Monat: Mai 2014

Nähen

Taschenspieler 2 – Tropfentasche

24. Mai. 2014 - Nähen -
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Tropfentasche. Okay. Was hab ich es mir schwer getan mit der Stoffauswahl. Die Form sagte mir ganz und gar nicht zu, sie erscheint mir eher unpraktisch. Lange Diskussionen geführt, viel Zeit mit Betrachten der Werke bei Emma verbracht… von den bisher verlinkten Taschen gefielen mir genau eineinhalb. Meine Unlust auf diese Tasche teilte ich den Mädels meiner Nähgruppe mit – siehe da: entweder hatte die eine die CD nur wegen dieser Form gekauft, die anderen eher „obwohl“. Da platze der Knoten. Denn diejenige, welche so gerne diese Tropfentasche nähen wollte, hat gerade keine Energie dafür übrig. Hurra! Meine Stunde ist gekommen!

Ruckzuck war das Farbkonzept angelegt, zugeschnitten, begonnen…

Obwohl die Tasche so richtig doll aufwändig aussieht, sind es eine überschaubare Zahl von Schnittteilen und auch das nähen war jetzt kein Hexenwerk. Allerdings gab es schon den ein oder anderen Fallstrick. Wohlweislich sah bei mir ein Zwischenschritt so aus:

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Habe ich doch schon einige „runde“ Taschen genäht und nicht nur einmal gemotzt, weil ich trennen durfte. Mein Fehler war: Oben rechts anfangen und links dann – mal mehr, mal weniger – Stoff zuviel. Dieses Mal halfen mir die genialen Wonderclips beim Stecken (Kunstleder!) und der Trick, eben unten am Boden sowohl mit dem Stecken als auch dem Nähen zu beginnen. So bleibt kein Stoff übrig. Erste Hürde gemeistert.

Eine weitere Herausforderung: Annähen der Passe. Gelöst dadurch, das ich seit 3627 Nähstunden mal wieder den Freiarm bemühte.

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Der Kranz besteht nur zur Hälfte aus Kunstleder. Aber wie bekomme ich diesen immer noch sehr dicken Teil nun vernünftig an den Körper genäht? Leider habe ich mich für die zweitbeste Möglichkeit entschieden: So nähen, wie es in der Anleitung beschrieben steht. Einfacher wäre es wohl gewesen, wenn ich zuerst die Innentasche, dann die Aussentasche genäht und dann zusammengesetzt hätte. Sollte ich dieses Modell ein weiteres Mal nähen, werde ich mich auch länger damit auseinandersetzet, ob ich die Träger seitlich mitfasse oder aufsetze.

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Mit jeder Naht gefiel mir meine Wahl besser. Anfangs noch sehr skeptisch, ob das alles so funktioniert, wie ich mir das dachte… lief es dann richtig gut. Sogar an die zwei Magnetveschlüße habe ich (rechtzeitig, sic!) gedacht.

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Ein weiterer „Wie soll ich das nur lösen?“-Punkt waren die Träger: die vorgeschlagene Länge sah für mich einfach unproportional aus. Allerdings weiß ich von der zukünftigen Eigentümerin, das sie eine „Querträgerin“ ist. Also: variabel soll es werden. Aber wie nur? Bei irgendeinem Modellbeispiel sah ich dann meinen Weg vorgezeichnet… ich nähe kleine Schlaufen mit D-Ringen, an die mit Karabiner(n) die gewünschte Länge angeklipst werden kann. Schwups, ein Gurt in der für mich sinnvollen Länge mit Hilfe von Bundfix genäht, schon ist die Tasche tragbar!

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Sind das nicht schöne, leuchtende Farben? Ich bin zur Abwechslung mal ganz verliebt in mein Werk 🙂

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So sieht sie übrigens aus, wenn der Blasebalg per Reißverschluß geschlossen wurde. Durch das Kunstleder ist die Tasche sehr robust, pflegeleicht und hat eine gewisse Stabilität, die den Beutelcharakter dieses Modells etwas mildert.

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Was meint ihr: Lieben oder Hassen? Hat euch das Nähen der Tropfentasche Spaß gemacht? Ist es „eure“ Tasche geworden, ein Werk für den Shop oder auch ein Geschenk?

Ich geh jetzt nochmal zu Emma. Gucken, was nach Tasche Nummer 58 noch so alles in die Galerie gestellt wurde… und geselle mich dazu. Ach, und gucken, was nächste Woche dran ist muß ich auch noch!

