ein oder andere Insel, auf die ich mich zurück ziehen und für mich sagen kann: Es ist gut so, wie es ist. Ohne Wenn und Aber. Wenige und kleine Inseln, aber es gibt sie. Und das macht mich tatsächlich richtig glücklich.

Und: Nein, das war jetzt alles kein „Huch es ist Silvester, neue Vorsätze müssen her!“ sondern viel mehr ein Prozess der letzten Monate. Nur starten um den Jahreswechsel traditionell viele Challenges und Projekte zu fast allem, was den Menschen so bewegt.

So ist es auch mit der EAT TRAIN LOVE Challenge 2016. Sie hat mich gefunden, ohne das ich sie gesucht hätte.

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credit: freeimages.com/Ancesco Prepilli

Und um hier nicht auch gleich wieder in die Perfektionismusfalle zu stolpern, gehe ich hier auch kleine Schritte. Wenn ein Tag mal nicht so hinhaut: So what? Davon geht die Welt nicht unter. Es geht weiter.

Wozu die Challenge?

Manchmal hab ich richtig Lust, mich an einen Plan zu halten. Eine Überischt zu haben, an der ich mich langhangeln, die ich gegebenenfalls an mich anpasen kann. Der Weg ist mal grober mal konkreter vorgegeben – aber das Ziel steht fest.

Und genau das brauch ich gerade.

EAT TRAIN LOVE – um was geht es da?

Ganz grob: Im Januar überlegst du dir, wie dein Essen zu dir passt: Sind es Lebens- und Nahrungsmittel? Oder einfach nur… ja, was denn eigentlich? Seelentröster, Treibstoff oder noch was ganz anderes?
Als gemeinsame Aufgabe steht an: Täglich einen grünen Smoothie. Vor einiger Zeit wäre ich gestern mehr oder weniger gescheitert: Ich friere. So richtig von Innen heraus. Da mag ich einfach keinen grünen Smoothie trinken. Egal ob mit Eis zubereitet oder in Zimmertemperatur: für mich ist ein grüner Smoothie kalt. Tagesaufgabe verfehlt. Sechs, setzten!

NEIN! So ist das nicht – dieses Mal nicht. Mir tut heute – oder eben so lange, wie es mir selbst kalt ist – einfach nicht gut. Das ist überhaupt nicht schlimm. Ich freu mich, das ich gestern dann auf ein altes, bewährtes Rezept für eine grüne Suppe zurückgegriffen habe: Erbsensommersuppe. Die wärmt so richtig von Innen. Ich bin nicht gescheitert, ich bin gewachsen.

Für den Februar steht TRAIN an. Ich glaube, das wird die leichteste Aufgabe. Jeden Tag etwas Bewegung? Das schaffe ich! Was neues anfangen? Habe ich bereits jetzt: denn im Trainingsplan steht Crosstraining. Am besten klappt das bei mir, wenn ich was neues anfange, was eine kleine Hürde bedeutet. Dieses Mal: Yoga. Nach einer umfassenden Umfrage unter den Yogabegeisterten um mich herum entschied ich mich für 30 days of Yoga – Yoga with Adrienne. Bin zwar erst bei Tag zwei angekommen, aber Adriennes entspannte Art, Neulingen zu zeigen, das man als Anfänger weder besonders flexiblen noch esoterisch versiert sein muss, gefällt mir. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

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credit: freeimages.com/Roger Kirby

Teil 3 im März wird etwas schwieriger. LOVE – speziell Selbtsliebe. Darum kümmere ich mich, wenn die Zeit gekommen ist. Denn ein bisschen hab ich vor der gemeinsamen Aufgabe Angst: Spiegelübungen… jeden Tag einmal vor dem Spiegel stehe und sich selbst (laut) sagen, wie toll, gut, perfekt, okay man ist? … Wir werden sehen. Ich werde berichten.

Heute ist der 14. Januar
Somit ist der Teil mit der Ernährung fast vorbei. Aktuell bin ich echt zufrieden mit meinen persönlichen Zielen weniger Zucker und Weißmehl, mehr richtiges kochen. Das klappt.

