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Der fragende Adventskalender – Tag 3

03. Dez. 2015 - Lesen -
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Ich sitze hier, die Sonne scheint zum Fenster rein und trotz Weihnachtsdeko ist mir eher nach Frühling als nach Adventskalender. Doch Sonnenschein ist allemal besser als Dauerregen.

1. Warst Du schon auf dem Weihnachtsmarkt?
Nein. Und ich denke, ich werde auch keinen besuchen. Die letzten Jahre waren die Märkte immer eine Enttäuschung: viel zu viel industriell gefertigter Billigkram mit Freßbuden nebenan. Ich gehöre noch zu denen, die lieber hübsch geschmückte Buden mit handwerklichen Arbeiten erwarten als möglichst billiges Zeug. Am liebsten mit Sonne, Schnee und kalter, klarer Luft. Das Rheinland bietet da Anfang Dezember oft nicht die passenden Voraussetzungen.

Allerdings hab ich am Sonntag – krank auf dem Sofa liegend – einen Bericht über Weihnachtsmärkte in NRW gesehen, die Lust auf einen Besuch machten. Leider sind die alle nicht vor meiner Haustür. Und wenn ich in den Terminkalender gucke, bleibt kein Raum für eine längere Anreise zum Besuch eines solchen Marktes.

2. Gibt es einen Stand, den Du immer besuchen mußt?
Die Toilette?
Im Ernst: Ich freue mich, wenn der Stand mit Monschauer Senf da ist. Denn dann kann ich einkaufen und weiß, das ich dem einen oder anderen eine wirkliche Freude bereiten kann.

Ich kann mich über Stände mit kreativen Ideen freuen und schau gerne, was es gibt. Auch wenn ich vieles sicher selber machen könnte – wenn mich ein Stück begeistert, kaufe ich es gerne. Leider steht man oft zwischen anderen Menschen – gerne Pärchen -, die die Werke in die Hand nehmen, sich die Details angucken und versuchen herauszufinden, wie das ganze gemacht wurde. Nur um sich im Gehen zuzuraunen „Das kann ich selber (besser)! Und billiger!“ Dieses Verhalten versaut mir die Stimmung. Wie muß es dann erst dem Aussteller gehen? Meine Motivation, für ein solches Umfeld zu arbeiten und zu investieren geht gegen Null.
Ein bisschen mehr Wertschätzung wäre fein.
Denn sonst gibt es tatsächlich nur noch Märkte wie unter Frage 1 beschrieben.

3. Was gehört zur Adventszeit unbedingt dazu?
Kerzen und Schokolade. Und die Vorfreude auf die Feiertage, die bei uns ohne einen festen Termin über das Krippenspiel hinaus stattfinden.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.
Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draußen nur Kännchen

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Der fragende Adventskalender – Tag 2

02. Dez. 2015 - Lesen -
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Tag 2 – und immernoch mit Erkältung daheim. Das Wetter lädt zum Sofakuscheln, Kerzen anzünden und lesen ein.

1. Hast Du schon Plätzchen gebacken?
Ich selbst nicht – aber die Kinder. Mit der Oma, bereits zwei mal. Mir fällt es schwer, meine Rezepte in einer veganen Variante auszuprobieren. Denn gerade beim Backen ist meine Hemmschwelle sehr groß. Da esse ich lieber keine Plätzchen als mich über Fehlversuche zu ärgern.

2. Verrätst Du Dein Lieblings-Plätzchenrezept?
Mein Lieblingsrezept – weil so einfach und so lecker – sind immernoch Kokosmakronen. Wahlweise mit Schokohaube und Oblaten drunter.

rezept_makronenDas Rezept ist aus dem Kochbuch meiner Oma: Das elektrische Kochen, 12. Auflage von 1954. Ich selbst nehme nur 50 g Zucker auf einen Eischnee, und in der Regel statt 80 g geriebener Mandeln 50-80 g Kokosraspeln, je nach größe des Eis. Als ich klein war wurden auch immer Haselnußmakronen gemacht. Aber hier mag die keiner (außer mir).

Ei aufschlagen, vorsichtig Zucker unterheben, im Anschluß auch die Kokosraspeln. Auf das Backblech mit Backpapier die Oblaten verteilen. Mit heißen Löffeln werden Häufchen auf die Oblaten gesetzt – teelöffelgroße Nocken reichen vollkommen aus. Man kann die Masse sicher auch mit dem Spritzbeutel portionieren, aber ich gebe zu: ich bin zu faul, diesesn von Hand zu spülen und wähle daher die Löffelvariante.

Im vorgeheizten Umluftofen bei 150-160 ° gute 25-35 Minuten trocknen lassen. Ich mag die Makronen am liebsten, wenn sie Innen noch etwas feucht sind.

