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#eineLottifüralle #lottiforeveryone

07. Mai. 2018 - Nähen -
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Lust auf Wichte ln? It’s SWAP TIME!

#eineLottifüralle #Lottiforeveryone

….. ich liebe Überraschungen, daher startete ich letzte Woche meinen ersten SWAP beziehungsweise meine erste Wichtelei… so ein Täschchen wie die Lotti von elbmarie geht ja immer 😎 oder?

Ich zeig euch hier mal meine letzte Lotti…

Ein Geburtstagsgeschenk für meinen Bruder. Unschwer zu erkennen ist auch er ein Pfadfinder. Und da die Ablagemöglichkeit in den Waschhäusern oftmals etwas mager ist, hab ich auch hier einen Aufhänger drangebastelt. Innen ein Farbenmixschätzchen (graue Staaars! aus Wachstuch), Außen den Stoff einer ausgemusterten Jurte.

Und dann noch ein paar, die ich im Winter genäht habe…

 

Lotti für die Schwester
Diese Lotti wohnt bei meiner Schwester und war ein „wie geht das eigentlich?“-Exemplar für meine Mama. Ganz einfach ohne aufgesetzte Tasche oder Klappe.
Lotti mit Blingbling
Meine Lotti – noch ohne Öse und Schlaufe. Aber dafür mit Blingbling. Auch Wachstuch lässt sich mit Hotfix aufhübschen!

 

Falls ihr edlere Varianten sehen wollt? Gerne! Sabine von elbmarie hat da noch ein paar Beispiele zur Verfügung gestellt:

Ecchino Lotti
Ecchino Lotti imt „Fuchs auf Gelb“ 🙂
Stern-Lotti
Sterne gehen immer, gell?
rote Lotti
Rote Lotti mit Aufsatztasche

 

Lust, dabei zu sein? Die Details kannst du hier nachlesen ->  http://bit.ly/eineLottifüralle Und wenn du der Meinung bist, diese Wichtelei ist einfach prima – da sollten noch viele andere dabei sein: ihr dürft diesen Beitrag oder den bei Instagram gerne teilen!

Da ich meine Termine mal wieder nicht richtig im Kopf hatte, verlängere ich die ursprüngliche Anmeldefrist vom 07.05. auf den 09.05. – also nicht traurig sein, wenn heute keine Post kommt! Ich hab einfach von morgens acht bis abends neun ständig eine andere Veranstaltung. Wer seinen Kalender im Griff hat … kennt ihr ja hoffentlich auch. Ein bisschen.

Ich wünsche euch allen einen herrlichen Sommertag! Ich werde jetzt erstmal zur Arbeit eilen.

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#beegermany April

30. Apr. 2018 - Nähen -
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beegermany logo Im Aprill ist Aylin dran mit ihren Blöcken. Sie hat ein ganz eigenes Muster erstellt und ich hab mich wahnsinnig auf dieses Projekt gefreut! Aber irgendwie ist bei dieser #beegermany-Runde der Wurm drin. Erst wurde der bestellte Stoff nicht geiefert, dann durfte das Paket länger durch Berlin reisen als gewöhnlich…. und nun komm auch noch ich daher mit: Uups, verschnitten! Stoff reicht nicht.

Wie kommts?

Manchmal ist es einfach nur Unwissen oder Unachtsamkeit. Bei mir kam beides zusammen. Im Text zum Block schreibt Aylin: „Bitte die Nahtzgabe zurückschneiden.“ Ich dachte, damit ist das übliche zurückschneiden nach der Naht beim FPP gemeint. Leider interpretierte ich das falsch. Dazu kam, das das Mittelteil ganz fisselig ist (für meine Verhältnisse). Mir scheint einfach die Übung zu fehlen bei Log Cabins. Als ich dann auch noch aus versehen den zuletzt genähten Streifen falsch rum nähte und dann sofort ohne Kontrolle abschnitt – war auch die letzte Reserve futsch.

aylins block april

Daher kann ich heute nur einen von zwei Blocks fertig zurück schicken. De zweite ist „in the making“.

aylins block april 2

Ich hoffe sehr, Aylin hat trotzdem Freude an meinen Blöcken und kann uns ganz bald ein fertiges Top zeigen. Aber sie hat ja noch alle Zwischenstreifen vor sich – was für eine Fusselarbeit! Schaut mal bei Instagram bei ihr rein – da könnt ihr einen Eindruck davon gewinnen, wie es mal fertig aussehen wird.
Mal sehen, was mir der Mai ins Postfach flattern lässt. Ich freu mich drauf!