Detox-Saftkur + B12 Mangel

Laut des letzten großen Blutbildes mit dem Ergebnis, dass ich dank einer Erkrankung im letzetn Sommer von heute auf morgen einen ziemlichen Abfall an Vitamin B12 hatte, bin ich dabei, eine Darmsanierung zu machen. Und um das noch ein bisschen anzuschubsen, werde ich – sofern alles gut geht, am Montag mit einer kleinen Saftkur über drei Tage machen. Da es hier keinen Entsafter im Haushalt gibt, hab ich seit Wochen nach einer Lösung gesucht, wo ich den Saft einfach kaufen kann. „Früher“ tranken unsere Eltern wilde Mischungen aus Sauerkraut- und Rote Beete Saft… heute heissen diese Gemische „Pure Plant Detox„, „Detox Delight“ oder einfach nur „Cleanses„. Ich würde sie gerne alle mal ausprobieren – die Zutatenliste klingt fast immer richtig gut, die kleinen Fläschen machen sich sicher verdammt gut in meinem Kühlschrank, in meiner Handtasche oder überhaupt wären die kleinen Glasflaschen immerhin super zum Wiederverwenden. Sympathisch an den Kure: lesen, klicken, liefern lassen – bequemer geht es nicht!
Aber ich befürchte, es wird auf einen Entsafter hinauslaufen. Den ein oder anderen Link zu Rezepten hab ich bereits gefundenOder ich gewinne am Freitag im Eurolotto.

Danach gehts dann an den Wiederaufbau – yeah!

Jetzt dürft ihr mich gerne für verrückt erklären – oder mir erzählen, wie ihr zur Zeit mit eurer Ernährung und eurem Wohlfühlen zufrieden seid.

Alles im grünen Bereich oder seid ihr auch gerade auf dem Weg? Habt ihr schon mal eine Darmreinigung (jenseits von Chemie und Klistier) gemacht? Oder gar eine Saftkur? Ich freu mich sehr auf eure Rückmeldungen!

 

 

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Rückblick 2015 – Ausblick 2016

31. Dez. 2015 - Lieben -
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Dieses Jahr war hier auf dem Blog – und im echten Leben eigentlich auch – mal wieder sehr durchwachsen. Was soll ich sagen: so langsam bin ich überzeugt, das „durchwachsen“ wohl das treffendste Wort werden wird, um mein Leben hier auf Erden zu beschreiben.

Schlimm?

Ich weiß es nicht. Es kann nicht immer eitel Sonnenschein sein, auch nicht immer alles rabenschwarz. Aber so ein Gefühl von „jetzt läufts!“ darf ruhig mal länger bei mir bleiben. Also: pack es an!

Was war … mit Nähen?

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Kann ich. Mach ich. Aber deutlich weniger als in den letzten Jahren. Mir fehlt meine Richtung. Meine Ergebnisse sind okay – reißen mich aber nicht zu Jubelstürmen hin.

Immer noch hab ich riesig Freude daran, mit anderen zu nähen und in Kursen Wissen zu vernitteln. Das wird sicher so bleiben – Termine für die VHS sind gesetzt, auch ein Wochenende auf der Burg wird es wieder geben. Und all die kleinen, großen Nähtreffen mit den Freundinnen schenken wir uns übers Jahr auch immer wieder.

Viele Trends in Blogs und auf anderen Plattformen gehen mir persönlich auf den Keks. Der Umgang in Gruppen und in Foren ist entweder ziemlich unhöflich oder unehrlich. Aber vielleicht ist das, was im Netz passiert, auch einfach nicht mehr meine Welt. Klar – man kann das Rad nicht neu erfinden.

Ich bin vielleicht wirklich satt?!

Was war … mit Lieben?

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Familie, Freunde, Lesen – das wird wohl immer bleiben. Ob hier im Blog mal mehr davon zu lesen sein wird? Interessiert das hier einen der geneigten Leser? Vielleicht möchtet ihr Buchrezensionen? Hej, das hab ich mal gelernt – über Bücher reden, schreiben….

 

Was war …. mit Laufen?

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Dieses Jahr hab ich keine Vernünftige Auswertung an Kilometern. Die Apps hab ich fast alle vom Smartie entfernt, die Laufuhr wurde erst unter dem Jahr angeschafft – und für ein ganz normales Lauftagebuch in Papierform oder via Exceltabelle bin ich zu … bequem.

Einige wirklich schöne Veranstaltungen habe ich besucht, daran teilgenommen. Ein Event war doof, aber es kann ja nicht immer alles super sein.

Viele liebe Menschen sind mir begegnet, einige sind an mir kleben geblieben. Dafür danke ich herzlich! Ich erfreu mich täglich an euren Berichten und Kommentaren. und jedes Wiedersehen ist ein Fest.Aber

Was kommt…. 2016?

Der aufmerksame Leser merkt, das dieser/dieses Blog gerade im Umbruch ist. Ich mich mittendrin befinde. Im Header steht nähen*lieben*leben . Ich ärgere mich quasi seit dem Start darüber. Wollte ich doch laufen statt leben schreiben, hab mich jedoch von anderen überreden lassen, es wie bekannt zu tun. Das wird anders…

Wie genau anders?