Schnitt: Tropfentasche der Taschenspieler 2 von farbenmix
Stoffe: Kunstleder & Vichykaro von emmeline, Bunter Stoff vom Stoffmarkt 2013
Reiß- & Magnetverschluß, Bundfix, D-Ringe: emmeline
Karabiner: Baumarkt 

Nähen

Taschenspieler 2 – Klappentasche

21. Mai. 2014 - Nähen -
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Klappentasche – da war doch noch was. Genau.

Eigentlich ist meine Tasche ohne Klappe ja schon laaaange zugeschnitten. Und in Gedanken auch schon längst fertig.

Wenn da nicht die vielen „wenns und aber“ wären. Ach, „hätte“ ist auch noch im Angebot.

Wenn… Bettina sich im Urlaub nicht den Arm gebrochen hätte, wäre ich nicht so oft im Lädchen.
Hätte … ich zu Hause nicht so viel um die Ohren (ungeplante Arzt- und Krankenhausbesuche, den alltäglichen Mamataxi-Job und der Garten), könnte ich ja hier in Ruhe nähen.
Aber … dazu müsste ich ja a) das zugeschnittene aus dem Laden heimtragen, Platz schaffen und gut zwei Stunden am Stück nähen können.
Wenn … nicht noch die Nähkurse am Abend plus Volkshochschule plus Elternabende wären.
Wenn … nicht auch noch der Rosellener Abendlauf (Bericht folgt) ein wichtiger Termin in dieser Woche gewesen wäre!
Aber… an Montag Morgenden ist es ja eher ruhig im Laden. Normalerweise.
Wenn … nicht die Dawanda-Rabattaktion, ein (für die ganze Woche!!!) kaputtes Internet und die dadurch entstehende Pendelei zwischen Laden und daheim wäre, könnte auch genäht worden sein.
Aber … macht nix, kannste ja schon mal die Teile besticken – wenn … die Datei nicht nur daheim auf dem Rechner abgelegt worden und der Stick nicht im Laden wäre.
Ich befürchte, das war noch gar nicht alles.

ABER… Bettina hatte im April auf unserem Nähtreffen schon eine Klappentasche genäht. Die kann ich euch wenigstens zeigen. Mit Gips tippt es sich nämlich schlecht (und nähen geht noch schlechter).

Deswegen schmücke ich mich heute mit fremden Federn. Darf ich vorstellen? Klappentasche mit breiter Klappe a la emmeline!

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P.S.: die Tropfentasche hab ich noch nicht mal im Kopf. Irgendwie… nicht mein Design. Wer weiß, vielleicht springt sie mich noch an, die zündende Idee oder die Stoffkombi im Regal?!

 

Stoffe: Taschenstepper Moskau, Klappe: Nina Safari, Gurtband und Co – alles von emmeline
Schnitt: Taschenspieler2 – Klappentasche von Farbenmix

Lieben

12 von 12 im Mai – Montag

13. Mai. 2014 - Lieben -
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Montag morgen. Der Start in die neue Schulwoche fällt einigen Mitgliedern der Familie Huhn nicht ganz so leicht. Somit merke ich erst unterwegs: „Oops, schon wieder der 12.!“

Ich bin auf dem Weg in den Laden. Vorher war jedoch noch eine Runde Laufen angesagt. Daher trenne ich mal ganz fix meinen Schlüssel vom Band ab. Es läuft sich einfach leichter mit etwas weniger „Gepäck“.

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Gute sechzig Minuten später bin ich wieder da. Mit Durst, auch auf Kaffee. Also erst mal spülen.

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Montags ist es in der Regel immer recht ruhig im Laden. Also suche ich mir Stoffe zur „Klappentasche (ohne Klappe)“ für den Sew Along raus. Fällt gar nicht leicht, soll es doch ausnahmsweise so ganz ohne die aktuellen Farbenmix-Taschenstoffe sein.  Nach einer Weile ist wenigstens der Anfang gemacht…

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Viel weiter werde ich mit diesem Projekt am Ende des Tages auch nicht sein. Denn kaum hatte ich min entschieden, trudelt der erste Paketdienst des Tages ein und bringt eine heiß ersehnte Lieferung.

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Endlich sind die auf der Messe bestellten bunten Matten, Rollschneider und Lineale da. Ich hab mich ja gleich in die Lila Variante verguckt. So macht auspacken richtig Spaß. Vor allem, wenn kurz danach der erste begeisterte Kunde dann auch strahlend das Lokal verlässt.