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Frühlingserwachen: Einfach mal raus!

09. Apr. 2018 - Nähen -
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So ein schönes Krokuss-Feld hab ich dieses Jahr noch gar nich gesehen. Überhaupt sind die Frühblüher ziemlich zaghaft – noch nichts ruft: Einfach mal raus! Sonne geniessen, Spass haben, Saatgut ausbringen, Pflanzen setzen… Das Frühjahr im Rheinland war geprägt von „Ih, ist das nass!“ oder „Verdammt ist das kalt!“
Schön blöd, wenn man sich vorgenommen hat: Mein Beitrag hat das Thema „Nähen für den Garten“.

Leider hat mich so gar nix inspiriert. Weder der Schnee noch der Dauerregen haben DIE IDEE zu Tage gefördert. Und als es dann wärmer wurde, ich Lust auf das Nähen für draußen bekam war schnell klar: Eigentlich nutzen wir im Garten nur den Klammerbeutel von Gretelies – und das schon in der 5. Generation, ganzjährig und im Rudel. Wer ein schönes Geschenk zur Hauseinweihung und „Statt Wein“ bei einem Besuch im Schrebergarten: Dieser Klammerbeutel kam bisher immer gut an, ist schnell genäht und wirkt je nach Stoff jedes Mal total anders.

Darüber hinaus gibt es bei uns im Garten noch den Bezug, den ich ganz am Anfang meiner Nähkarriere aus knallbuntem Ikea-Dekostoff nähte – ich hatte irgendwie nen Denkfehler, die Maße waren nicht so wie ich mir das vorstellte – aber das ganze Ensemble passt immer noch, die Farben leuchten auch noch  – das möchte ich nicht nochmal nähen.

Für alle anderen Gartenprojekte gibt es bereits tolle Tutorials und Anleitungen. Eine Hüfttasche aus alter Jeans zum Beispiel – schaut einfach mal bei Pinterest vorbei, da sind einige Muster gezeigt und verlinkt. Wimpelketten? Tischsets? Alles schon da!

Und was nähst du nun?

Also stand ich immer noch ohne Idee da. „Einfach mal raus!“ bedeutete in den letzten Monaten eigentlich nur: Baustelle bewachen und dokumentieren und Segeln fahren. Segeln? Da war doch was, was dich beim letzten Mal so tierisch genervt hat! Da könnte man doch mal…

Jedes Mal liegt die Wäschleine „irgendwie verhuddelt“ im Hänger oder in der Garage. Jedes Mal, wenn man „mal eben“ das nasse Zeug zwischen den Trainingseinheiten oder über NAcht aufhängen will, ist erst einmal eine halbe Stunde enttüddeln angesagt. Mich als „Service Crew“ nervt das. Ganz schön. Die Variante Stoffbeutel plus Säckchen für die Klammern ist erfolgreich gescheitert.

Aber ich hab da doch noch den Rest Softshell im Regal. Und wenn ich einen Reißverschluß einnähe, fallen auch keine Klammern heraus. Aber wie bekomme ich die Leine festgemacht? Unser Leinenmodell ist sehr sperrig. Aber wir brauchen diese Länge schon, da wir mitunter die komplette Ausrüstung von zwei Seglern aufhängen müssen…

Ich hab mich für eine kleine Schlaufe wie die Zeitungsröhre beim Briefkasten enschieden. Einfach an die untere Kante eine weiteres Rechteck anlegen und dann mitfassen.

„Obenrum“ nähte ich einfach ein Schlampermäppchen mit Bogen, wo oben ein Loch für den Haken des Kleiderbügels gelassen wird. dazu legt man den vorhandenen Bügel auf den Stoff, zeichnet den Bogen nach und gibt gut 2 cm Nahtzugabe dazu (denn die meisten Bügel haben eine gewisse Höhe, ein Zentimeter ist eindeutig zu wenig. Glaubt es mir 🙂 einfach. Wirklich.)

 

Damit ich den Klammerleinenbeutel auch gut verstaut bekomme, hab ich unten in der Röhre einen Streifen Knopflochgummi mitgefasst. Diesen kann ich oben über den Haken streifen und dann alles zusammen schön kompakt verstauen, nix fällt raus.Die Variante mit Bindebändern hab ich wieder aufgetrennt, denn die Bänder hatten sich mit der Wäscheleine vereinigt. Das sah zwar wirklich hübsch aus, aber war eben nicht praktisch.