Doch sicher ist: der Fokus wird deutlich mehr in Richtung Laufen und Ernährung verschoben. Konkrete Änderungen am Inhalt, Layout? Werden folgen, aber nicht sofort.

„Mögen wir alle immer wieder Gelegeneiten finden,
all das zu geniessen, was unser Leben bunter macht.

Jeder Tag, der kommt,
soll uns eine besondere Freude bringen,
die das Leben heller macht.

Mögen gute Freunde immer in unserer Nähe sein.“

Das alles wünsche ich dir und mir, uns allen auf dieser Erde.

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Nachgereicht: Der fragende Adventskalender

30. Dez. 2015 - Lieben -
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Tja, es war dann doch nicht mehr genug Ruhe und Zeit, die ich mir für die letzen Fragen nehmen wollte. Daher antworte ich halt heute noch. Nachgreicht ist auch okay, oder?

Tag 24

1. Gehst Du heute noch einkaufen?
Ja, ich war noch einlaufen. Irgendwas fehlte noch.

2. Wirklich alle Geschenke beisammen?
Denke schon, das wir alles beisammen hatten. Es hat sich zumindest keiner beschwert, er hätte nix oder zu wenig.

3. Hat der Kalender Spaß gemacht?
Ja 🙂

Tag 23

1. Ziehst Du zu Weihnachten etwas Besonderes an?
Besonders im Sinne von: nicht unbedingt Jeans und Pulli? Ja! Glitzerblingbling oder richtig festlich? Nein.

2. Vielleicht sogar selbstgenäht?
Nein.

3. Und was ist mit den Kindern?
Auch dieses sind ohne selbstgenähtes in den Weihnachtsabend gegangen.

Tag 22

1. Gehst Du Heiligabend in die Kirche?
Dieses Jahr wurde beschlossen: Wir sind zu alt fürs Krippenspiel, wir möchten da nicht mehr hin. Als Ablöse ist ein Kinobesuch an die frei gewordene Stelle des „Übergangs“ getreten. Passt zu uns.

2. Nachmittags oder zur Christmette?
Weder noch. Vielleicht geh ich irgendwann mal wieder zu einer Chritsmette mit einem schönen Chor. Wer weiß.

3. Wann ist Bescherung?
Bis letztes Jahr: Nach dem Krippenspie – also meist so gegen 17:00h. Dieses Jahr etwas später.

Tag 21

1. Mußt Du etwa noch die letzten Geschenke besorgen?
Nein. Alles beisammen.

2. Wo werden die Geschenke versteckt?
Sie werden nicht wirklich versteckt. Sie werden zwischengelagert im alten Wäscheschrank.

3. Hast Du als Kind nach den Geschenken gesucht?
Hm. Ich weiß es nicht. Ich weiß, das ich wusste wo sie sind. Aber ob ich gesucht habe?

Tag 20

1. Und? Langsam schon genervt vom Weihnachtsstress?
Öh, ja, ein wenig. Von dem im Kopf.

2. Was wirst Du nächstes Jahr anders machen?
Vielleicht mal über die Feiertage oder danach wegfahren? Wir haben am 29. ja auch immer noch einen Geburtstag zu feiern. Plus Hochzeitstag am 28.

3. Hast Du nun alles Vorgenommene geschafft?
Nö, sicher nicht. aber: auch nicht schlimm.

Tag 19

1. Gibt es an Weihnachten ein besonderes Essen?
Es gibt an Heilig Abend immer das gleiche, insofern ist das schon besonders: geräucherter Fisch, besonderer Käse. An den weiteren Feiertagen … nach Laune, das entscheiden wir spontan kurz vor dem letzten Einkauf vor den Feiertagen.

2. Und was ist mit Heiligabendmittag?
Was einfaches, schnelles. Dieses Jahr: Kartoffeln mit Quark.

3. Denkst Du jetzt schon über eine Diät nach Weihnachten nach?
Nö, warum?

Tag 18

1. Was hälst Du von bunter und blinkender Weihnachtsdeko?
Nix.

2. Was war die schlimmste Dekoration, die Du mal gesehen hast?
Belästigend schlimm ist das blinkenden Dings vor meinem Schlafzimmerfenster im Haus gegenüber. Ansonsten: Jedem das seine.

