Monat: März 2014

Kurse

Neue Nähkurse mit minerva bei emmeline

31. Mrz. 2014 - Kurse -
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Heute haben Bettina und ich etwas – wie ich finde – großes für euch eingetütet. Aber dazu wird sie euch demnächst sicher selbst mehr erzählen.

Was ich heute aber bereits erzählen kann: Ab dem 03. April gehen die Nähkurse bei emmeline im Laden weiter – wieder mit mir! Was wir nähen werden? Im Prinzip: Was ihr wollt! Vielleicht mögt ihr ja kleine Täschchen wie dieses? Für euch zum selbst behalten oder eines zum Verschenken?

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Vielleicht fehlt euch noch DER Sommerrock in eurer Garderobe? Oder ihr wollt mal so richtig entspannen – vor der Nähmaschine. Sechs Stunden am Stück konzentriert an einem Projekt arbeiten – ohne Stimmen aus dem Off, die nach physischer und psychischer Speisung verlangen? Denn wie sagt eine Teilnehmerin: „Mit dir zu nähen ist wie Wellness, nur besser! Sogar mein Mann meint: geh wieder nähen, danach bist du so entspannt!“

Mehr zu den Kursthemen findet ihr hier: Nähkurse bei emmeline 

Ich freu mich schon sehr, mit euch zusammen die „Leichtigkeit des Freestyle Nähens“ zu entdecken und ihrer zu frönen. Immer wieder ein tolles Gefühl, wenn ich die Teilnehmerinnen mit ihren ersten Werken in den Händen strahlen sehe. Das kann man nicht bezahlen. Dieses Staunen: „Das hab ich gemacht? Hat gar nicht weh getan!“

Fast noch schöner: Wenn ehemalige Anfängerinnen wieder kommen – und mehr wollen. Mehr Stoff. Mehr Zeit. Mehr… von allem.

Genau darauf freu ich mich: Auf erfolgreiche, ausgeglichene, fröhlich plappernde und zufriedene Teilnehmer in meinen Nähkursen!

 

Nähen

Taschenspieler 2 – Kugeltasche

21. Mrz. 2014 - Nähen -
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Die Taschenspieler-CD Nummer 2 von Farbenmix ist gestern angekommen. Da der Donnerstag immer mein pickepacke vollgepackter Tag ist, kam ich erst heute dazu, mir eine Tasche auszusuchen und mit dem Nähen zu beginnen.

Morgen geht es ja auf die H&H nach Köln – da MUSS doch eine neue Tasche her!

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Die Stoffe stellte Bettina von emmeline zusammen. Denn sie wird die Tasche nach der Messe auch tragen. Denn ich konnte mich – mal wieder – nicht für eine Stoffkombination für mich entscheiden. Welche nähende Dame kennt das nicht?

An manchen Stellen ist es ziemlich hakelig, genau nach Anleitung zu nähen. So wie hier: Doppeltes Gurtband auf gestepptem Kunstleder, darüber dann noch Reißverschluss und Webband. Kein Wunder, das die meisten Beispiele dieser Tasche nur mit Henkel genäht werden – oder mit dünnerem Gurtband aus Acryl. Mal sehen, wie ich es in der Version mache, die ich demnächst für mich unter der Nadel liegen haben will.

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Nun denn – nach einiger Frickelei hab ich sie beendet:

Alles in allem eine geräumige Tasche, bei der ich persönlich zur Abwechslung mal Innentaschen vermisst habe. Denn neben meiner Jeansjacke und diversen Prospekten passen noch das Tablett, mein Teebecher und ein Buch hinein.

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Hoffentlich gibt es bei Emma wieder einen Sew-Along… den mache ich dieses Mal ganz sicher mit!

Laufen

Ich will es kurz und knackig!

12. Mrz. 2014 - Laufen -
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Heute ist der 12. März und als ich heute mit dem Lauftraining begann, waren es gut 16° C.

Warum das wichtig ist? Weil ich mich nicht erinnern kann, das es jemals an einem 12.März mittags so warm war. Heute früh war noch Wind. Die Hühner hab ich dazu angehalten, Windjacken und Schals anzuziehen… mitzunehmen… okay, ihnen gesagt, das sie „Selbst Schuld sind, wenn sie krank werden und nicht zur Geburtstagsparty/zum Segeln/zur Geige gehen können“…

 

Somit entschied ich mich für den auf dem Plan stehenden langen, langsamen Lauf (LLL) für eine Dreiviertelhose (schwarz) und ein dünnes Langarmshirt (dunkellilablauschwarz)… und schon nach einem Kilometer war klar: das ist viel zu warm!

 

Mit jedem Schritt weiter fühlte ich in mich rein: „Zu warm? Zwickt es irgendwo? Soll ich umdrehen? Mist, jetzt rutscht die Hose auch noch! Warum mach ich das eigentlich? Sch*** Idee – Halbmarathon, ich? Und dieses lange, langsame Laufen… ist solo langweilig.“ Es half nix mich daran zu erinnern, das mir das Laufen Kraft gibt für den Alltag. Im Moment wollte ich das einfach nicht hören. (Dazu in einem anderem Beitrag sicher mal mehr). Leicht laufen, schnell laufen, aus der Puste kommen und hinterher richtig erledigt daheim ankommen und fühlen, was ich getan habe. Aber der Plan sagt: Lang. Langsam. Langweilig.
Und irgendwann machte es dann KLICK! Laut und deutlich. Hörte ich. Spürte ich.

 

Was war passiert? Beim sinnieren über diesen absoluten Fehlkauf (SeamlessTights vom Kaffeeröster) merkte ich etwas, das ich lange nicht mehr gespürt hatte: Reibung! Der geneigte Leser fragt sich sicher: „Reibung? Spinnt die?“ Ich hab auch nicht geglaubt, das ich JEMALS froh sein werde über Reibung, spürbare Reibung (und dann auch noch darüber reden, äh schreiben werde). Wer wie ich schon einige Stadien der Figurtransformation hinter sich hat, verliert irgendwann das Gespür für sich und seinen Körper. Kleidung wird vorwiegend nach dem Kriterium „passt!“ satt „gefällt mir (an mir)“ gekauft.
In den letzten Monaten hab ich einiges an Masse verloren. Langsam sieht das meine Umwelt, noch langsamer sah ich es selbst. Und heute? Was war heute? Heute bemerkte ich, das die Oberschenkelinnenseiten nicht mehr vollflächig aneinander vorbeiwaberten – nein, mittlerweile gibt es eine deutlich kleinere Kontaktfläche, wo Links und Rechts sich treffen. Und beim Laufen eben aneinander reiben. Ja, ich freu mich darüber!

Schlußfolgerung: Bald kann ich in „Kurz-Kurz“ laufen, ohne meine Mitmenschen auf der Strecke nach einem Walfänger telefonieren zu lassen. Oder nach der Geschmackspolizei. So langsam kommt da was in Form. Ich komme in Form. Von außen, aber erst recht von innen. Ich freu mich drauf!

Kurz und knackig – da will ich hin.
Kurz und knackig laufen.
Aber eben auch in kurzer Kleidung.
Und darin eher knackig als wabbelig aussehen.