Für euch hab ich die Leine mal an unserem Hänger gespannt. War doch ganz schön was los am See – viele haben die Boote ins Wasser gelassen und es war einfach eng. Unter realen Bedingungen sieht es eher so aus, das von den diversen Trailern Leinen zu Bäumen, PKW oder Laternenpfählen gespannt werden und dort der Neopren- oder Trockenanzug, Schwimmwesten und Ausreithosen hängen.


Und so sieht es aus, wenn der Beutel im Hänger liegt (hier gerade auf der Segeltasche vom letzten Herbst).

Als ich dann die wirklich letzten Stücke meines Softshells in der Hand hielt, fiel mir spontan ein Nähstück ein, was wir schon oft an Waldkindergartenkinder, Wohnmobilfahrer und andere Outdoofans verschenkt haben: Sitzflecken!

Ein Sitzfleck ist im Prinzip nichts anderes als ein rechteckiges Kissen ohne Füllung, welches im Idealfall wasserabweisend und klein zusammenfaltbar ist.

Ich benutze dafür gerne Neopren, Scuba oder eben auch Softshell. Zwei Lagen, rechts auf rechts vernäht, ein Stückchen Knopflochgummi oder eine Schlaufe (zum Aufhängen oder zusammenrollen) mitfassen – durch eine Wendeöffnung auf rechts drehen – drumherum absteppen. Fertig! Natürlich kann man die eine oder andere Seite auch noch mit Webband oder Plotterbildchen verziehren. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt!

Fazit: Einfach mal raus!

… mit euren Ideen. Einfach mal raus aus der Komfortzone und sich anhand der bekannten Techniken an die Umsetzung der eigenen Gedanken wagen.  Probiert Neues aus, greift auf euren Erfahrungsschatz zurück und geht auch mal andere als die bekannten Wege!

Ich hab hier das Rad nicht neu erfunden – nur aus meinen bisherigen Näherlebnissen das herausgenommen, was für meine Bedürfnisse gerade das richtige war. so hatte ich zum Beispiel keinen kleinen Kleiderbügel griffbereit – so ist der Beutel breiter geworden als ich es für Ideal empfunden hätte. Da ich aber schon Anwärter habe, die auch Bedarf angemeldet haben, werde ich mir nächstes Mal rechtzeitig passende Materialien besorgen. Wenn ihr möchtet, lass ich euch dann an der Entsehung teilhaben.

Das Frühlingserwachen geht morgen geht es weiter … Block M Quilts

Woche 3, Woche 2 und Woche 1 könnt ihr hier zusammengefasst lesen. Schaut bitte bei all diesen tollen Frauen vorbei – so viele kreative Ideen könnt ihr euch nicht entgehen lassen!

Lieben

Bloghop: Frühlingserwachen

15. Mrz. 2018 - Lieben, Nähen -
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frühlingserwachen button

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

 

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Böühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!

Ludwig Uhland/Frühlingsglaube

 

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber der Frühling ist mit Abstand die schönste Jahreszeit. Nach einem Winter, der in meiner Region nicht immer mit Frost oder gar Schnee gesegnet ist, freu ich mich wie ein kleines Kind über den ersten Morgen, an dem ich wieder von Vogelgezwitscher geweckt werde. Wenn es beim Weckerklingen schon dämmert und ich mich sogar an dem Duft von Regen erfreuen kann. Frühlingsregen – diesen Duft auf Flaschen gezogen würde die Hitliste der meistverkauften Parfums sicher anführen (okay, nach dem Duft von Babys Nackenfalte).

2018 – neues wagen

Mein Motto für 2018 ist ganz eindeutig: neue Dinge ausprobieren und dabei Menschen kennen lernen, die mir auf anderem Weg vielleicht gar nicht begegnet wären. Daher hab ich im Dezember begeistert zugesagt, als Judith von September’s Quiltdelight fragte, ob ich Lust auf einen Bloghop hätte. Kurz überlegt … klar hab ich Lust!

Blog Hop „Frühlingserwachen“ – was ist das eigentlich?

Okay, für Neulinge im „Bloggersprech“: Wörtlich übersetzt könnte man es „von Blog zu Blog“ hüpfen nennen. Denn es schliessen sich ein paar Bloger*innen zusammen, um zu einem Thema Beiträge zu veröffentlichen. Beim Frühlingserwachen ist es jetzt natürlich eine Mischung aus frühlingshaften Ideen und Nähen. Auch bei Instagram wird es dein ein oder anderen Beitrag zum #frühlingserwachenbloghop geben.

Ich hab da so eine vage Idee – und hoffe sehr, das mein Plan aufgeht und ich euch am 09. April eine kleine DIY-Anleitung präsentieren kann. Jaja, so langfristig planen klappt bei mir nicht immer so, wie ich es mir vorgestellt habe. Solange jedoch alles pünktlich fertig ist, ist alles fein.