3. Hast Du selber Lichterketten, zB im Garten oder in der Wohnung?
Ich besitze wohl Lichterketten – für den Bam. Und eine für draußen, die aber garantiert nur dann raus kommt, wenn auch Schnee liegt.

Tag 17

1. Kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann?
Weder noch. Oder eher: Nichts mehr. Als die Kids noch kleiner waren, gab es die Mähr vom Christkind mit dem Weihnachtsmann als Helferlein.

2. Feierst Du alleine oder mit der ganzen Familie?
Mit meiner „Kernfamilie“.

3. Gibt es eine Tradition bei Euch zu Weihnachten?
Tradition? Hm. Traditionell werden der 1. und 2. Feiertag nicht verplant und wir vertändeln diese Tage. Mal mit einem Schwimmbadbesuch (herrlich leer!) oder auf dem Trimm-Dich-Pfad. Spontane Aktionen: gerne! Frei von „müssen“ sind diese Tage ein Geschenk an uns selbst.

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Der fragende Adventskalender – Tag 16

16. Dez. 2015 - Lieben -
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Heute noch fix vor der Arbeit – nachgetragen für die letzten Tage und nun auch noch Tag 16.

1. Schneit es an Heiligabend?

Irgendwo auf dieser Erde – sicherlich! Aber bei uns im Rheinland ist es eher unwahrscheinlich.

2. Hast Du einen Schlitten?

MEIN Schlitten ist vor ein oder zwei Jahren an Kufenbruch gestorben. Dabei war er so toll – Platz für zwei, große Kufen zum festhalten. Mit einer Bespannung, nicht mit harten Hölzern.

schlitten

3. Kannst Du Schlittschuhlaufen?

Ja! Und es war einfach toll früher, wenn der Winter in Niedersachsen so kalt war, daß wir auf dem Teich und der Aller laufen konnten.

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Der fragende Adventskalender – Tag 11 – 15

16. Dez. 2015 - Lieben -
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Immerhin schaffe ich es daheim, die Adventskalender zeitgerecht zu öffnen. Hier gibt es heute wieder rückwirkend die Antworten zu Tag 11 bis 15 des fragenden Adventskalenders.

Tag 11

1. Hast Du eine Krippe?
Wir haben die Krippenfiguren von Ostheimer. Für die Kinder. Der von meinem Bruder gezimmerte Stall ist leider mal bei einem Umzug abgestürzt und irreparabel zerstört worden.

2. Eine traditionelle oder eine moderne?
Siehe oben.

3. Und was ist mit Engeln?
Engel? Haben die Kinder dieses Jahr aus Glanzpapier gebastelt – und ich hab ein paar der Figurinen von Susalabim. Aber klassische Engelsdarstellungen findet man bei uns nicht.

Tag 12

1. Hast Du schon alles Vorgenommene erledigt?
Einiges, was ich nicht tun wollte, hab ich doch wieder getan. Anderes, was UNDBEDINGT sein sollte, schlummert noch auf der Liste. Aber das macht nix. Nur das Paket nach UK sollte langsam mal auf den Weg gebracht werden….
2. Was muß unbedingt noch gemacht werden?
Baum kaufen. Post verschicken. Planen, was wir an den ganzen Tagen essen wollen.

3. Und auf welches Vorgenomme verzichtest Du nun doch?
Verzicht wäre freiwillig – was tu ich also freiwillig nicht? Da fällt mir grad nix ein.

Tag 13

1. Das tollste Weihnachtsgeschenk als Kind?
Das ist schwer. Ich kann mich nicht erinnern. Aber jetzt – so mit Abstand – waren es wohl tatsächlich immer die Bücher, die mich am meisten begeisterten.

2. Verschenkst Du Selbstgemachtes?
Ja. Nicht so vielfältig wie ich gerne würde, auch im Umfang eingeschränkt – aber ja. Zum Leidwesen einiger Empfänger. Aber ich denke schon, das die meisten sich freuen.

3. Wann packst Du Geschenke ein?
Manchmal sofort nach Erwerb, manchmal kurz vorm verschicken. Aber in der Regel so rechtzeitig, das ich die verpackten Gaben an Heilig Abend nicht wieder finde, da ich sie so gut versteckt habe.

Tag 14

1. Wann kaufst Du einen Baum? Echte Nadeln oder Plastik mit Duft?
Eigentlich wollten wir den Baum am Wochenende gekauft haben. Aber irgendwie haben wir es nicht geschafft.

2.  Selber schlagen oder einen von der Stange?
Wohl vom Bauernhof, aber schon geschlagen.

3.  Und wann darf er ins Wohnzimmer ziehen?
Sobald er trocken ist. Kann somit gleich nach dem Kauf der nach einer Phase in der Garage sein. Hauptsache, er tropft nicht.