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Auf dem Heimweg die Küken inklusive der Freundin abholen, schnell mal forschen, wo mein längst angekündigtes Paket bleibt… und dann feststellen, das dieses zwar zugestellt wurde, aber wieder beim Absender, da unterwegs stark beschädigt. Schön, das ich erst einmal im Regen unsere Straße nach dem mir unbekannten Empfängernamen abgesucht hatte und im Anschluß gute 17 Minuten bei DHL in der Warteschleife hing.

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Wieder ist das MamaTaxi gefragt.Eigentlich wollte ich im Sportgeschäft nach einer bestimmten Sporthose und einer Brille zum Laufen gucken. Doch das von mir gewünschte ist nicht vorrätig. Blöd – ich will mein Geld viel lieber beim lokalen Dealer lassen als bei irgendeinem „Multi“ im Internt. Aber so? Klar ist online kaufen oft bequemer. Auf der anderen Seite mag ich aber eben auch mal in einer belebten Straße nur gucken, schauen, verschiedenes (an)probieren – und gegebenenfalls zugreifen. Schon doof, so ein Kunde mit konkreten Vorstellungen. Werde ich wohl mal nach Köln fahren und dort mein Glück versuchen.

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Die restliche Wartezeit verbrachte ich mit dem Midihuhn im „großen“ Kaufhaus vor Ort. Dort war es wenigstens trocken. Leider gab es weder meine gewünschte Hose noch die Sportbrille. Ein Schnäppchen haben wir allerdings doch noch gemacht: langes Trikot, kurzes Trikot plus Shorts  – Kind glücklich, Sparschwein leer, Mama wäscht.

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Ehe ich zum nächsten Nähcafé-Abend fahre,beschließe ich, mich am Freitag bei DEM Abendlauf in unserer Region zu „outen“. Ich esse ja nun schon mehr als ein halbes Jahr vegan – und bin felsenfest davon überzeugt, gerade aus dieser Ernährungsweise Kraft fürs Laufen zu ziehen. Seit Oktober war ich nur einmal richtig krank: und zwar, weil ich nach meiner mir erlaubten Ausnahme an Weihnachten wieder Fleisch, Käse und Fisch so richtige Magenprobleme eingehandelt hatte. Inklusive Migräneanfall.
Lange hab ich überlegt, ob mir ein „Vegan Runner“Shirt reicht – oder ob ich für „Laufen gegen Leiden“ starten möchte. Es fällt mir – je nach Umgebung – schwer, blöde Sprüche (die immer kommen) und Vorwürfe (die meist auf den Fuß folgen) auszuhalten.

Allerdings esse ich vor allem vegan, weil ich weder Tier noch Mensch in einer Massentierhaltung wissen möchte. Mein kleiner Beitrag dazu ist, keines solch gehaltener Tiere mehr zu essen. Mein persönlicher Anfang; der Beginn einer Reise zu mehr Verständnis und Rücksichtnahme.

Da der Verein am Sonntag in München ein großes Lauffest veranstaltet, werde ich meine 5 km am Freitag als „Daheimbleiber“ für Laufen gegen Leiden rennen. Okay, im Turtelspeed, dennoch ist es für mich ein Rennen. Gegen meinen inneren Schweinehund, für ein besseres Leben – für alle.

Deswegen änderte ich den Header in meinem Facebookprofil.
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So, Kinder durchs Bad geschleust, Essen gerichtet, Tasche gepackt – auf ins Nähcafé.

Heute mit besonders nette Gästen, die ich schon länger kenne. Wie sagt die eine immer „Bei dir ist Nähen immer wie ein kurzer Wellness-Urlaub. Ich geniesse mein betreutes Nähen als Ruheinsel im stressigen Alltag.“ Dankeschön du Liebe! Und glaub mir, irgendwann kannst du dir diese Insel auch zu Hause schaffen. Daran glaube ich ganz fest!

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Zwischendrin eine kleine Stärkung – auch in flüssiger Form. Fast schon obligatorisch, unser Flaschen-Gläser-Foto mit perlenden Inhalten…

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Die Zeit rennt. Aber wunderschöne Ergebnisse belohnen das konzentrierte Arbeiten. Alles Geschenke, die von Herzen an liebe Freunde und Familienmitglieder gegeben werden. Ich bin sicher, alle werden zu schätzen wissen, was ihr heute gezaubert habt. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend!