Wer nimmt alles daran Teil? Jede Menge interessante Personen! Es wird sich auf alle Fälle lohnen, jeden Tag bei uns vorbei zu schauen.

fruehlingserwachen bloghop übersicht

 

Nähen

Was ist mein Stil?

01. Mrz. 2018 - Nähen -
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In den letzten Monaten habe ich wieder viel mehr genäht. Das liegt unter anderem daran, das ich wieder im Lieblingslädchen arbeite, aber eben auch daran, das ich gemerkt habe, „ohne“ fehlt mir etwas. Vor knapp einem Jahr hab ich mich dann dazu hinreißen lassen, dem Quiltvirus anheim zu fallen. Instagram und Co bieten ja eine Fülle von Ideen und Inspirationen. Viele Werke gefallen mir – doch nach einem Jahr „dabei“ frag ich mich nun:

Was ist denn mein Stil?

Ganz klare Designs wie von Zen Chic oder Carolyn Friedlander lassen mich staunen. Graphische Elemente wie Linien, Kreise oder Dreiecke, oft in erdigen, gedeckten Farben. Das mag ich sehr! Schon während meiner Schulzeit (Fachoberschule Kunst und Gestaltung) war ich begeistert vom Stil des Bauhaus. Klare Linine, klare Formen, klare Farben.

Auf der anderen Seite bin ich begeistert von leuchtenden, bunten Farben und Designs, die Geschichten erzählen. Wie ein kleines Kind freu ich mich auf mein Fat Quarter Bundle von Tula Pink, welches die Tage hoffentlich in meinem Postkasten sein wird. Oder Amy Butlers Designs: großflächige Blumen, dazu einige ergänzende grafische Motive. Ein Hauch von Bohème, voller Lebensfreude!

Zuletzt für mich entdeckt habe ich Alison Glass, die auf wundersame Weise reduzierte Grafik und strahlende Farben verbindet.

Soviel zur Theorie.

Instagram & Co.

Ja, ich bin ein „visueller Junkie“. Bilder sprechen mich so viel mehr an als ein Text. Daher bin ich also Instagram-Junkie und kein Twitter-Jünger. Ich freu mich, wenn ich all die faszinierenden Werke verschiedenster Stile betrachte. Meine persönliche Sammlung quilt über vor „sowas will ich auch mal machen!“

Einige Feeds, wo ich quasi alle Bilder in meine Sammlung aufnehmen würde:

Iva – Schnig Schnag
Ihre Werke haben eine Leuchtkraft, die mich in den Bann zieht. Und es ist egal, ob sie mit gedeckten oder kräftigen Farben arbeitet. Meist wird mit Weiß kombiniert. Und ihr Quilting! So phantasivoll und präzise auf den Punkt!

Barbara – Das mach ich nachts
Einen ganz anderen Stil vertritt Barbara – erdige, warme Töne, klasische Designs modern interpretiert. Ja, geerdet ist glaub ich ziemlich treffend.

Evelyn Wood
Klasse Frau, klasse Stil. Nicht nur die Videos, auch bei Instagram zeigt sie all ihre inspirierenden Werke. Wie sie aus vermeintlichen stilistischen Katastrophen wunderbar tragbare Kleidungsstücke zaubert!

 

Ganz besonders gern schau ich bei diesen Mädels vorbei

Kristina – Krispold
Ich weiß gar nicht mehr, ob wir uns zuerst über Instagram oder im Laden wahrgenommen haben. Auf alle Fälle bin ich großer Fan von den Sachen, die Kristina näht. In vielen Sachen sind wir so gegensätzlich wie nur möglich – aber ich liebe ihre Art, das zu sich passende Stück zu nähen. Die Fotos auf dem Blog und auf Instagram zeigen gar nicht, WIE gut ihre Werke zu ihr passen.

Yvonne – Phi & Lu
Was mich immer schon begeistert hat: Menschen kennen lernen. Ich würde mich selbst zwar als extrem schüchtern bezeichnen, aber dank „des Netzes“ ist die größte Hürde – andere Personen ansprechen – bereits durch die virtuelle Kontaktaufnahme überwunden, ehe man sich zum ersten Mal begegnet. Yvonne zaubert die stimmigste und schönsten Werke, die ich in letzter Zeit auch in Echt bewundern konnte. Bei unserem Nähtreffen arbeitet sie so konzentriert und planvoll, wie ich es im Leben niemals schaffen werde.