Tag 15

1. In welcher Farbe wird der Baum geschmückt?
Weiß ich erst, wenn er steht. Wir haben da ein bisschen Auswahl.

2. Echte Kerzen oder elektrische?
Beides. Da der Baum auch als zusätzliche Lichtquelle dient, werden immer auch elektrische Kerzen am Baum sein, die keine aufsicht benötigen.

3. Schillernd oder schlicht?
Das weiß ich auch erst, wenn wir fertig sind mit schmücken.

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Der fragende Adventskalender – Tag 10

10. Dez. 2015 - Lieben -
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Schwere Fragen heute, am 10. Dezember 2015, finde ich.

1. Wäre Weihnachten unter Palmen etwas für Dich?

Wenn „unter Palmen“ ein Synonym für „nicht daheim“ ist: ja! Allerdings weiss ich nicht, ob das eine Option für die ganze Familie wäre. Wahrscheinlich schon – sollten wir uns auf ein gemeinsames Ziel einigen können.

2. Warst Du schon mal über Weihnachten im Urlaub? Wenn ja, wo?

Ich glaube: nein. Außer man zählt die Fahrten zur Oma, die über 100 km weit weg wohnt, zu Urlaub.

3. Würdest Du das nochmal machen?

Ich möchte die Weihnachtsfeiertage in Ruhe verbringen. Ob nun daheim oder woanders? Leider hab ich ja ganz oft Pech bei dem Weg zum Urlaubsort: Verspätungen im Flugverkehr, ausgefallene Züge oder Staus auf der Autobahn.
Wir sind daher in den letzten 11 Jahren immer unter uns daheim geblieben. Drei Tage nur für uns sind so selten, das wir alle uns sehr darauf freuen.

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Der fragende Adventskalender – Tag 9

09. Dez. 2015 - Lieben -
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Heute kurz und knapp, bin quasi schon auf einer Kochparty…

1. Hast Du schon alle Geschenke?

Nein. Aber ich hab schon alle Ideen.

2. Schon mal jemanden beim Beschenken vergessen?

Hm. Vergessen nicht wirklich. Eher: nicht rechtzeitig fertig geworden. Glaub ich.

3. Kaufst Du lieber online oder im Geschäft?

Am liebsten würde ich alles vor Ort kaufen und bemühe mich, meine Ideen auch in den echten Läden zu bekommen. Aber nicht immer ist alles, was ich mir vorstelle, dort, wo ich bin,

Die anderen zu Tag 9.

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Der fragende Adventskalender – Tag 5 bis 8

09. Dez. 2015 - Lieben -
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Einige ereignisreiche Tage liegen hinter mir – somit werden jetzt die Fragen von Tag 5 bis 8 nachgeholt. Nicht schlimm ereignisreich – nur so dicht, das ich mir keine Zeit nehmen wollte für einen Blogbeitrag.

Fragen zu Tag 5

1. Kommt ein echter Nikolaus?
Nein. Wir haben uns 2004 mal mit Freunden zusammen getan, die für ihre Kinder einen Nikolaus bestellt hatten. Nicht nur meine Kinder fanden die ganze Aktion gruselig, auch ich. Die kleinen Jungs total verängstigt vor dem großen dicken Mann stehen zu sehen und dabei Glühwein zu trinken – das ist nicht mein Verständnis von einer liebevollen Adventszeit.

 

2. Hast Du Deinen Stiefel schon geputzt?
Ja, tatsächlich. Ich hab Stiefel und hab sie sogar geputzt. Nur leider hatte ich keine lila Schuhcreme.

 

3. Was verschenkst Du im Stiefel?
Bei uns gibt es zu Nikolaus in der Regel ein Buch. So auch dieses Jahr: Minecraft, Zentangel, Raclette und ein Ostseekrimi. Dazu die Nüsse, ein Schokiklaus und Orangen.

 

Mehr Antworten zu Tag fünf findest du bei Caro Kännchen

 

Fragen zu Tag 6

1. Und, was gab´s für Dich?
Nüsse, Orangen, das Raclettebuch, Massagebutter von Lush und einen lila Spüllschwamm, den man in den Geschirrspüler packen kann (merke: lasst eure Kinder nicht mit Omas auf den Weihnachtsmarkt *Wimperklimper*)

 

2. Verschickst Du Weihnachtspost?
Ja, meistens. Oft auch selbstgemachte Karten. Aber wenn ich möchte, das dieses Jahr die Past vor Weihnachten ankommt, werde ich wohl auf gekaufte Karten zurückgreifen müssen.

