Monat: Dezember 2015

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Der fragende Adventskalender – Tag 2

02. Dez. 2015 - Lesen -
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Tag 2 – und immernoch mit Erkältung daheim. Das Wetter lädt zum Sofakuscheln, Kerzen anzünden und lesen ein.

1. Hast Du schon Plätzchen gebacken?
Ich selbst nicht – aber die Kinder. Mit der Oma, bereits zwei mal. Mir fällt es schwer, meine Rezepte in einer veganen Variante auszuprobieren. Denn gerade beim Backen ist meine Hemmschwelle sehr groß. Da esse ich lieber keine Plätzchen als mich über Fehlversuche zu ärgern.

2. Verrätst Du Dein Lieblings-Plätzchenrezept?
Mein Lieblingsrezept – weil so einfach und so lecker – sind immernoch Kokosmakronen. Wahlweise mit Schokohaube und Oblaten drunter.

rezept_makronenDas Rezept ist aus dem Kochbuch meiner Oma: Das elektrische Kochen, 12. Auflage von 1954. Ich selbst nehme nur 50 g Zucker auf einen Eischnee, und in der Regel statt 80 g geriebener Mandeln 50-80 g Kokosraspeln, je nach größe des Eis. Als ich klein war wurden auch immer Haselnußmakronen gemacht. Aber hier mag die keiner (außer mir).

Ei aufschlagen, vorsichtig Zucker unterheben, im Anschluß auch die Kokosraspeln. Auf das Backblech mit Backpapier die Oblaten verteilen. Mit heißen Löffeln werden Häufchen auf die Oblaten gesetzt – teelöffelgroße Nocken reichen vollkommen aus. Man kann die Masse sicher auch mit dem Spritzbeutel portionieren, aber ich gebe zu: ich bin zu faul, diesesn von Hand zu spülen und wähle daher die Löffelvariante.

Im vorgeheizten Umluftofen bei 150-160 ° gute 25-35 Minuten trocknen lassen. Ich mag die Makronen am liebsten, wenn sie Innen noch etwas feucht sind.

Danach lassen wir die Makronenhäufchen auf dem Gitter abkühlen, schmelzen im Wasserbad Zartbitterschokolade und bepinseln oder tunken die Makronen.

Noch eine Runde abkühlen und trocknen – fertig!

3. Und was ist mit Feuerzangenbowle? Lecker oder pfui?
Ich mag sie. Aber selten gibt es einen Anlass, wo ich sie tatsächlich trinken mag. Warmer Alkohol benebelt irgendwie doppelt so schnell wie kalter. Daher gibt es bei uns derzeit viel Früchtepunsch. Am liebsten mit einem großen Anteil an Holundersaft. Die meisten gekauften sind uns zu süß. Doch der Fruchtpunsch von alnatura überzeugt hier vier von fünf Familienmitgliedern (wobei der fünfte gar keinen Fruchtpunsch mag).

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen
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Der fragende Adventskalender – Tag 1

01. Dez. 2015 - Lesen -
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Im Advent scheint die Zeit für viele doppelt so schnell zu vergehen wie sonst. So auch bei mir. Unser – mein! – Anspruch, diese Zeit besinnlich zu gestalten passt so oft nicht zur Realität. Daher werde ich mir jeden Tag die Zeit nehmen, Caros Fragen im Adventskalender zu beantworten. Für mich – zum Innehalten.

1. Hast Du einen Adventskalender?
Ja, habe ich. Tatsächlich sogar mehrere: Einen Sonnentor-Teekalender von meinem lieben Burgfräulein. Diese Teesorten sind einfach herrlich! Einen weiteren Teeadventskalender von den Kindern und meiner Schwiegermutter. Dann von meiner Mama einen Briefchenkalender – mit dem Hinweis, zum Öffnen mit einer Tasse Tee eine kleine Ruheinsel im Tag zu schaffen. Diese drei ergänzen sich also ganz prima.
Darüber hinaus gibt es noch einen gemeinsamen Schachtelkalender. Darin befinden sich für alle Kleinigkeiten. Heute fand ich – einen Teebeutel 🙂

2. Wie sieht Dein Adventskranz aus?
Dieses Jahr ganz schlicht: ein bunt gebundener Kranz, goldene Teller für die weißen Blockkerzen. Ich hab mich an Deko versucht, aber so pur schien mir dieses Jahr einfach angemessener.

3. Freust Du Dich auf die kommende Zeit oder ist es nur Stress für Dich?
Es ist Advent. Ob ich mich deswegen freue? Nein. Ich freue mich, das wir in den letzten Wochen die eine oder andere private Hürde geschafft haben. Ich freue mich, das unsere Mützen und Beutel für Sew a smile! übergeben und dankbar angenommen wurden. Ich freue mich, das meine Kinder Freude an ihren Adventskalendern haben. Ich freue mich auf den Geburtstag, den wir am Jahresende noch feiern dürfen.
Stress macht mir nur mein Anspruch an mich. Wobei es dieses Jahr schon weniger ist als im letzten. Es bewegt sich was – wir sind nur zu viert. Oder besser: wir sind wieder zu viert. Die letzten Jahre war ich unter der Woche ja mit den drei Kindern allein. Dieses Jahr ist zum ersten mal seit… ja, seit wann eigentlich? … der Gatte in einem Job „umme Ecke“, das heisst: ganz normales Werktätigen-Familienleben. Dafür fehlt das große Kind. Ein Jahr FSJ mit unregelmäßigen Urlaubsphasen bei uns. Daran müssen wir uns alle erst mal gewöhnen.

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit den Fragen… und meinen Antworten.

Mehr Informationen zum Fragenden Adventskalender findet ihr hier: Draussen nur Kaennchen