Sandra – Libellein
Was soll ich sagen – wir sind uns vor Jahren schon virtuell über die Füße gelaufen. Immer mal wieder gab es Berührungspunkte. Bei einer meiner ersten Besuch der Swafing Hausmesse war Sandra mit Aprilkind dort. Ich weiß zwar nicht mehr, wie wir ins Gespräch kamen – aber seither verbindet uns ein unsichtbares Band.

Natürlich gibt es noch viel viel mehr inspirierende Frauen da draußen – aber diese liegen mir besonders am Herzen. Zum Teil weil ich ihre Werke bewunder, zum anderen, weil ich den Mensch „hinter der Internetfassade“ kennenlernen durfte.

Natürlich zeigt uns „das Netz“ immer nur einen kleinen Ausschnitt der Persönlichkeit, die diese Feeds füttert. Aber alle hier vorgestellten Profile erscheinen mir „rund“, sie zeigen mir, was möglich ist und wie konsequent ein Stil durchgezogen werden kann. Vielleicht landen die Experimente der anderen nur nicht in der Öffentlichkeit? Wer weiß. Ich schau jedenfall immer sehr gerne in das Fenster, das für mich geöffnet ist.

Und wo steh ich? Was ist mein Stil?

Ha! Das ist die Frage schlechthin. Ich weiß es nicht – ich probiere gerne aus. Sammle Stoffe, Schnitte, Ideen  – und kann mich dann nicht entscheiden. Manchmal hab ich eine Idee im Kopf und bekomme sie einfach nicht „ausgedrückt“. So oft hab ich versucht, diese dann doch „rauszupressen“ – das Ergebnis war für die Tonne.

Ob es nun der Kleidungsstil ist (immer bin ich zu dick, die Brust zu klein, die Haare zu wirr) – eine richtige Richtung hab ich nicht. Ich weiß wohl, was mir an anderen gefällt. Oder so rein theoretisch an mir – aber dann trau ich mich wieder nicht. Wer läuft heutzutage noch mit Petticoat rum? Dummerweise fehlen mir dann oft die Schuhe zur Kleidung – denn ich probiere und probiere: irgendwas stimmt dann mit der Passform nicht. Immer.

Endlich 40 🙂

Oder einen kleinen Einblick in den Geschirrschrank gefällig? Die Entscheidung für Rosenthals Suomi war schnell getroffen, doch war damals eigentlich außerhalb meines Budgets. Liebe Freunde entschieden sich dann, meine Babysitterdienste in „Naturalien“ zu bezahlen und so kam ich dann zu meinen ersten Gedecken. Zeitlos. Gradlinig. Passt zu allem.
Vor ein paar Jahren verliebte ich mich dann in das Geschirr von Green Gate verliebt. Eine Tassenform, die schön geschwungen ist, wunderbar romantische Decors… aber für welches soll ich mich nur entscheiden? Kurzentschlossen: für keins! Ich nehme mir einfach das raus, was mir gefällt. So ist der Alltag bunt zusamengewürfelt, aber in der Form vereint. Ja, kitschig und romantisch, verspielt – aber ich mag das.

Lieblingsgeschirr – oder – Kontraste

Zurück zum Nähen bzw. Wekeln: viele Dinge gelingen mir nicht, weil ich Angst vorm Unperfekten habe. Mir tut es körperlich weh, wenn etwas nicht 100 % perfekt ist. Natürlich ist es kein Weg, es dann gar nicht anzufangen. Daher arbeite ich gerade daran: Nimm etwas her, woran dein Herz nicht hängt – mit dem du aber einem anderen sicher eine Freude machen kannst. Ich lerne, nicht jede auf jedes Manko oder vermeintliche Fehler hinzuweise und freu mich darüber, das andere tatsächlich begeistert sind von dem, was ich tue,

Wahrscheinlich liebe ich auch deswegen meine Kurse: Ich kann anderen zeigen, wie sie zu einem perfekten Ergebnis kommen können. Es steht jedeoch jedem frei, das gelernte auf seine eigene Persönlichkeit zu übertragen und damit zu arbeiten. Jemanden zu helfen, seinen Weg im Umgang mit der Nähmaschine und den Wert von Handarbeit  schätzen zu lernen – das ist sehr befriedigend!