 

koelnerDom

3. Warst Du schon auf einer Weihnachtsfeier?
Eine richtige Weihnachtsfeier? Nein. Aber ich war beim Adventskonzert im Kölner Dom. Dieses war viel, viel schöner als jede Weihnachtsfeier, die ich bisher besuchte.

 Hoehneradvent

Tag 6 bei den anderen Teilnehmern findet ihr bei den Nikolausfragen

Fragen zu Tag 7

1. Was ist für Dich ein typischer Weihnachtsduft?
Frische Tannenzweige, Fruchtpunsch und ein warmer Ofen.

2. Hast Du ein Räuchermännchen?
Oh, nein! Vor ein paar Jahren war ich ganz wild drauf. Aber mittlerweile bin ich davon weit weg. Die meisten Modelle sind einfach nicht hübsch.

3. Wenn ja, was darf es rauchen?
Wenn ich eins hätte – dann Weihnrauch in homöopathischen Dosen.

Ein kleiner Rückblick zu Tag 7 bei den anderen.

Fragen zu Tag 8

1. Hast Du einen Wunschzettel?
Nein. Nicht mehr. Hin und wieder schick ich mir selbst (oder dem Teenie, denn die wird von allen immer zuerst gefragt ;-)) einen Link oder eine Idee. Aber noch öfter versinken diese Ideen im Datennirvana.

2. Schon mal ganz furchtbare Weihnachten gefeiert?
Ja. In dem Jahr, wo ich von meinen Prinzipien abgewichen bin und an Heilig Abend Besuch bei uns war.

3. Und welches Fest war etwas ganz Besonderes?
Jedes Jahr, in dem wir tatsächlich zur Ruhe kommen. Aber ich glaube, das denkwürdigste war 1996. Zumindest für meine Eltern, die sich mit dem Großelternwerden konfrontiert sahen.

Mehr Antworten zu Tag 8 bei Caro.

 

 

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Der fragende Adventskalender – Tag 4

04. Dez. 2015 - Lieben -
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Es ist schon spät – der fragende Adventskalender wartet noch auf mich. Heute war der Tag ganz schön voll: endlich wieder arbeiten, dann mit dem mittleren Kind ein Outfit für die Konzerte in den nächsten Wochen gesucht und gefunden (inklusive zwei Paar Schuhe, yeah!) und einiges an Orgakram für die nächsten Segesaison: Training, Häuser, Reisen buchen…

1. Hast Du Lieblingsweihnachtslieder?

Hm. So ernsthaft? Eigentlich… eher keins. Ich höre ganz gerne die Vonda Shepard „A very ally christmas Platte. Aber meine ist leider so zerkratzt, die liest kein Player mehr aus.

Selber singend? Bleib ich bei den Klassikern wie Tochter Zion, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, Little Drummer Boy…. aber auch War is over und Frohes Fest

2. Einen Lieblingsweihnachtsfilm?

Zwei: Schlaflos in Seattle und Die Muppets Weihnachtsgeschichte. Beides so herzerweichend kitschige Filme, die ich in einer Zeit kennen lernen durfte, wo ich mich nur zu gut in Sam hineindenken konnte. Und Tiny Tims Song … ich brauch den gar nicht hören, schon hab ich Gänsehaut.

3. Kennst Du ein Gedicht auswendig?

Äh, vielleicht. Wenn ich mich anstrenge und mir der Titel einfällt – dann erinnere ich sicher auch ein Gedicht. Aber ich kann so ganz und gar schlecht auswendig lernen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.
Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Caro Kännchen

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Weihnacht – was bist du?

19. Dez. 2014 - Lieben -
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Weihnacht, was bist du?
Bist du Kerzen und Schnee
oder nur ein Seemann,
der allein ist auf See?

Weihnacht, was bist du?
Bist du Hoffnung der Welt
oder bist du einfach
das ganz große Geld?

Glaubst du, alle Menschen
verstehn dein Wort noch heut
oder bist du nur ein Traum
aus unserer Kinderzeit?