Danach lassen wir die Makronenhäufchen auf dem Gitter abkühlen, schmelzen im Wasserbad Zartbitterschokolade und bepinseln oder tunken die Makronen.

Noch eine Runde abkühlen und trocknen – fertig!

3. Und was ist mit Feuerzangenbowle? Lecker oder pfui?
Ich mag sie. Aber selten gibt es einen Anlass, wo ich sie tatsächlich trinken mag. Warmer Alkohol benebelt irgendwie doppelt so schnell wie kalter. Daher gibt es bei uns derzeit viel Früchtepunsch. Am liebsten mit einem großen Anteil an Holundersaft. Die meisten gekauften sind uns zu süß. Doch der Fruchtpunsch von alnatura überzeugt hier vier von fünf Familienmitgliedern (wobei der fünfte gar keinen Fruchtpunsch mag).

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen
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Der fragende Adventskalender – Tag 1

01. Dez. 2015 - Lesen -
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Im Advent scheint die Zeit für viele doppelt so schnell zu vergehen wie sonst. So auch bei mir. Unser – mein! – Anspruch, diese Zeit besinnlich zu gestalten passt so oft nicht zur Realität. Daher werde ich mir jeden Tag die Zeit nehmen, Caros Fragen im Adventskalender zu beantworten. Für mich – zum Innehalten.

1. Hast Du einen Adventskalender?
Ja, habe ich. Tatsächlich sogar mehrere: Einen Sonnentor-Teekalender von meinem lieben Burgfräulein. Diese Teesorten sind einfach herrlich! Einen weiteren Teeadventskalender von den Kindern und meiner Schwiegermutter. Dann von meiner Mama einen Briefchenkalender – mit dem Hinweis, zum Öffnen mit einer Tasse Tee eine kleine Ruheinsel im Tag zu schaffen. Diese drei ergänzen sich also ganz prima.
Darüber hinaus gibt es noch einen gemeinsamen Schachtelkalender. Darin befinden sich für alle Kleinigkeiten. Heute fand ich – einen Teebeutel 🙂

2. Wie sieht Dein Adventskranz aus?
Dieses Jahr ganz schlicht: ein bunt gebundener Kranz, goldene Teller für die weißen Blockkerzen. Ich hab mich an Deko versucht, aber so pur schien mir dieses Jahr einfach angemessener.

3. Freust Du Dich auf die kommende Zeit oder ist es nur Stress für Dich?
Es ist Advent. Ob ich mich deswegen freue? Nein. Ich freue mich, das wir in den letzten Wochen die eine oder andere private Hürde geschafft haben. Ich freue mich, das unsere Mützen und Beutel für Sew a smile! übergeben und dankbar angenommen wurden. Ich freue mich, das meine Kinder Freude an ihren Adventskalendern haben. Ich freue mich auf den Geburtstag, den wir am Jahresende noch feiern dürfen.
Stress macht mir nur mein Anspruch an mich. Wobei es dieses Jahr schon weniger ist als im letzten. Es bewegt sich was – wir sind nur zu viert. Oder besser: wir sind wieder zu viert. Die letzten Jahre war ich unter der Woche ja mit den drei Kindern allein. Dieses Jahr ist zum ersten mal seit… ja, seit wann eigentlich? … der Gatte in einem Job „umme Ecke“, das heisst: ganz normales Werktätigen-Familienleben. Dafür fehlt das große Kind. Ein Jahr FSJ mit unregelmäßigen Urlaubsphasen bei uns. Daran müssen wir uns alle erst mal gewöhnen.

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen
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Verlosung: TURTLE RUNNERS Trainingsbuch

22. Okt. 2015 - Lesen -
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Wie ihr alle wisst, gehöre ich nicht zu den schnellsten Läufern auf diesem Erdenrund. Das ist nicht weiter schlimm. Meistens jedenfalls nicht.

Als ich 2013 wieder ins Laufen einstieg, stellte ich ja gleichzeitig meine Ernährung vom Allesfresser auf Vegan um. Und da ja jeder – sogar ich! – weiß, das Sportler eine ganz besondere, ganz hochwertige Nahrung brauchen, suchte ich im Internet nach vegan und laufen.

Einer der ersten Blogs, die Mr Suchmaschine mir anbot, war Judiths veganmarathon.com .

Ich war ziemlich schnell ziemlich begeistert.

 

Das ist eine, die tickt genau wie ich!

 

Auf diesem Blog fand ich Berichte, die mir aus dem Herzen sprachen. Diäterfolge und Misserfolge. Der Einstieg ins Laufen mit dem „ich will alles, und zwar jetzt!“ entsprach in wesentlichen Details meinen eigenen ersten Berührungen mit dem Laufsport in 2009.