Und nun zurück zum Nähen: Ein kleiner Ausschnitt meiner Werke der letzten Monate:

Die ersten Blöcke des City Samplers nach Tula Pink. Die ersten habe ich tatsächlich total aus der Restekiste zugeschnitten und genäht. danach wurde ein Fat Quarter Päckchen dazu genommen – und am Ende ganz wild aus dem Vorrat oder auf Nähtreffen bei anderen geschnorrt.

unterschiedliche City Sampler Blöcke

Irgendwann dann die ersten Versuche mit Hexies. Ich hatte so viele tolle Werke gesehen – vornehmlich Sew together Bags und Kissenhüllen. Noch hab ich keinen blassen Schimmer, was ich mit den Vorräten machen werde. Ein paar wurden verschenkt, einige 2″ Hexies sind Mug-Rugs geworden.

Hexiefieber
Hexiefieber

Überhaupt Mug Rugs oder Tassenteppiche oder Untersetzer…. vor gar nicht allzu langer Zeit noch milde belächelt, sind sie heute eines meiner liebsten Projekte, wenn ich eine Technik ausprobieren möchte. Wer schmeisst schon gerne Stoff weg? Hier hab ich einen Miniquilt nach Quilt Art Designs Freebie zum Üben von Foundation Paper Piecing genutzt. Ursprünglich sollte er blau werden, da ich eine ganz bestimmte Empfängerin im Kopf hatte. Nun denn… jetzt hat sich jemand anderes darüber gefreu.

Coffe to go – Mug Rug

Wie dann bei Bernina der Quilt Along nach Zen chic verkündet wurde, musste ich natürlich dabei sein. so in Häppchen nähen – das muss doch klappen (na ja, jedes Mal denke ich das zu Beginn eines SAL oder QAL – und dann kommt doch das Leben dazwischen). Um sofort zu starten griff ich zu dem Fat Quarter Päckchen, welches ich bei Cate’s Sew Modern gewonnen hatte. Viel Pink, viel Lila. Von den Designs her nicht wirklich meine Lieblingsstoffe – aber alle zusammen sehr harmonisch. Bis zu dem Punkt, wo eingeräumt werden musste, das die zu Beginn genannten Mengen nicht ausreichen werden, war ich auch gut dabei. Aber solche „Unpässlichkeiten“ verleiden mir oftmals die Motivation. Mittlerweile hab ich aber doch noch ergänzende Stoffe gefunden, alle zu nähenden Blöcke genäht – jetzt fehlt mir eine Idee für den Hintergrund. Rot? Grau? Blau? Oder tatsächlich weiß? Ich kann mich einfach nicht entscheiden!

Zen Chic – Bernina Triangle Quilt Along

Wie ihr seht – kunterbuntes Durcheinander an Farben und Projekten. Die vielen Taschen der letzten Wochen sind hier noch gar nicht dabei 😉

Fazit

Ich einige mich mit meinem inneren Ich: Ich hab keinen Stil. Statt eine elegant aufeinander abgestimmte Pralinenpackung bin ich wohl eher die Bunte Tüte vom Büdchen. Weder beim Nähen, noch beim Kleiden noch bei meinen Vorlieben – Überraschungen gehören zu meinem Leben dazu wie die Sonne und der Regen, wie Essen und Trinken. Vermeintlich gegensätzliches gehört bei mir selbstverständlich zum Alltag: Die Toten Hosen neben Tom Waits neben Pink!Anne Rice steht neben Val McDermid und Hermann Hesse.  MareTv neben Monthy Python neben Stirb langsam. Das es bei mir nicht immer gerade aus und nach Plan läuft  nun, das hab ich bereits mit 20 erlebt, leider erst später erkannt – und nun ist es Zeit, diese Tatsache auch anzunehmen.

Ich werde weiterhin bewundernd auf all die inspirierenden Personen schauen und mich an der Schönheit erfreuen. Bei mir wird es weiterhin eher leicht struktriertes Chaos geben.

Wie steht es bei euch? Steht ihr mit beiden Beinen Leben, habt euren Stil gefunden und davon geht kein Weg ab? Oder seid ihr eher wie ich: noch immer auf der Suche? Offen für alles?

 

 

 

 

Willkommen 2018 !

02. Jan. 2018 - Allgemein, Lieben, Nähen -
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Drei Dinge, die ich fest für das neue Jahr 2018 eingeplant habe

  1. Mehr Zeit mit Freund*innen – den Anfang werden wir demnächst in Brügge machen.
  2. Neues ausprobieren. Ich nähe mit 11 anderen Mädels #beegermany … zum Glück bin ich erst im November dran ein Projekt zu stellen- die Entscheidungen fallen so schwer.
  3. Sweet Home Westernohe – mindestens zwei Mal werden wir dort die Maschinen rattern und die Korken knallen lassen. Ich freu mich drauf.
    nähen in westernohe

Darüber hinaus noch der ein oder andere Familientermin (wir haben tatsächlich ein Boot gemietet, mit dem wir auf der Ostsee unterwegs sein werden – ob diese Idee gut war? Ich werde berichten!).