[…]

Text: Rolf Zuckowski von der CD „Wir warten auf Weihnachten“

Heute früh: Schulgottesdienst – das mittlere Huhn ist mit der Klasse für die musikalische Gestatung verantwortlich. Die große Überschrift ist „Licht“ – neben „Türen öffnen sich – Türen schließen sich.“

In mir brodelte es. Nicht erst seit heute früh – schon länger ist da eine Unruhe, ein Unwohlsein. Ich bekomme es nicht wirklich zu fassen. Klar ist: es hat etwas mit Weihnachten zu tun. Dreißig Minuten in unserer schönen Kirche, dazu Texte, die unter die Haut gehen (zumindest unter meine). Lass ich es einfach mal übersprudeln…

Überall sind seit Wochen Lichter, Kerzen und Elche zu sehen. Alle Welt redet vom Weihnachtsmann, von den Geschenken. Jeder Erwachsen fühlt sich latent gestresst vor lauter „müssen“ – die Kinder haben eine Adventsfeier nach der anderen, dazwischen das ein oder andere Vorspiel oder eben auch einen „Muss-Gottesdienst“ durch den Konfirmandenunterricht.

Seit Wochen liegen hier (gekaufte) Weihnachtskarten, die auf DIE Inspiration meinerseits hoffen. Plätzchen backen mussten meine Kinder mit der Oma. Gebastelt haben wir nichts. Gar nichts. Den Adventskranz zu binden hat mir Spaß gemacht, aber als es dann an die Dekoration ging gar nichts mehr.

Geist der Weihnacht

Habt ihr ihn gefunden? Laut der Muppets Weihnachtsgeschichte findet ihr ihn […] dort wo du Liebe findest […].

Ich finde ihn trotzdem nicht. Traurig, aber wahr.

Seit ich für mich entdeckt habe, das ich tatsächlich weder an Gott, Jahwe oder eine ähnliche ordnende Hand glaube, fällt es mir immer schwerer, die Weihnachtszeit auszuhalten. Leider entdeckte ich meine Nicht-Beziehung erst in den letzten zehn Jahren – und seit gut drei Jahren kann ich das auch offen sagen. Ich glaube nicht an Gott. „Mama, warum betest du nicht mit? Warum machst du das Kreuzzeichen nicht?“ Es fällt schwer, dies in einer vollen Kirche auszusprechen. Dennoch gehe ich hin. Denn sonderbarerweise berührt mich der Ort, die oft sehr spirituelle Stimmung, sehr.

Leider deswegen, weil ich nun Kinder habe. Kinder, mit denen ich in einer christlich geprägten Welt lebe, in der viele Traditionen und Rituale den Alltag bestimmen.

In den letzten Jahren habe ich versucht, die Weihnachtszeit als „deutsche Tradition“ zu zelebrieren. Mit allem, was ich ja die letzten Jahre auch problemlos machte: Adventskalender basteln und füllen. Weihnachtslieder singen, gemeinsam musizieren und die Krippe aufstellen. Der Versuch, trotzdem eine wohlige Atmosphäre zu schaffen, die man ja zum Fest der Liebe erwarten dürfe.

Dieses Jahr schaffe ich es nicht.

Seit August fühle ich mich bedrängt von der Weihnachtszeit, die bitte friedlich und in freudiger Erwartung zu gestalten sei. Himmel, warum soll ich? Aus meiner Sicht ist die Bibel ähnlich wahr wie die Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Mich macht es traurig wenn ich sehe, wie andere Menschen – vor allem Familien – es schaffen, die Adventszeit wirklich zu einer besinnlichen Zeit zu machen. So gerne würde ich es mir und meinen Kindern, also meiner Familie, auch schenken. Doch: ich kann das nicht.

Die Erwartungen der Gesellschaft an mich – sie schaffen mich. Klingt so pauschal. Aber es fühlt sich für mich so an: Du musst zu Weihnachten voller Vorfreude sein, ist ja schließlich bald Jesus‘ Geburtstag!

Überall um mich herum: die tollsten Adventskalender – online oder offline. Super Plätzchenrezepte, Ideen für ein Festmahl und DAS Dessert schlechthin. Der Trend zu überbordender Dekoration, das Wettrüsten durch Leuchtmittel – gerne außerhäusig angebracht.

Vieles davon finde ich wunderschön. Ich mag die Vorstellung vom Licht in der Dunkelheit. Ich mag das Gefühl von Wärme am Kamin mit einer Tasse Schokolade in der Hand. Eine hübsche, harmonische Dekoration ist etwas wunderbares! Ein mit Lichtern und Kugeln geschmückter Baum ist fein. Ich sitze gerne am Tisch, genieße ein gutes essen und Gespräche.

Was mich hindert, es einfach so zu tun? Kontext, Mein Englischlehrer sagte früher immer: „Das alles erschließt sich aus dem Kontext, Kinder. Keine Angst vor Vokabellücken!“

Fehlen mir auch hier nur die Vokabeln? Nein. Es fehlt mir wohl an einer eigenen Position. Und solange diese nicht da ist – ist da halt ne Lücke. Die gefüllt werden möchte.