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Wer wissen möchte, was genau hinter 12 von 12 steckt, schaut einfach bei Caro vorbei. Und wer genauso neugierig ist wie ich, klickt sich gleich durch die Link-Liste vom Mai und schaut, was die anderen heute so getrieben haben.

Ich wünsch euch alle einen wundervollen neuen Monat! Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heisst: „Oops, schon wieder soweit?“

Nähen

Taschenspieler 2 – Kosmetiktasche

09. Mai. 2014 - Nähen -
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Grad erst die Markttasche gepostet kommt heute schon das aktuelle Projekt: Die Kosmetiktasche. Zumindest heisst dieses süße Modell Kosmetiktasche. Wer mich kennt weiß, das ich „sowas“ wie Make-up äußerst selten bis gar nicht benutze. Doch seit ich a) vermehrt laufen gehe und anschliessend ins Geschäft und b) die Haare wieder kurz trage ist es manchmal gar nicht verkehrt, ein solches Täschchen dabei zu haben.

Ursprünglich war der Plan, das Täschchen passend zur Markttasche zu nähen. Doch wie es der Teufel (gekannt Schusseligkeit) wollte, hab ich gestern Abend nach dem Kurs meine Zuschnitte im Laden liegen gelassen. Heute früh dann – noch vor einem Termin in der großen Stadt nebenan – hab ich mich dann fix an das Täschchen gesetzt. Was soll ich sagen: auch wenn es total schwierig aussieht mit diesem „Puff“effekt – es lässt sich total easy nähen!

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Vor dem heimatlichen Schrank stehend war schnell klar, das es dieses Mal nicht pink oder rot werden wird, sondern schwarz-gelb. Leider sind das die letzten Meter meines Bestandes Dutch Love , die ich hierfür angeschnitten habe.

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Ich liebe die Designs, die Frau Hamburger Liebe für uns Große entwirft. Gerade die kleingemusterten, oft floralen oder eben auch grafischen Motive haben es mir angetan.  Ich sehe zu, mir das eine oder andere Meterchen meines Lieblingsdesigns zu sichern… aber…

Geht euch das auch so? Verlustängste beim Anschneiden eines Stöffchens? Himmel, dabei darf das Produkt doch tatsächlich bei mir bleiben!

Heute habe entschied ich mich gegen Endlosplastikreißverschluß – hab ich doch von Lena vor einer gefühlten Ewigkeit mal eine tolle Kiste mit Reißverschlüssen bekommen. Heute also der große Auftritt für einen von Ihnen.

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Mit dem Alter *lach* kommt dann wohl auch die Liebe zu Pflanzen oder viel mehr Blumen. Hab ich früher meine Mutter eher belächelt, wenn sie mir erzählte, wie entspannend Gartenarbeit oder die Pflege von Orchideen sei… heute freu ich mich wie eine Schneekönigin, wenn mein Wachsblümchen drinnen oder draußen der Flieder blüht. Aber noch viel mehr freut sich mein Herz, wenn das Minihuhn mit einer ganzen Blumenwiese nach Hause kommt (Nein liebes Kind, ich tausche dieses Mal nicht „Bild gegen Fillygedöns“ – ein reeller Preis darf aber gerne in die Verhandlung eingebracht werden!).

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Die Größe meiner Dutch Love Schönheit ist optimal für meine Bedürfnisse: Das Armband fürs Smartie, Kopfhörer, ebenso mein Notfallarmband, Deo, etwas Schminkzeugs – passt alles prima hinein.

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Da ja das Wetter in den nächsten Tagen nicht wirklich großartig sonniger werden soll, hab ich wieder im grauen Licht fotografiert – und ein bisschen mit Snapseed gespielt. Keine Ahnung von nix – aber ich liebe die Effekte, welche man so einfach nutzen kann, um ein langweiliges Bild etwas aufzupeppen.

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Ich geh dann mal schauen, was nächste Woche genäht wird. Vielleicht kann ich mir ja eine große Tasche passend zu dieser nähen. Ein bisschen was ist ja noch da, von (m)einem Lieblingsstöffchen.

Mehr Kosmetiktaschen findet ihr bei Emmas SewAlong – schaut mal vorbei!

Reißverschluß: privat
Stoffe: Dutch Love von Hilco übers Görlitzer Stofflädchen
Schnitt: Kosmetiktasche der Taschenspieler 2 DVD von farbenmix

Nähen

Taschenspieler 2 – Markttasche

07. Mai. 2014 - Nähen -
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Oh, so lange war die Markttasche in meinem Kopf schon fertig entworfen – doch fehlte mir ein zum Kunstleder passender Kombistoff. Gestern wurde er dann geliefert, heute flugs zugeschnitten – fertig!