Das Jahr 2018  wird bunt und aktiv!

Und bei euch? Schon voll verplant (Und voller Vorfreude) oder alles auf euch zukommen lassen?

Nähen

6K12B August: Card Trick

26. Aug. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 Blöcke Oh je, machmal ist echt der Wurm drin! Zu später Stunde hochmotiviert alles für den Card Trick zugeschnitten, schön zurechtgelegt – und dann doch die falschen Seiten zusammengenäht *ohm* Das hat man nun davon, wenn man ganz schlau die „überzähligen Ecken“ gleich mit abnäht um hinterher einen schönen Vorrat at HST zu haben. So ist das halt mit Dreiecken (aus Quadraten, die nur knapp 1/4 inch Unterschied in der Kantenlänge haben).

Card Trick – ganz schön tricky!

Ich zitiere mal Nadra, denn damit ist fast alles gesagt, was es zu diesem besonderen Block zu sagen gibt:

“ … Teil-Einheiten des Blocks (4 Half-Square Triangles, 4 Split Quarter-Square Triangles und 1 Quarter-Square Triangle) haben nach dem Zusammennähen bereits die fertige Größe und können nicht mehr getrimmt werden! Mit Dreiecken zu nähen bedeutet, dass du im schrägen Fadenlauf nähen wirst, was eine kleine Herausforderung sein kann. Ich empfehle dir sehr, die Stoffe vor der Verarbeitung ausgiebig zu stärken, damit du keine Probleme mit sich dehnenden Nähten bekommst.“

Aber eben nur: fast! Zusätzlic ist es besonders hilfreich, sich kleine Schildchen für die einzelnen Farben/Elemente analog zur Beschreibung zu machen. Bei mir waren es kleine Schnipsel vm Notizblock – aber für die Zukunft werde ich mir mal eine hübsche Schrift aussuchen, ausdrucken und laminieren. Also… Irgendwann mal *lol*

Jetzt beim Schreiben und Dateien durchsuchen fällt mir auf: Oops, wo ist da Bild vom fertigen Block? Geklaut? Verschwunden im Nirvana von Bits und Bytes? Verflixt! Wenn es aufhört zu regnen, werde ich wohl mal die Kiste mit meinen Blöcken hervorholen und ein neues Foto machen.

Playing Cards

Damit euch das Warten nicht lang wird, noch eine Spielempfehlung: Hanabi!

Zwar hab ich bisher nur zugeguckt, wie bei der Geburtstagsfeier von den Kids gespielt wurde. Allein das war schon sehr spaßig!

Im Prinzip sieht man immer nur die Karten der Mitspieler, nicht die eigenen. Deine Mitspieler geben Tips zu dem, was du auf der Hand hälst.   Ziel des Spieles ist, dass alle Spieler gemeinsam möglichst viele Karten passend ablegen Ablage ist ähnlich wie bei Elfer Raus. 5 Farben ergeben ein  farbenprächtiges Feuerwerk (japanisch HANABI). Man arbeitet gemeinsam auf ein Ziel hin. Spannend ist als Beobachter, wie elegant Informationen übermittelt werden, ohne gesagt zu werden.

Ich merke, die Beschreibung ist wirr. Doch nicht abschrecken lassen: oft sind die krudesten Beschreibungen die zu den genialsten Spielen!

Bis später!

Da isser, mein Card Trick Block

Mal wieder ungebügelt – aber fertig!

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6K12B Juli: Snail’s Trail

29. Jul. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 Blöcke Oh je, schon wieder so ein Block, der so viele Möglickeiten birgt! Wie soll ich meinen Snail’s Trail nur anlegen? Two Tone? Kunterbunt? Oh man, immer diese Enstcheidungen!

Was ist denn noch übrig in meinem Stäpelchen? Grau mit Pink, grau mit Orange – aber das scheint mir nicht passend. Auch wenn ich Schnecken so gar nicht mag – grau war mir für dieses Design zu hart.

Aber alle Spuren in einem Stoff – dafür ist zu wenig da. Was ist also darstellbar mit meinen Stückchen?

In unserme Garten leben nicht nur jede Menge Wildkanninchen, sondern leider, leider auch Nacktschnecken. Diese haben mir fast alle Blüten der Kürbis- und Gurkenpflanzen, die nicht im Hochbeet stehen, abgefressen. Meine Freude hält sich da natürlich in Grenzen, auch nur an Schnecken zu denken. Oder etwas schönes mit Ihnen zu verbinden.