Jeder neue Eintrag wurde verschlungen, die Facebook-Gruppe „2014-bewegt!“ wurde zu einer zweiten Heimat. Es entstanden Online-Freundschaften, die zum Teil bis heute andauern.

2014 gipfelte für mich in einen Anruf: „Hühnchen, uns sind Läufer für die Turtlerunner-Staffel in Rodgau absgeprungen, magt du nicht bitte bitte doch kommen? Und wenn du nur ein paar Runden läufst, das würde uns so entlasten!“ Wider die Vernunft, aber voller Vorfreude setzte ich mich in den Zug und hatte ein wundervolles Wochenende mit Gleichgesinnten.

 

Das TURTLE RUNNERS Trainingsbuch

 

Als Judith verkündete, sie würde ein Buch schreiben war klar: Das muss ich auch haben!

Lange im voraus bestellt, wurde es pünktlich zum Erscheinungstermin in meine Lieblingsbuchhandlung geliefert.

turtllerunnertrainingsbuch

„[…] ist ein sympathischer, motivierender und vor allem persönlicher Begleiter für die ersten Laufwochen.[…]“

Dieser Klappentext beschreibt ziemlich genau, was es mit dem Trainingsbuch auf sich hat. Es ist ein Tagebuch ganz allein für dich, den Leser. Es ist voller Anregungen, Tipps und Ideen rund um den Laufeinsteig. Und mit ganz, ganz viel Platz zum Ergänzen deiner eigenen Gedanken und Erfahrungen.

 

3, 2, 1 … LAUF!

 

53 Tage lang will dich dieses Buch begleiten. Jeder Tag steht unter einem Motto – dazu passend bekommst du täglich Ehrfahrungsberichte von Judith, teilweise wissenschaftliche Referenzen zum gerade angesagten Thema, oft auch ein – natürlich – veganes Rezept.

beispielseite1

Wie du siehst, besteht jeder Lauftag aus einer Doppelseite. Klar gegliedert, mit einer Aufforderung an dich: Tu dir was gutes! Jetzt!

Ich bin zum Beispiel ein ganz schlechter Tagebuchschreiber. Aber ich liebe es, Freundebücher und Fragebögen auszufüllen. Nichts ist für mich schlimmer als „Schreib mal was, du wirst schon wissen, was du sagen willst!“. Ich gehöre absolut in die Zielgruppe des Ratgebers „Keine Angst vor dem leeren Blatt„. Im Trainingsbuch wirst du von Judith an die Hand genommen, um ein bisschen mehr zu dir zu finden und – vor allem – dir den Einsteig ins Laufen leichter zu machen.

IMG_20151021_080644-01Mir ist nach Ende des Buches kein Thema eingefallen, welches nicht erwähnt wird.

Natürlich sollst du nictht 53 Tage hintereinander losrennen. Teil dir die Lektüre ebenso in kleine Häppchen ein wie du dir auch den Laufeinstieg auf mehrere Wochen verteilst. Ich finde, die echte Sofakartoffel darf gerne mit zwei Einheiten in der Woche starten… langsam, mit Muße.

 

Genieße es!

 

Genieße die Vorfreude auf dein neues Leben und das nächste Kapitel.
Genieße das Gefühl, wenn du wieder eine Aufgabe erledigt hast.Genieße das eine oder andere Rezept und freu dich über kulinarische Neuentdeckungen.

 

Geburtstagsgeschenke sind toll!

 

Im Oktober 2013 begann mein jetziges Läuferleben, ich bin bekennende Turtlerunnerin. Die meiste Zeit macht mit das Laufen Freude.

Viele von euch haben mich auf diesem Weg begleitet. Dafür möchte ich DANKE! sagen. Deswegen verschenke ich ein Exemplar des TURTLE RUNNERS Trainingsbuches. Von mir für dich gekauft 🙂

Da ich die meisten Rückmeldungen via Instagram bekomme, wird auch dort die Verlosung stattfinden.

Wenn du DEINE Ausgabe gewinnen möchtest, bitte ich dich um fogendes:

  1. Klick dich rüber zu Instagram – und herze dieses Foto
  2. Mache einen Screenshot oder nutze eine der vielen Repost-Apps und veröffentliche dieses Foto dann bei dir in deinem Account.
  3. Verknüpfe mich mit @minervahuhn und benutze den Hashtag #laufenmitFrauHuhn
  4. Wenn du magst, schreib dazu, warum genau DU dieses Buch gewinnen möchtest oder warum du Laufen liebst…

Am Dienstag, dem 27.10. um 12:00 h wird der Verlosungstopf geschlossen. Im Laufe des Nachmittags werde ich dann die glückliche Gewinnerin bekannt geben.

Ich wünsche euch allen viel Glück und einfach tolle Läufe in den nächsten Tagen! Egal ob im Wettkampf oder einfach nur so – jeder Schritt zählt!