Zu gerne würde ich einfach ein Lichterfest feiern. Wintersonnenwende wäre eine Möglichkeit.

Darf ich das?

Darf ich … da ist es wieder. Das Hinterfragen ob etwas richtig oder falsch ist. Früher dachte ich, erwachsen ist man, wenn man in seinen Entscheidungen frei ist. Heute denke ich: nach dieser Defintion bin ich noch lange nicht Erwachsen. Denn zu viele Entscheidungen werden getroffen, die aus Rücksicht oder (vermeintlicher) Erwartungshaltungen anderer so gewählt wurden.

Ich muss.

Meinen Weg finden – das muss ich. In einer Gesellschaft, die zum Teil doch andern Werten verpflichtet ist als ich es für mich möchte. Das ist nicht einfach. Jemand sagte zu mir vor einigen Jahren:

„Es ist gut zu wissen, was man nicht will. Das ist aber nur ein Anfang. Du solltest auch wissen, was du willst!“

Schon in meiner Schulzeit hab ich mir als Wahlspruch ausgesucht: „Etiam si omnes, ego non.“ (sehr frei übersetzt: Auch wenn alle mitmachen, ich nicht). So ganz passt das natprlich auch nicht. Denn auch nur dagegen sein hilft nicht. Ich brauche eine Alternative.

Und was soll das ganze jetzt?

Zuallererst: ich hab das Bedürfnis, diese Gedanken schwarz auf weiß zu sehen. Diese Gedanken sichtbar zu wissen. Aufgeschrieben ist es etwas wirklicher. Nicht nur ein Hirngespinst.

Zweitens: Vielleicht gibt es da draußen noch Menschen, denen es ähnlich geht. Die sich selbst noch gar nicht eingestehen konnten, das irgendwas nicht stimmt. Oder – wie ich – nur ein diffuses Unbehagen verspüren. Eventuell schubse ich einfach ein paar Gedanken an?

Drittens: Ganz vielleicht finde ich auf diesem Weg Menschen, die diesen Prozess schon hinter sich haben. Die von ihren Erfahrungen berichten können, wie sie aus diesem Dilemma heraus gekommen sind. Bitte: schreibt mir! Per Kommentar oder Email (minervahuhn@icloud.com).

Licht statt Stein, Türen öffnen statt zufallen lassen

Das möchte ich sein. Das möchte ich tun.
„Esotherischer Selbstfindungstrip“ nannte es jemand neulich. Das hat mich sehr verletzt. Jahrelang litt ich immer wieder unter depressiven Verstimmungen und auch der einen oder anderen Depression. Das ist nicht schön. Verantwortung tragen, verantwortlich sein – aber eben nicht fremdbestimmt durch Werte, die nicht meine sind. Der Weg dorthin ist steinig. Ich wünschte, ich hätte früher schon die Kraft gehabt, diesen Weg überhaupt zu suchen.

Ich bitte um Entschuldigung

Alle, die in den letzten Jahren Erwartungen an mich hatten, die ich nicht erfüllen konnte.
Bekannte, denen ich (unbewusst) auf die Füße getreten bin mit meiner Offenheit oder auch Unzuverlässigkeit, wenn ich etwas versprach, was ich nicht halten konnte.
Freunde, die von meinem Rückzug ins Private zum Teil zu kurz gekommen oder auf der Strecke geblieben sind.Meine Familie, die mit der nach außen wirkenden inneren Umbruchphase leben müssen. Das ist nicht einfach. Gerade deswegen bin ich dankbar, das sie trotzdem alle bei mir bleiben. Mich halten.

Ich bin dankbar für den Moment

Statt zu putzen nahm ich mir die Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Ich hoffe, dieses wirkt länger nach als ein gesaugtes Wohnzimmer vorhält. Auf alle Fälle geht es mir jetzt besser als noch heute morgen beim Aufstehen.

Dankbar auch für die, die bis hier durchgehalten haben. Ohne ein enziges Foto. Ohne erbauliche Zitate. Ohne ultimative Gewinne im Adventskalender. Ohne Rezepte und ohne Blingbling.

Euch allen wünsche ich …

… Licht, das euch den Weg weist, der gut für euch ist.
… eine Hand, die die Eure hält in Zeiten, die nicht einfach sind.
… Kraft, euch für eure Ziele und Ideen einzusetzen.
… mehr sich öffnende Türen als verschlossene.
… Menschen, die euch inspirieren.
… Ideen, für die zu Leben es lohnt.