Nach 10 Blöcken für den Tula Pink Citysampler war der Kopf wieder etwas freier – Türkis sollte es werden!

Snail’s Trail aus dem Meer

Mit viel Phantasie lassen sich in den Mustern Algen, Schwebetierchen, Korallen und natürlich Wasser entdecken. Oder auch „wahllos zerschnittene Stoffstreifen, einigermaßen sinnvol wieder zusammengefügt“. Denn so beschreiben viele Außenstehende dieses schöne Hobby.

 

Wie immer finde ich Stellen, die imr nicht zu 100 % gefallen. Aber was hab ich mir selbst versprochen? Ich lerne, auszuhalten. Mehr als einmal wird wegen nicht passender Muster/Stoffe nicht getrennt. Vielleicht diszipliniert das ja, nächstes Mal vorher einen Entwurf zu erstellen… *lol*

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6K12B Juni: Pineapple oder Log Cabin?

30. Jun. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 Blöcke Juni – Halbzeit! Und passend zum Sommeranfang gibt es etwas süßes, was für mich untrennbar mit dem  Sommer in Verbindung steht: Pineapple!

Gesine von Allie and me hat wieder mal ein, nein zwei total frische Blöcke in die Runde geworfen. Aber welchen nähe ich jetzt? Natürlich wähle ich die augenscheinlich schwierigere Variante – wenn schon, denn schon!

Welche Farben sind in meinen Stoffstäpelchen noch übrig – und welche passen zusammen?

Purple-Pink Pineapple

Zu später Stunde angeguckt, morgens überlegt, hin und her geschoben… zugeschnitten. Aber verflixt, was passt denn hier nicht? Ach ja, in der Facebook-Gruppe haben einige geschrieben, das sie die eine oder andere Schwierigkeit hatten mit dem Pineapple.

Ein bisschen wieder aufgetrennt. Froh gewesen, das von allen Stoffen noch genau das da war, was ich brauchte. Hm… oder doch nicht? Verflixt! Nachdem ich meinen Knackpunkt in der Anleitung gefunden hatte, sah ich dann auch meine Lücke. Und nun war nix mehr passend gemustertes in meinem Stäpelchen. But. so what? Es gefällt mir auch so!

 

Bisher habt ihr die Stöffchen ja immer nur in der Totalen gesehen – also fertig vernäht. Aber schaut mal: so im Detail leuchten sie noch viel mehr! Sind sie nicht wunderschön?

 

Nur noch ein paar Stunden, dann ist Juli und der neue Block wird gezeigt. Ich bin gespannt!

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6K12B Mai: Dutchman’s Puzzle

20. Mai. 2017 - Nähen -
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Logo 6 Köpfe 12 BlöckeMai! Wonnemonat! Alle wollen nach draußen und das Leben und den Frühling genießen. Ich auch – der Garten und das Hochbeet wollen beachtet und gepflegt werden.

Daher ist die Idee eines einfachen und schnellen Blocks im Mai wirklich eine gute!

Dutchman’s Puzzle – so viele Möglichkeiten!

Beim Betrachten der ersten Blöcke, die auf den verschieden Kanälen gezeigt wurden, schwirrte mir vor lauter „Will ich auch GENAU SO machen!“ der Kopf. Dazu kam: Ich hab nur ein paar Fat Eights (vorgeschnittene 9 x 22-inch-Stücke, meist Patchworkstoffe einer Kollektion) und ein paar Fat Quater (19 x 22 inch) Unis. Das setzt Grenzen.

Da die Kollektion Zen Chic – For you aus vielen kräftigen Farben in Retromustern besteht, stand am anfang die Frage: Wie soll ich das nur kombinieren? Ich hab mich mit für zu den Stoffen passende Unis entschieden. Und somit ist dieser Block recht quietschig geworden.

 

Orange Dutchman’s Puzzle

Ich bin beim Auslegen der fertigen Blöcke immer wieder überrascht, wie anders alles wirkt, wenn man den einen mal hierhin, dann da hin legt. Der Dezember wird sicher sehr spannend – wie wird sich Alles fügen? Und wie näh ich meine Blöcke zusammen? Hach, spannend!

dutchman's puzzle

Ich geh mir dann mal weitder den Kopf „wässrig gucken“. Denn ganz fatal ist der „So schön, das muss ich auch so machen! Dieses Werkzeug brauch ich auch!“-Effekt. Und ich weiß: ich bin nich die einzige, der es so geht.

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