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Warum ich so kurz angebunden bin? Die ganzen letzten zehn Tage war ich kaum daheim oder hatte mal eine ruhige Minute. Heute ist es nicht anders: Zwischen Arbeit, Mamataxi von der Schule zur Schulveranstaltung zur Freundin zum Training stehle ich mir gerade diese paar Minuten.

Details folgen also heute Abend … äh, Nacht…

Bis später und näht fleissig weiter!

edit 08.Mai um 8:23 h

natürlich kommt alles anders als man denkt. Denn das Training dauerte länger, der Heimweg wurde entsprechend später angetreten… und die Sonne kam auch nicht mehr raus.
Gerade packte ich meine Taschen für den VHs-Kurs, der heute neu beginnt. Da ich weiß, das einige der Teilnehmerinnen den einen oder anderen Taschenkurs gebucht haben, nehme ich diese linke Schönheit auch mit.

Auf alle Fälle werde ich bei diesem Modell noch einen Magnetknopf oben einsetzen. Man gut, das ich bisher keine Zeit hatte, die Wendeöffnung zu schließen.

Emma beschreibt in ihrem Blog, wie sie die doppelte Lage hinter der aufgesetzten Tasche und somit das Verdecken der Stofflagen vermieden hat. Diesen Plan hatte ich auch erst. Aber die Kombination Kunstleder und dünne Baumwolle waren nicht dazu geeignet. Also hab ich gaaanz lange vor dem Regal mit den Webbänder gestanden, bis ich mich dann endlich für eins entschieden habe.

Sonst hab ich nichts weiter verändert. Die Größe ist echt genial – ich denke, diese Tasche ist auch stoffmarkttauglich. Etwas skeptisch bin ich noch bei der Breite der Träger. Vielleicht folgt bald eine Variante mit 3 oder 4 cm Sicherheitsgurtband… mal sehen. Denn dies ist die erste Tasche von der Taschenspieler 2, wo ich weiß: es folgen noch mehr! ganz sicher auch die leichte Variante a la Farbenmix.

Jetzt lasst uns gemeinsam auf besseres Wetter hoffen – ich möchte euch diese Tasche doch gerne noch im Detail zeigen.

edit 11.Mai um 17:51h

Hurra! Zwischendurch schien heute tatsächlich die Sonne! Da konnte ich die Gunst der Stunde… äh Minuten …. nutzen, um meiner Mama die Tasche nochmal zu entwenden. Denn diese erste Markttasche ist ein Geschenk an meine Mama – einfach so. Hätte sie auch ohne Muttertag bekommen, aber manchmal treffen Ideen, Fertigstellung und (relativ) spontane Dates gut aufeinander.

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Ich war ja erst sehr, sehr skeptisch – so viel Webband, so viel Pink und Rosa – aber so im Detail finde ich die Zusammenstellung echt gelungen.

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Heute früh hab ich dann noch fix ein „Gebamsel“ für den Zippe gebastelt – nur ein kleines Stückchen Webband war irgendwie zu dezent für dieses knallige Werk.

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Nicht nur von mir, sondern auch eine von Mamas liebsten Stickdateien ziert die Rückseite.

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Der Schmetterling wurde mit einem Verlaufsgarn von Madeira gearbeitet. Kommt ganz gut rüber,gell?

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Und ja, hier ist er: der Magnetverschluß. Bei dieser Größe klafft die Tasche schon arg auf, wenn man sie abstellt. Daher  nachträglich noch fix etwas Vlies ins Futter gebügelt, Knopf eingesetzt: Voilá!

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Was sich so alles drin verstecken kann, sehr ihr hier: Nicht nur die normale Handtasche, auch  Getränke, Einkäufe, Kameras… haben Platz – und es ist noch Luft! Ein wahres Raumwunder – und schön noch dazu. Ich werde auf alle Fälle noch ein Modell für mich nähen. Wenn da nicht wieder die Wahl der Stoffe anstünde… doch zuerst geht es an die Klappentasche. Der Schnitt ist schon ausgedruckt… und eine Entscheidung wurde schon getroffen: MIT Reißverschluß, auf alle Fälle!

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Stoffe, Reißverschluß, Gurt- und Webband: emmeline
Stickdatei: Springtime von smilasworld
Schnitt: Markttasche von Taschenspieler2